November Wanderung
Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite als sich 26 Senioren der Pommelsbrunner Naturfreunde zur Novemberwanderung trafen. Als Wanderführer hat sich Adolf Klipsch bereit erklärt und er brauchte drei Anläufe um auch eine passende Gastwirtschaft zum Mittagessen zu finden. An schönen Wegen scheitert es nie. Von Hegendorf aus ging es in Richtung Neutras und an der ersten Abzweigung nach links um kurz vorm Waldrand nach rechts zu schwenken um in der herrlichen Sonne dem Weg zu folgen. Die Belohnung für den kräftigen Anstieg rechts vom Bodenbergsattel folgte auf dem Höhenrücken mit herrlichen Ausblicken auf Felspassagen und sonnendurchfluteten Herbstlaub. Nach dem Anstieg folgte der Abstieg um dann mit der 3 ins Schöpfental zu kommen. Von der Höhe herab grüßten die Starenfels- und die Bodenberghütte. Die Dürnberghöhlen wurden rechts liegen gelassen. Auf sonnigen Wegen näherte sich die Wandergruppe Hirschbach und über die Sommerseite wurde der Gasthof Goldener Hirsch erreicht. Nach ausgiebigen Mittagsmahl umrundeten die Wanderer die Mittelbergwand um sich dann am "Noristörle" zum gemeinsamen Foto aufzustellen. Der weitere Rückweg nach Hegendorf war einfach nur schön und entspannend.

Bild & Text: Pauline Regler
Weinfahrt 2025
Auch heuer spielte der Wettergott mit, als sich die Pommelsbrunner NaturFreunde zu ihrer alljährlichen Kultur- und Weinfahrt mit vollbesetztem Bus auf den Weg machten.
Das erste Ziel war Sulzfeld, wo man das Wasserwerk der Fernwasserversorgung Franken nebst seinem Horizontalbrunnen besichtigte. Zwei kundige Führer erklärten anschaulich die Funktion der eindrucksvollen Wasserversorgungsanlage und wiesen auf die elementare Wichtigkeit des Wassers und somit auf die erforderliche Pflege der Wasserschutzgebiete hin.
Im 28m tiefen Horizontalbrunnen pumpen drei Unterwassermotorpumpen pro Sekunde 110 Liter gewonnenes Wasser ins Wasserwerk, wo es zu Trinkwasser aufbereitet wird. In zwei Mischbehältern mit jeweils 5000 Kubikmetern Fassungsvermögen wird es mit zugeleitetem Trinkwasser vermischt. Mittels Hochdruckpumpen erfolgt dann die Einspeisung ins Verteilernetz in Mittel- und Unterfranken.
Mit einem Becher frischem "Frankenwasser" und einem Laugengebäck in Tropfenform, dem sogenannten "Wasserweck" wurde die Gesellschaft nach ihrem Rundgang verabschiedet.
Nach dem anschließenden Kaffeetrinken in der Häckerstube "Weinboden" in Nordheim ging es mit dem Bus auf den aussichtsreichen Kreuzberg inmitten der Weinberge. Der grandiose, weite 360 Grad-Rundumblick in die herbstlich gefärbte Landschaft begeisterte jeden. Nach einer Kostprobe Secco wanderte man durch den Weinberg wieder talwärts in die Häckerstube, wo man auch das Abendessen einnahm.
Beseelt durch ein paar Schoppen des guten fränkischen Weines und einem super aufspielenden Musiker herrschte im Nu eine ausgelassene Stimmung in der Runde, die den Abend wie immer mit Singen, Schunkeln und Tanzen genoss.







