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Aktuelles

Weinfahrt 2019

Die diesjährige durch die Pommelsbrunner NaturFreunde organisierte Weinfahrt entwickelte sich zu einem Genuss für Augen und Gaumen.

Am letzten strahlend schönen warmen Oktobersamstag machte sich die Reisegesellschaft im vollbesetzten Bus auf nach Kitzingen.

Nach einem kleinen Imbiss am Bus ging es zur Besichtigung der Stadt, die im Jahr 745 erstmals Erwähnung fand. Der Sage nach hat eine Tochter von König Pippin ein Kloster an der Stelle errichtet, an die der Wind ihren Schleier verweht hat. Anno 1300 wird Kitzingen, als auch die Alte Mainbrücke erstmals urkundlich erwähnt. Auf dieser kredenzten zwei Stadtführer für Jeden erst einmal einen guten Tropfen ihres regionalen Weines.

Durch enge Altstadtgässchen erreichte man den Marktplatz der historischen Stadt, der von fränkischen Fachwerkhäusern, imposanten Bürgerhäusern und dem Renaissance-Rathaus malerisch umrahmt wird. Sowohl die spätgotische Katholische Pfarrkirche St. Johannes, erbaut um 1400, mit ihren reichen Steinmetzarbeiten aus der Riemenschneiderschule an den Portalen, als auch die Evangelische Stadtkirche, Wiege eines Ursulinenklosters um 1700, mit einer wechselvollen Geschichte, beeindruckten.

Der weitere Rundgang führte die Gruppe zur alten Synagoge, die daran erinnert, dass Kitzingen einst eine bedeutende jüdische Gemeinde hatte. Das Gebäude fiel dem Brand in der Reichsprogromnacht im November 1938 zum Opfer. Heute wieder aufgebaut, dient sie vor allem für kulturelle Veranstaltungen.

Den Abschluss der Führung bildete die Besichtigung des Wahrzeichens der Stadt, dem 52 m hohen Faltertum mit seiner schiefen Turmhaube, einst Wachturm der Stadtmauer aus dem 15 Jahrhundert. Grund für die Neigung ist ein Absacken des Dachgebälks, wenngleich in Überlieferungen auch die Vermischung des Mörtels mit Wein dafür verantwortlich gemacht wird!

Nun ging es weiter ins nahegelegene Neuses am Berg, wo man von den Wirtsleuten des Weinstalls Stier mit Kaffee und Kuchen verwöhnt wurde und den Kopf voller Informationen und die müden Beine nach der 1 1/2 stündigen Stadtführung erholen konnte.

Der anschließende Ausflug in die Weinberganlagen hoch über dem Maintal entpuppte sich als wahrer Augenschmaus. Die weite Aussicht in die sonnendurchflutete Umgebung voll mit farbenprächtigen Weinberghängen begeisterte die Besucher.

Vom fachkundigen Winzer erfuhr man viel Wissenswertes über den Ausbau der verschiedenen Rebsorten, der Pflege der Weinstöcke und über die Ernte der Reben, die heute auch an den Steilhängen zumeist von "Vollerntern" automatisch eingebracht wird.

Nach dem erlebnisreichen Tag beschloss man den Abend in der gemütlichen Häckerstube mit einer ordentlichen Brotzeit und natürlich mit einigen Schoppen des guten fränkischen Weines. Der rührige Wirt unterhielt die Gesellschaft musikalisch und mit lustigen Anekdoten. Mit Schunkeln, Singen und Tanzbeinschwingen vergingen die vergnüglichen Stunden wieder viel zu schnell.

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Bilder und Text: Hermine Habermann

Radltage im Münsterland

Das diesjährige Treffen der "ehemaligen Jungnaturfreunde" - mittlerweile alle um die 70 Lenze - stand unter dem Motto "Radeln".

Als Ziel hatte man sich das Münsterland ausgesucht mit Standort Coesfeld, das mit seinem schönen Stadtkern rund um den imposanten Marktplatz beeindruckt.

Auf den dreitägigen Sternfahrten lernte man die weiten von Landwirtschaft geprägten Gegenden sowie die malerischen Parklandschaften des Münsterlandes kennen. Idyllisch, oft versteckt gelegen zwischen Wiesen und Weiden finden sich typisch westfälische Bauern- und Reiterhöfe. Die Wege flankieren viele Pferdekoppeln und vor allem viele Schafweiden. Die schmucken Örtchen am Wegesrand beindrucken durch die durchwegs mit roten Klinkern versehenen Häuserfassaden und äußerst gepflegten Gärten.

