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Januar Wanderung

Zur ersten Wanderung 2025 starteten 23 wettererprobte NaturFreunde-Senioren zur geführten Tour von Waltraud und Klaus. Der Ziegenweg ist ein Rundweg und teilt sich in zwei Teile, einem unschwierigen und zuweilen steileren, im Gemeindegebiet Hirschbach. Auf 7 Thementafeln wird unterhaltsam und informativ erläutert, warum Ziegen früher zum Bild unserer Kulturlandschaft gehörten, sie als Landschaftspfleger eingesetzt wurden und ähnliche Fragen. Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse liefen wir in einem Stück den Ziegenrundweg, was sich im Nachhinein als absolut richtig erwies. Ausgangspunkt war der Parkplatz des Gasthauses Goldener Hirsch. Zu Beginn unserer Wanderung hieß es aufpassen, denn der Grünweg ins Reichental war teilweise recht eisig. Bald erreichten wir die Ziegelhütte, wo früher handgeformte Ziegel gebrannt wurden. Weiter führte der Weg bergan auf den "Locher Kirchenweg" und unweit einer Felskante genossen wir bald den Blick auf Hirschbach. Trutzig und wehrhaft trohnt der Prinz-Ludwig-Turm knapp 100 m über der Talsohle und ist das Wahrzeichen des Ortes. Der einheimische Bronzefabrikant Harry Cohn ließ den Turm auf der Hammerleite errichten. Er ist in Privatbesitz und kann leider nicht besichtigt werden. Wir folgten nun Grünkreuz und bergab in den Ort. Durch das Tor führte unser Weg direkt an den Hirschbach und das Plätschern begleitete uns Richtung Stoffelmühle, die Wasserpumpstation für die Orte Groß-/Kleinmeinfeld und Grünreuth. Nach dem Überqueren der Hauptstraße ging es rechts ein Steilstück zur Ruhebank "Gänseck". Ein kurzer Querweg lenkte vorbei an einer weiteren Thementafel bevor es stetig bergauf ging. Nun hielten wir uns wieder rechts und wanderten zwischen den Feldern der Kitzenried und auf der Flurstraße in den Lehwinkel. Entlang des Schwarzen Brandes mit dem Höhenglücksteig liefen wir nur noch abwärts und kamen an beeindruckenden Dolomitfelsen vorbei. Pünktlich um 12 Uhr waren wir am Gasthaus Goldener Hirsch und nach einer ausgiebigen Mittagsrast fuhren wir zurück nach Pommelsbrunn.
 

 2025 Januar Wanderung

 Bild & Text: Jutta Gnahn

Wintersonnenwende der NaturFreunde

Liebevoll vorbereitet, mit Feuerschalen und Kerzen, mit leckeren Suppen und warmen Getränken fürs leibliche Wohl bestens gesorgt, freuten sich die Naturfreunde Pommelsbrunn über zahlreiche Gäste. Sie alle trotzten dem nasskalten Wetter um gemeinsam die Wintersonnwende zu feiern.

Seit Jahrtausenden ist der Wendepunkt am Jahresende, ab dem die Tage wieder länger werden, ein wichtiges Ereignis. Es symbolisiert die Wiedergeburt des Lichtes und erinnert daran, dass auch die dunkelste Nacht einmal endet.

Mit diesen Worten, und einer Schweigeminute für die betroffenen Menschen in Magdeburg, begrüsste 1.Vorstand Peter Dreyer die Gäste. Nach einem besinnlichen Gedicht, mit dem Wunsch nach Frieden und Zuversicht, durften die Kinder mit Ihren Fackeln das Feuer entfachen. Mit weihnachtlichen Liedern am lodernden Feuer konnte jeder seinen Gedanken nachgehen und den Abend in Erwartung auf das nahende Licht ausklingen lassen

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Bilder u. Text: Harry Huber

 

Wintersonnwende

Unser Naturfreundehaus hinter Bäumen versteckt,
Der Himmel grau und von Wolken verdeckt,
Die Äcker sind brach und leicht verschneit,
Es ist 4.Advent und Weihnachten nicht weit.
Jede Pflanze hat jetzt Ihren winterlichen Charme,
Wenn wir das erkennen, dann wird’s in uns warm.
Die Natur ruhet sanft und schöpft neue Kraft,
Steht hoffentlich bald wieder in frischem Saft.
Die  Tage sind kurz und die Nächte sehr lang,
Eine Zeit, wos in manchen Herzen wird bang.
Wir wünschen uns Frieden und Zuversicht,
Doch dazu brauchen wir Wärme und neues Licht.
Mit Fackeln und Feuer wolln wir nun gehen,
Zur Feuerstelle, und Ihr werdet sehn,
Neues Licht wird unsre Welt erhellen
Und Glück und Freude sich dazu gesellen.
Ein alter Brauch, der die Menschheit begleitet
Und uns in eine neue Jahreszeit leitet.

                                             Ursula Huber