Bilder & Text: Hermine Habermann
Oktober Wanderung
Wandertipp: Von Schönberg am „Klingenden Wasserfall“ vorbei über Haimendorf nach Diepersdorf und über Rockenbrunn zurück nach Schönberg.
Auf dieser Wanderung bieten sich viele freie und weite Ausblicke bis nach Nürnberg und auf die Feste Rothenberg und noch viel mehr.
Die Pommelsbrunner Naturfreunde Wandergruppe trifft sich beim Friedhof in Schönberg.
Ein Stück geht es nach Westen durch den Ort um kurz nach dem Dorfladen links in die Richtergasse einzubiegen. Von dieser zweigt nach kurzer Wegstrecke wiederum links ein Fußweg ab, der durch die schönen Gärten aus dem Ort führt. Nach dem Ortsende liegt freies Feld mit Rundumblick vor den Wanderern. Linker Hand erhebt sich der Moritzberg. Nach etwa 2 km Wegstrecke tritt man in den Wald und kurz darauf ist man beim „Klingenden Wasserfall“angelangt. Er ist trotz des wenigen Wassers, das er gerade führt, zu hören. Nach leichtem Aufstieg ist Haimendorf erreicht. An Kindergarten und Feuerwehrhaus vorbei geht es links hinaus auf den Panoramaweg mit freier Sicht nach Nürnberg und die weite Landschaft. Dann ist auch schon Diepersdorf erreicht. Um zum Landgasthof Löhner zu kommen, bei dem die Gruppe reserviert hat, bleiben nur die Gehsteige. In der ältesten Wirtschaft bestens versorgt und gestärkt führt der Rückweg über Rockenbrunn, bestens bekannt durch das Gasthaus „Zum Rockenbrunn“. Nach Stärkungs- und Gruppenfotostop und einem leichtem Aufstieg ist man wieder in Haimendorf. Bis Schönberg ist der Schönberger Jakobsweg die Wegmarkierung. Kurz nach Eintritt in den Wald wird der Klingenbach, der den Klingenden Wasserfall speist, auf einer Holzbrücke überquert. Nach kurzer Steigung tritt man aus dem Wald und hat freien Blick nach Norden über Schönberg hinweg zur Feste Rothenberg und die Bergreihen der Fränkischen Schweiz.
Der Ausflugstipp stammt von der Wandergruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn und wurde am Mittwoch, 1. Oktober 2025, bei schönem Wetter mit 38 Teilnehmer*innen unter der Führung von Klaus Göttler begangen.
Parkmöglichkeit: Am Friedhof in Schönberg.
Gesamtlänge: Etwas ca. 10,5 Kilometer bei jeweils 120 Höhenmetern Auf- und Abstieg.
Einkehrmöglichkeit: In Diepersdorf gibt es die drei Gaststätten: Gasthof Grüner Baum, Distlerhof und Landgasthof Löhner sowie in Rockenbrunn das Gasthaus Zum Rockenbrunn. Die Öffnungszeiten der Betriebe sind unbedingt im Vorfeld abzuklären und bei größeren Gruppen ist Reservierung sinnvoll.
Zusätzlicher Hinweis: Eine mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege mit leichten Steigungen und Abstiegen.



Bilder & Text: Johann Zimmermann
September Wanderung
Wandertipp: Von Buchhof (Gemeinde Hirschbach) über Eggenberg, Eschenfelden nach Gaisheim und zurück nach Buchhof
Hervorzuheben sind die wunderschönen Ausblicke über diese Gegend.
Die Pommelsbrunner Naturfreunde Wandergruppe trifft sich am Ortseingang von Buchhof, von der Ortsverbindungsstraße Etzelwang-Achtel aus kommend.
Gleich links, an einer großen Stallung vorbei, führt der Weg durch den Wald kurz steil bergab. Nach Verlassen des Waldes wird über eine Freifläche der rechts im gegenüberliegenden Wald ansteigende, weiterführende Pfad sichtbar. Auf der Höhe angelangt, kreuzt der Grottenradweg Mittelreinbach-Unterachtel die Wanderroute. Kurz vor Eggenberg zeigt sich eine Landschaft, die nahezu dem Alpenvorland gleicht. Im Norden ist der Aussichtsturm des Ossinger ein markanter Orientierungspunkt. Weiter folgt der Weg durch Eggenberg hinab und am verlassenen Liftgelände und dem Sportplatz von Eschenfelden vorbei in den Ort. Eschenfelden existierte wahrscheinlich schon im 8./9. Jahrhundert. Seine Simultankirche Corpus Christi prägt das Ortsbild. Im Osten, am kirchlichen Grundstück vorbei, ist der Einstieg in den weiteren Weg, rechts unmittelbar an einer Garage vorbei aufsteigend, etwas schwer zu finden. Nur im „Gänsemarsch“ ist der Anstieg im Wald zu bewältigen. Oben angekommen und aus dem Wald heraus ist der Blick wieder frei auf Ossinger und Richtung Riglashof. Nach Umrundung des Wachtberges geht es schon Richtung Süden. Die Hohe Zant, eine weitere Ausflugsmöglichkeit mit bewirtschafteter Hütte (Öffnungszeiten vorher erfragen), bleibt im Osten liegen. Nach einem kurzen Stück auf dem geteerten Ortsverbindungsweg Eschenfelden-Mittelreinbach und wieder im Wald, geht gleich rechts der Wanderweg weiter durch einen, mit dichtem Moos bewachsenen Wald, der erst wieder auf der Höhe oberhalb von Gaisheim verlassen wird. Hier lockt die Einkehrmöglichkeit in den Gasthof „Reinbachtal“ der Familie Zagel. Für den Rückweg nach Buchhof muss wieder der Weg zurück auf die Höhe genommen werden, bis zu einem alleinstehenden Baum mit Ruhebank. Hier zweigt der Weg links ab und führt durch Wald und Flur ohne Anstrengung mit immer wieder schönen Ausblicken zum Ausgangspunkt zurück.
Der Ausflugstipp stammt von der Wandergruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn und wurde am Mittwoch, 3. September 2025, bei schönem Wetter mit 34 Teilnehmer*innen unter der Führung von Marlies und Harald Fischer begangen.
Parkmöglichkeit: Links am Ortsanfang von Buchhof.
Gesamtlänge: Etwas über 9 Kilometer bei jeweils 220 Höhenmetern Auf- und Abstieg.
Einkehrmöglichkeit: Gasthof „Reinbachtal“, Familie Zagel, Gaisheim. Mittwoch ist Schlachtschüssel (an diesem Tag Reservierung sinnvoll), ansonsten Öffnungszeit anfragen Tel.Nr. 09663 632.
Zusätzlicher Hinweis: Es ist eine mittelschwere Wanderung, die nur eine gute Grundkondition erfordert, mit wenigen Steigungen und Abstiegen.