Prägend für das Münsterland sind seine zahlreichen Wasserschlösser, von denen einige auf den Radrouten lagen. Kennzeichnend sei hier die stattliche Burg Hülshoff, der Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, mit ihrer wunderschönen Parkanlage genannt.

Auch der Besuch der Stadt Münster stand auf dem Programm. Hier wurde im Friedensaal im Rathaus, den man staunend besichtigte, anno 1648 das Ende des 30-jährigen Krieges durch den Westfälischen Friedensvertrag besiegelt. Bei der Stadtrundfahrt im historischen Stadtkern beeindrucken außerdem vor allem der mächtige Dom St.Paulus, die gotische St.Lamperti-Kirche am Ende des Prinzipalmarktes mit seinen wunderschönen Arkaden sowie die sechseckige barocke Clemenskirche.

Einkehr in der weithin bekannten Traditionsgaststätte "Kiepenkerl" war ein Muss, ebenso der Besuch des Aasee, deutschlandweit bekanntgeworden durch einen schwarzen Schwan, der sich in ein weißes Tretboot in schwanenform verliebte und dieses über lange Zeit treu begleitete.

Da auch der Wettergott es mit der Gruppe auf ihren täglich rund 60 km langen Touren gut meinte, genoss man die Tage in bisher unbekannten Regionen in der Gesellschaft alter Freunde.

Münster Gruppe

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Bilder: Hermine, Dieter u. Horst Text: Hermine Habermann

Weiter Bilder im Fotoalbum unter "Radltage im Münsterland"

September Wanderung

Vom Wanderparkplatz bei der Raiffeisenbank Illschwang aus marschierten die Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren mit einigen Gastwanderern zuerst über die Hauptstraße und dann den Forstweg bergauf in den Wald. Bei idealem Wanderwetter erreichten wir dort bald eines der schönsten Naturdenkmäler in der Oberpfalz, nämlich das Felsmassiv der "Hainsburg". Der südliche, langgezogene Höhenrücken mit bis zu 20 m steil abfallenden höhlenreichen Felsen besteht aus dem für das Sulzbacher Bergland typischen Frankendolomit mit Hornsteinknollen. Der markanteste Punkt ist der "Kalmusfels" -  mit den vorgelagerten "Zuckerhut" und "Obelisk" genannten Felsspitzen -  dieser war Teil einer vor- und frühgeschichtlichen Ringwallanlage. Weiter ging es durch Feld und Wald nach Schöpfendorf und durch das Pürschläger Karsttal erreichte die Gruppe das Gasthaus "Michl" in Dietersberg. Nach dem Essen gab es am Ortsausgang erstmal einen Umtrunk nachträglich zu Erich`s 80. Geburtstag. Beschwingt es bergab nach Gehrsricht und anschließend über den Fichtelberg zurück nach Illschwang.

 September2019 Wanderung

Bild u. Text: Jutta Gnahn

August Wanderung

Der Wetterbericht hat für die Mittwochswanderung im August keine gute Vorhersage parat. So ist es ziemlich frisch und bewölkt, als sich die siebzehn Unentwegten am Startpunkt in Pommelsbrunn treffen. Aber, wie immer, ist man guter Hoffnung - und, es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung. Auf der Autobahn am Hienberg angekommen, zeigt das Wetter, wie es werden könnte: Es schüttet fast und es ist dichter Nebel, der die Sicht erheblich einschränkt. Aber, je näher wir nach Gößweinstein kommen, wird es heller und der Regen hat schon vorher aufgehört. Am Startpunkt der Tageswanderung in Waischenfeld angekommen, kommt die Sonne heraus und es wird warm. Vom Parkplatz in der Ortsmitte geht es östlich den Berg hoch auf die Hochfläche Hohes Kreuz nach Hannberg. Vorher zeigt sich im Nordosten das Walberl. Nach Hannberg geht es flott Richtung Süden bis zum Aussichtspunkt beim Parkplatz Schweinsberg oberhalb des Ailsbachtales. Von dort bietet sich ein wunderbarer Ausblick über das tief unten liegende Ailsbachtal und zur Burg Rabenstein. Über dem Wald, auf der rechten Seite, grüßt eine über der Sophienhöhle liegende Kapelle. Nach der Rast wird auf den Erlebniswanderweg eingeschwenkt, der als erstes zur Sophienhöhle führt. Sie wird als eine der schönsten, noch aktiven Tropfsteinhöhlen Deutschlands bezeichnet. Seit 8.8.2011 ist das Höhlenbärenskelett Benno wider in der Höhle zurück. Es ist eines der komplettesten Höhlenbärenskelette, bei dem selbst kleinste Knöchelchen erhalten sind. In dieser Höhle finden verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. Höhlenkonzerte statt. Immer wieder über Steintreppen bergauf und bergab bietet sich vor Erreichen der Burg Rabenstein von einem Panoramaaussichtspunkt aus nochmals ein beeindruckender Ausblick. Die Burg Rabenstein ist heute in Privatbesitz. Sie kann aber mit einer Führung besichtigt werden. In der Gutsschenke hat Waltraud für das Mittagessen reserviert und vor dem Start in Pommelsbrunn bereits die Gerichte bestellt. So ist die Bewirtung schnell und unkompliziert. Aber was zeigt sich bei dem Blick aus dem Fenster: Es schüttet. Was hat die Wandergruppe für ein Glück! Beim Aufbruch zum Rückweg nieselt es nur noch wenig und hört nach kurzer Zeit ganz auf. An der Ortschaft Langenloh südlich vorbei führt der Weg immer abwärts zur Pulvermühle. Sie sieht sehr verlassen, schon fast vernachlässigt, aus. An der Wiesent entlang führt der Weg „brettleben“ nach Waischenfeld. Auf die letzen paar hundert Meter zeigt Petrus dann doch noch, dass er genügend Wasser von oben auf Lager hat. Es heißt schnellstmöglich in die Autos zu kommen und es geht heimwärts.

Eine empfehlenswerte Wanderung, die von Jutta und Hermann vorab ausgekundschaftet und abgewandert worden war! Leider kann dann Jutta nicht mit von der Partie sein.

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Bilder u. Text: Hans Zimmermann

Juli Wanderung

Wie immer, ist der Treffpunkt der Wanderfreunde/innen für die monatliche Wanderung, die Bushaltestelle bei der Raiffeisenbank in Pommelsbrunn und wie immer um 9:00 Uhr. Bei herrlichen Wetterbedingungen wird gesammelt zum Ausgangspunkt der Tour, dem Parkplatz beim Stausee-Oberbecken, bei Deckersberg, gefahren. Hier wartet schon der Rest der Truppe. So sind es am Ende zwanzig Teilnehmer/innen, die sich auf den Weg durch den schönen Mischwald über den Arzbergturm zur Edelweißhütte aufmachen. Die Wanderung wird diesmal nicht so lange dauern. Die Führung übernimmt Plößel Hans. Im Wald ist es angenehm kühl. Auf halbem Weg muss der Schlüssel für den Turm in der Edelweißhütte geholt werden. So geht ein kleiner Teil zur Edelweißhütte und der Rest macht sich auf den Anstieg zum Turm.

Am 16. Juli 1885 wurde vom Verschönerungsverein Hersbruck, unter Turmbaumeister Oskar Ernst Wetzer, auf 611 Meter über Meereshöhe der Grundstein für den jetzt 28 m hohen (damals 24,6 m) Turm gelegt. Bereits Ende November 1885 war das Bauwerk fertiggestellt. Ab April 1886 war der Turm zu besteigen. Die Einweihung erfolgte am 2. Juli 1886. Bis dahin hatten sich bereits über 700 Besucher in das Gästebuch eingetragen.