Bild & Text: Johann Zimmermann
August Wanderung
Wanderttipp: Auf hohen Wegen durch das Birgland
Östlich von Nürnberg, zwischen Sulzbach-Rosenberg und Alfeld, erwartet Besucherinnen und Besucher die eindrucksvolle Landschaft des Birglandes. In geheimnisvollen Wäldern geben bizarre Felsformationen der unberührten Waldlandschaft ihren charakteristischen Charme. In den lebendigen Dörfern und Gemeinden gibt es neben der Möglichkeit zur Einkehr in die gemütlichen, traditionsreichen Gasthäuser auch Gelegenheit bei Kirchweihen und Festen mitzufeiern.
An einem sonnigen Sommertag machten sich 25 Senioren der Wandergruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn auf zur monatlichen Wanderung von rd. 10 km Länge. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz an der Hochstraße der AS3, gut zu erreichen über die A6 Ausfahrt Sulzbach-Rosenberg, dann in Schwenderöd rechts bis kurz vor der Autobahnunterführung. Ein kurzer Weg führt zum Anton-Leidinger-Weg, dem wir nach links mit Blaustrich durch den felsigen Buchenwald unterhalb der Wirtshänge Richtung Schwenderöd folgen. Nach 2 km erreichen wir eine Teerstraße bei einer großen Sitzgruppe, die zu einer ersten Pause einlädt, dann geht es links aufwärts zur AS3, der wir nach rechts ca 1km nach Schwenderöd folgen.
Die Gemeinde Birgland hat 2023 einen Walderlebnispfad an einem Teilstück des Birglandrundwanderwegs an der Hohen Straße in Schwenderöd errichtet – direkt gegenüber vom Pendlerparkplatz. Daran grenzt das Waldgebiet der Familie Müller in Leinhof an, die es sich hier zur Aufgabe gemacht hat, die dort bestehende Fichtenmonokultur sukzessive durch einen nachhaltigen und widerstandsfähigen Mischwald zu ersetzen.
Der Walderlebnispfad greift dabei mehrere Aspekte auf: Er gibt in knapper Form wichtige Informationen über den Wald, lädt auf spielerische Weise ein, zu beobachten, was in der Natur passiert und vermittelt Freude über die eigenen körperlichen Fähigkeiten an verschiedenen Fitnessstationen. Als Maskottchen begleiten uns ein Waldkauz und ein Specht, beide in diesem Wald heimische Vogelarten. Insgesamt gibt es 15 Stationen. Acht Stationen laden dazu ein, körperliche Fähigkeiten wie Balancieren, Hanteln oder Klettern auszuprobieren. An sieben weiteren Stationen sind Tafeln aufgestellt, auf denen die beiden Maskottchen das alte Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ spielen. Dabei thematisieren sie die Besonderheiten oder Neuheiten des Waldes.
Wir folgen dem Birglandweg durch den Wald Richtung Betzenberg, der Aussichtspunkt auf Schwend mit Bank ist leider etwas zugewachsen. In Betzenberg findet am 2. Samstag im Juli auf dem Dorfplatz das traditionelle Backofenfest statt. Ab 14.00 Uhr werden den Gästen frischer Brotkuchen, mit Schinken oder Schnittlauch belegte Brote, Grillspezialitäten, sowie ein Kaffee und Kuchen Buffet angeboten.
Mit Markierung 25 wandern wir durch Wald und Flur Richtung Schwend, am Parkplatz vor dem Friedhof biegen wir links in die Sonnleite ein und stehen bald vor dem Gasthof Cafe Anni.
Neben gutbürgerlicher, bayerischer Küche werden wir mit hausgemachten Kuchen und Torten verwöhnt, die sind so lecker, dass Gäste sogar von weit außerhalb des Landkreises kommen. Gaststube, Wintergarten und Terrasse bieten einen schönen Ausblick auf den weiteren Weg.
Gut gestärkt geht es Richtung Ortsmitte, dort links die Hauptstraße entlang bis uns kurz vor dem Ortsende die Markierung 6 auf grünem Grund nach rechts auf den Felsensteig zum Buchenberg führt. Anfangs nur leicht ansteigend erreichen wir nach einigen steilen und felsigen Passagen den Buchenberg, der mit 633 m Höhe zum Dach des Oberpfälzer Jura gehört. Unter einer großen Bayernfahne blicken wir auf Schwend, eine Bank lädt zur Rast ein. Der weitere Pfad führt über eine schmale Gratschneide vorbei an verschiedenen Felsformationen. Auch wenn die Kraxelei durch die Dolomitriffs nicht besonders anspruchsvoll ist, Trittsicherheit ist erforderlich und Hände benutzen nötig, denn ab und an geht es auch an steil abfallenden Felskanten entlang. Man kann die einzelnen Felsen erklimmen oder umklettern, die Felsformationen können aber auch umgangen werden. Nach einem letzten steilen Abstieg wird nach 500m der Wanderparkplatz erreicht.