Bis die „Schlüsselholer“ am Turm ankommen, vergeht einige Zeit, die die dort Wartenden auf den Sitzgruppen neben dem Turm genießen. - Es wird gemunkelt, dass schon in der Edelweißhütte „flüssiges Brot“ zu sich genommen wurde -. Nachdem Hans die Eisentüre geöffnet hat, steigen alle die 117 Stufen bis auf die Aussichtsplattform hoch. Es bietet sich eine fast komplette Rundumsicht an. Nach Westen, Richtung Nürnberg, sind die Bäume schon so hoch gewachsen, dass sie nicht mehr die Sicht frei geben. Das Pegnitztal von Hohenstadt bis Reichenschwand breitet sich vor uns aus, ebenso die dahinterliegenden Höhenzüge. Angebrachte Tafeln zeigen die in den jeweiligen Richtungen liegenden Örtlichkeiten an. Die Aussicht entschädigt für die Turmbesteigung. Nach dem Abstieg steuern wir direkt die Edelweißhütte an. Wir sind dort angemeldet. Nachdem wir mit Getränken versorgt sind, hängt der Wirt die Speisekarte, besser gesagt die mit Kreide beschriftete Tafel, für alle sichtbar auf. Wir werden schnell und gut bedient. Die Speisen schmecken ausgezeichnet. Nach dieser Stärkung wird der Rückweg angetreten, aber nicht eher, bevor der von Peter und Christa mitgebrachte „Treibstoff“ genossen und das Gruppenbild aufgenommen ist. Ein Stück des Weges geht es durch einen reinen Buchenwald, der sich aufstrebend wie die Säulen eines Domes darbietet. Flott marschieren wir zum Parkplatz zurück und nach der Verabschiedung trennen sich die Rückwege. Dann, bis zum nächsten monatlichen Wandertag!

Anmerkung: Das historische Bild des Arzberg-Turmes aus dem Jahre 1940 hat Hans gefunden und beigesteuert.

 

Juli Wanderung 01 01.1Arzbergturm1940

Bilder und Text: Hans Zimmermann

Motorradtour 2019

Auf ihrer diesjährigen 4-tägigen Motorradausfahrt haben neun Pommelsbrunner Naturfreunde wieder einige neue und schöne Fleckchen ihrer näheren und weiteren Heimat entdeckt.

Die Anfahrt zum Quartier nahe Fulda in der Rhön erfolgte über das unterfränkische Weinland, weiter in das von Wald, Wiesen und Weinbergen umsäumte liebliche Taubertal. Bei Wertheim überquerte man den Main, leider überraschte sie da ein gewaltiger Gewitterschauer. Über die Spessarthochstraße mit ihren tollen Landschaften und jeder Menge Kurven erreichte man den Zielort Großenlüder, wo sie von der netten Wirtin herzlich empfangen und verwöhnt wurden.

Westwärts verlief die Route am 2. Tag über die hügelige Hochtaunusstraße, deren Verlauf sowohl durch tiefe Wälder als auch weitläufige Täler, vorbei an heimeligen und idyllischen Fachwerkörtchen führte. Über Bad Camberg erreichte man Nassau mit seiner stattlichen Burg, dem Einstieg der Fahrt durch das romantische Lahntal. Sowohl die Kulissen von Diez mit seinem prunkvollen Barockschloss, als auch von Limburg mit seinem berühmten 7-türmigen Dom erforderten Fotostopps. Über das Vogelsberggebirge, Teil des hessischen Berglandes, immer entlang kleiner verschlungener Wege, die teils mit ihren Kehren an das Alpenvorland erinnerten, erreichte man wieder das Quartier.

Gen Norden hieß es am dritten Tag der Ausfahrt. Ziel war Kassel, das man über das abwechslungsreiche Fuldatal mit seinen zauberhaften wunderschönen Fachwerkstädtchen wie Schlitz, Bad Hersfeld und Melsungen ansteuerte. Im Bergpark auf der Wilhelmshöhe bestaunte man das wuchtige Herkules-Denkmal, Wahrzeichen von Kassel. Von der Aussichtsplattform genoss man die herrliche Sicht auf die barocke Parkanlage mit ihren großartigen Kaskaden und den Blick über die Stadt und weiter über die Mittelgebirge des Harz und der Rhön. Die Rückfahrt entlang des Edersees, der sich über 27 km entlang des Naturparks Kellerwald und durch idyllische Dörfer windet, brachte wieder viel Fahrspaß auf kleinen kaum frequentierten Straßen.

Schon hieß es wieder die Heimreise anzutreten, jedoch nicht, ohne der berühmten Wasserkuppe, dem mit 850m höchsten Berg der Rhön und Wiege des motorlosen Fluges in Deutschland, einen Besuch abzustatten. Richtung Osten erreichte man über die neue Autobahn mit ihren vielen imposanten Brücken und zahlreichen Tunnels Thüringen. Eine Rast in Oberhof, Wintersportzentrum für Biathlon und Rennrodeln, bot Einblicke in die weitläufige Sportlerwelt. Entlang des Rennsteigs erreichte man bei Steinbach am Wald wieder bayerische Gefilde. In vertrauter Umgebung ging es heimwärts über Kronach, Kulmbach und Bayreuth.

Nach nahezu 1400 gefahrenen Kilometern beschloss das gemeinsames Abendessen beim "Pechwirt" in Artelshofen die diesjährige Tour, die bei traumhaften Bikerwetter und pannenfrei wieder viele neue Eindrücke hinterließ.

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Bilder u. Text: Hermine Habermann

Sonnwendfeier 2019

Die Pommelsbrunner Ortsgruppe der NaturFreunde hat zur Feier der Sonnenwende auf die Wied geladen. Erich Engerer, 1. Vorsitzender der Ortsgruppe, konnte trotz der heißen Temperaturen zahlreiche Gäste zu der Traditionsveranstaltung begrüßen.

Die Ortsgruppe war gut vorbereitet und konnte Ihre Gäste bei Gegrilltem und gekühlten Getränken bestens bewirten.

In der Dämmerung zog es die Anwesenden - wie jedes Jahr - zum aufgeschichteten Holzstoß auf die Wied. Kurt Habermann begrüßte die Anwesenden und dankte den Mitwirkenden für die Gestaltung der Feier. In seiner Feuerrede forderte Marcus Flemming, friedvoll und freundlich mit allen Mitmenschen umzugehen, sich gehen Hass und Argwohn zu stellen und forderte ein friedliches Europa zum Wohle der nachfolgende Generationen ein. 

Die Faszination des brennenden Holzstoßes in Mitten der Natur fesselte die Besucher und zog sie in Ihren Bann. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Männergesangsverein Pommelsbrunn und dem Posaunenchor Pommelsbrunn.

Bis tief in die Nacht feierten die NaturFreunde mit Ihren Gästen.

 

02 2019 Sonnenwende

 

 

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Bilder u. Text: Klaus Schmidt

Juni Wanderung

Bei der Juniwanderung ist Hirschbach das Ziel. Wir treffen uns alle am Parkplatz der Gastwirtschaft Sperber in Heuchling. Anscheinend der warmen Witterung geschuldet sind wir nur dreizehn Teilnehmer. Auf dem Wiesenweg unterhalb von Heuchling gehen wir nach Bürtel. Unterhalb des Ortes wandern wir, den Rotpunktweg folgend, Richtung Höhenglücksteig. Am Waldrand vor dem Höhenglücksteig trennt sich eine kleine Gruppe, die am Fuße des ersten Steiges zum Aussichtsfelsen Luginsland und von dort rechts am Kletterfelsen Petrus vorbei zum Prellstein geht. Der Rest bleibt auf dem Hauptwanderweg. Es geht nun immer abwärts Hirschbach entgegen. Die Mittagsrast ist im Gasthof „Zum Goldenen Hirschen“ der Familien Zuber gebucht. Die große Gruppe sitzt schon gemütlich im Wirtsgarten im Schatten unter den Sonnenschirmen als die kleine Gruppe nach einer Dorfbegehung eintrifft. Wir werden schnell und freundlich bedient. Es gibt wunderbare Saiblinggerichte. Nach dieser Stärkung machen wir uns auf den Rückweg, der über das Noristörl gehen soll. Vorher aber genießen wir noch die hochprozentigen Mitbringsel von Erika. Erika verabschiedet sich an dieser Stelle von der Gruppe. Sie fährt mit ihrem Mann nach Hause. Im Waldschatten geht unser Weg nach Unterhirschbach und dann an der Mittelbergwand vorbei immer aufwärts dem Noristörl entgegen. Es tut gut bei der Wärme, dass wir fast immer im Waldschatten gehen können. Für ein Foto versammelt sich der große Teil am Törl. Nun geht es locker nach Hegendorf. Von da aus wählen wir den direkten Weg - auf der Teerstraße - nach Heuchling. Auf diesem Wegstück sind wir um jeden Schatten froh, da durch den Teerbelag auch die Wärme noch von unten kommt. Aber auch das meistern wir. In Heuchling trennt sich die Wandergruppe.

 

Am Noristörl Mohnblumenfeld

Bilder u. Text: Hans Zimmermann

 

Mai Wanderung

Als "Naturgenuß mit Weitblick" wird der Kuppenalb-Wanderweg bezeichnet und war das Ziel der NaturFreunde-Senioren Pommelsbrunn im Mai. In Oberwiesenacker gestartet führte unser Weg durch die einzigartige Landschaft der Kuppenalb mit ihren flachgründigen Kalkscherbenäckern und Heckenriegeln. Die Kuppen sind ehemalige Schwammriffe des Jurameeres die vor ca. 150 Mio. Jahren entstanden sind. Sie bestehen aus Dolomitgesteinen, die zum weißen Jura (Malm) gehören. Die Route führte uns zuerst nach Hilzhofen, wo 2016 das erste Landschaftskino entstand. Vorbei am Pfaffenberg und zwischen Raben- und Eichelberg hindurch pilgerten wir auf dem Wallfahrtsweg zur markanten Bergkuppe des Habsbergs und mit 621 mNN die höchste Erhebung am 230 km langen Jurasteigs darstellt. Schon von weitem ist die Wallfahrtskirche "Maria Heil der Kranken" zu erkennen die mit ihrem rosaroten Kirchturm als Wahrzeichen der Gegend aus der bewaldeten Bergkuppe herausragt. Der ausschließlich aus handgeschmiedeten Kreuzen bestehende Waldfriedhof beeindruckte die NaturFreunde-Senioren und wurde vor dem Aufstieg zum Habsberg ausgiebig besichtigt. Der Ursprung des Wallfahrtsortes geht auf den ersten Kapellenbau (1680) zurück und wurde 1730 durch eine neuere, größere Kapelle ersetzt. Die Wallfahrt auf den Habsberg entstand aufgrund eines Heilungswunders. Das Gotteshaus zählt zu den schönsten Rokokokirchen der Oberpfalz und wurde von uns Wanderern andächtig bestaunt. Nach dem Mittagessen in der Wallfahrtsgaststätte auf dem Habsberg genossen wir die herrliche Rundumsicht um dann am Umweltbildungszentrum "Haus am Habsberg" vorbei am felsdurchsetzten und artenreichen Trockenhang des Schanzberges zurück nach Oberwiesenacker zu marschieren.

Mai 2

Bild u. Text: Jutta Gnahn

April Wanderung

Der Wanderparkplatz vor Förrenbach war Startpunkt der Apriltour der
Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren. Entlang der Hauptstraße führte
unser Weg bis in die Ortsmitte und dann hoch Richtung "Hohler Fels". Das
"steinerne Gassl" war Ziel der aussichtsreichen Wanderung. Der noch
blätterlose Laubwald mit den moosbedeckten Felsen lichtete sich und gab
den Blick immer wieder frei zum Happurger Stausee. Am Ende des Pfades
änderte sich die Vegetation und der weitere Weg wurde felsig. An einer
kleinen Kuppe lud eine Bank regelrecht zum verweilen ein und wir
genossen die warmen Sonnenstrahlen. Nach unserer kurzen Rast
marschierten wir am Brünnerl vorbei und abwärts Richtung Kriegerdenkmal.
Die Gedenkstätte "Doggerstollen" ließ uns innehalten und weiter gings
Richtung Baggersee zur Mittasgseinkehr. Gestärkt mit Speis und Trank
wanderten wir zurück Richtung Happurg und entlang des Stausees genossen
wir die Blütenpracht des Frühlings.

April 1

Bild u. Text: Jutta Gnahn

März Wanderung

Bei frühlingshaften Temperaturen machten sich 27 wanderbegeisterte
Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren auf und marschierten in Etzelwang
das "Baugebiet Schloßblick" hoch nach Rupprechtstein. Von dort ging es
runter nach Kirchenreinbach um gleich wieder bergauf eine Gratwanderung
über den landläufig genannten "Dickenbauernfelsen" nach Albersdorf zu
machen. Auf der Hochfläche ging es weiter vorbei an Grasberg zu unserem
Mittagsziel den "Neukirchner Hof". Hier erwarteten uns bereits weitere
Vereinsmitglieder.  Das immer mittwochs angebotene "Büffett" schmeckte
vorzüglich und verlockte manchen von uns zu einem weiteren Nachschlag.
Nach der Einkehr führte der Rückweg über Neidstein teilweise auf dem
"Pendolinowanderweg" vorbei an faszinierenden, teils mit Moos
überwachsenen Felsen die sich überall in den Wäldern verstecken zurück
nach Etzelwang.

Februar Wanderung

Bild u. Text: Jutta Gnahn

Januar Wanderung

Der "harte Kern" der Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren machte sich
trotz Schneegestöber auf zur Winterwanderung. Wir begannen unsere Tour
am Ortsanfang von Reuth und marschierten durch teilweise tief
verschneiten  Wald zu Füßen des Moritzbergs zuerst nach Haimendorf.
Unser Ziel war ein bei  Frost beeindruckendes Kunstwerk aus Eis das sich
in einen imposanten klingenden Wasserfall verwandelt. Allerdings klang
er heute leider nicht! Im Sommer fließt meist nur ein unscheinbares
Rinnsal die Sandsteinstufen der Hüttenbachschlucht hinunter. Auf dem
"Schönberger Jakobsweg" setzten wir unsere Wanderung fort und nach
wenigen hundert Metern erwartete uns ein weiteres Naturschauspiel "der
Sprosselbrunnen".  Das glasklare Wasser sprudelt aus einer Sandsteinwand
und wird bei Frost ebenfalls aus bizarren Eisgebilden umrahmt. Auf dem
Weg nach Schönberg begleitete uns kräftiger Wind mit Schneeschauern und
wir freuten uns auf die Einkehr zum Mittagessen.  Gut bewirtet traten
wir den Heimweg an und stapften durch den Schnee zurück zu unserem
Ausgangspunkt

 

Januar Wand4   Januar Wand1 Januar Wand3

Bilder u. Text: Jutta Gnahn

 

Jahreshauptversammlung 2019

Der Vorsitzende des Naturfreundehausvereins Hans Meier konnte zahlreiche Mitglieder zur 40. Jahreshauptversammlung begrüßen. Das zurückliegende Jahr 2018 war wieder ein arbeitsreiches Jahr. Hans Meier betonte, dass das Naturfreundehaus ein Anziehungspunkt für Jung und Alt, Schulklassen und Vereine sowie für Familien ist. Das zeigt sich an den 2346 Übernachtungen im Jahr 2018. Die günstigen Übernachtungsmöglichkeiten können nur deshalb angeboten werden, weil auch im vergangenen Jahr Mitglieder sich freiwillig und unentgeltlich als Hausdienste oder in Form von Arbeitsdiensten und Stöbertagen rund um das Haus und des Spielplatzes, für Auf- , Abbau und Reinigung des Sonnwendfeierzeltdaches und vieles mehr mit nahezu 2923 Stunden zur Verfügung stellten. Doch nicht nur das Naturfreundehaus mit seinem Kinderspielplatz wurde umsorgt. Für die Wied- und Heimatpflege und für die Betreuung der Wanderwege wurden 104 Stunden an freiwilliger ehrenamtlicher Arbeitsleistung erbracht.

Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit und warb bei den Anwesenden, sich doch als Hausdienste einteilen zu lassen, um so die Bewirtschaftung des Naturfreundehauses weiter in dieser Form durchführen zu können. Das Naturfreundehaus steht nicht nur den Mitgliedern zur Verfügung, es hat an Sonn- und Feiertagen regelmäßig nachmittags geöffnet und von den Hausdiensten werden selbst gebackene Köstlichkeiten oder kleine Brotzeiten angeboten. Neu ab 2019 ist es zum Tag des Liedes, Kirchweihsonntag und am 1. Advent zum Weihnachtsmarkt geschlossen.

Jährlich werden die Hausdienste bei einem Arbeitsessen über die bestehenden Hygienevorschriften, das Infektionsschutzgesetz und die Allergenekennzeichnung nicht abgepackter Lebensmittel unterrichtet.

Die Revision konnte der Kassiererin Petra Löhner für ihre umfangreiche gewissenhafte Arbeit ein Lob aussprechen und wurde mit dem Gesamtvorstand einstimmig entlastet.

Bei der anschließenden Versammlung des Ortsvereins berichtete 1. Vorsitzender Erich Engerer und die verschiedenen Referenten über die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins mit seinen 204 Mitgliedern: 12 Seniorenwanderungen, 12 Seniorennachmittage, ein Weihnachtsseniorennachmittag, Quartalsversammlungen mit einem Singabend und 2 Spieleabenden, Kinderfasching mit Auftritt der Hersbrucker Kinderfaschingsgarde, Maiwanderung zur Lillachquelle, diverse Tageswanderungen, Wochenfahrt nach Südtirol und Viertagesfahrt an den Chiemsee, Besuch des KlassicOpenAirKonzertes in Nürnberg und der Märchenstunde im Badhaus Pommelsbrunn, Teilnahme am Prellsteinrennen und des OuizAbends der Pommelsbrunner Vereine, und Skigymnastik. Die Motorradgruppe war im Salzkammergut unterwegs. Die traditionelle Weinfahrt musste aufgrund eines Brandes im Weinlokal abgesagt werden. Die Sonnwendfeier fand mit Feuerredner Marcus Flemming, dem Männergesangverein Pommelsbrunn und dem Posaunenchor Pommelsbrunn statt. Eine Station des Ferienprogrammes der Gemeinde Pommelsbrunn war heuer das Naturfreundehaus. 20 Kinder konnten sich an der mobilen Kletterwand der Naturfreunde Bayern, mit ihren 3 Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, austoben. Eine improvisierte Wasserrutsche sorgte für die nötige Abkühlung. Balancieren auf der Slack-Line, Riesen-Mikado und Tischtennis und das Knüpfen von Armbändchen sorgten für weitere Abwechslung. Erfreulich war das erste Treffen der neuen Kindergruppe unter Lea Herger. Es wurde mit 14 Kindern Ostereier bemalt und Osternester versteckt und gesucht. Für 2019 sind weitere regelmäßige Treffen geplant.

Alle Aktivitäten, das aktuelle Programm und die Besetzung der Hausdienste können auf der Internetseite www.naturfreunde-pommelsbrunn.de nachgelesen werden.

Der Kassiererin des Ortsvereins, Evelyn Herger, konnte die Revision beste Kassenführung bescheinigen. Die Entlastung der gesamten Verwaltung wurde von der Revision beantragt und durch die anwesenden Mitglieder bestätigt.

Erich Engerer und Kurt Habermann, der 2. Vereinsvorsitzende, ehrten anschließend folgende Vereinsmitglieder:

für 25 Jahre Mitgliedschaft Kristina Krachtus, für 40 Jahre Norbert Herger, Ulrike Hofmann, Dieter Brunner, Manfred Müller, Klaus Schmidt und Georg Mertel, für 50 Jahre Klaus Kaiser und für 60 Jahre Melitta Häffner und Friedrich Scheinkönig.

Die Vorsitzenden bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen und bei den Mitgliedern für den Kraft- und Zeiteinsatz für den Verein. Ein herzliches Dankeschön erging an alle Spender und Unterstützer des Vereins.

Auch für das Jahr 2019 sind schon wieder etliche Aktivitäten geplant und die Termine dazu wurden bekanntgegeben: 22.2. Kinderfasching am Haus, 14.2. Quartalsversammlung, 6.4. Stöbertag, 1.5. Maiwanderung, 23.05. Quartalsversammlung mit Singabend am Naturfreundhaus, 20.-23.6. Motorradtour, 29.6. Sonnwendfeier, 6.7. Stadtführung Nürnberg, 3.8. Ferienprogramm der Gemeinde Pommelsbrunn mit Kletterwand am Naturfreundehaus, 28.09. Weinfahrt, 12.10. Stöbertag, 7.11. Quartalsversammlung, 16.11. Hausdienstabend, 18.12. Seniorenweihnachtsnachmittag. Seniorenwanderungen jeden ersten Mittwoch im Monat (Treffpunkte werden im Vereinskalender bekanntgegeben) und Seniorennachmittage jeden letzten Mittwoch im Monat im Naturfreundehaus.

 

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Die anwesenden, geehrten Vereinsmitglieder von links nach rechts: 2.Vorsitzender Kurt Habermann , Klaus Kaiser, Norbert Herger, Georg Mertel und 1. Vorsitzender Erich Engerer

 

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Text: Gabi Grötsch  Bilder: Kurt Habermann