Bilder: Pauline Regler, Harry Huber Text: Klaus Schuhmacher
Ferienprogram 2025
Begeisterte Kinder am Naturfreundehaus bei „Klettern und mehr“
Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinden Pommelsbrunn und Weigendorf gestalteten die NaturFreunde Pommelsbrunn wieder einen abwechslungsreichen Aktionstag. Die unterschiedlichen Angebote wurden von den Kindern mit Begeisterung angenommen.
Das Augenmerk lag allerdings an der eigens für die Veranstaltung aufgestellte mobile Kletterwand der NaturFreunde Bayern. Unter fachkundiger Anleitung wurde den Kindern der Natursport „Klettern“ näher gebracht. Mit großem Ehrgeiz forderten sie sich zum gegenseitigem Wettstreit heraus.
Um sich von der Anstrengung des Kletterns zu erholen boten die NaturFreunde weitere Stationen an. Sehr beliebt bei allen war das Knüpfen von Armbändern und Schlüsselanhänger mit bunden Paracordschnüren.
An der Farbschleuder konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und schöne farbenfrohe Bilder gestalten.
Geschicklichkeit, Treffsicherheit und Gleichgewicht wurden beim Riesenmikado, Wikinger Schach und auf dem Balancebrett trainiert.
Die NaturFreunde sorgten mit guter Verpflegung und kalten Getränken für das leibliche Wohl aller Beteiligten. Bestes Sommerwetter und das herrliche Ambiente rund um das Naturfreundehaus boten den passenden Rahmen zu dieser rundum gelungenen Veranstaltung.
Die große Resonanz und die vielen lachenden Kindergesichter sind für die NaturFreunde Ansporn genug im kommenden Jahr wieder beim Ferienprogramm dabei zu sein.




Bilder u. Text: Harry Huber
Tanz unterm Sternenhimmel

Juli Wanderung
Wandertipp der Pommelsbrunner NaturFreunde: Ins Rohrenstädter Tal
Man muß nicht weit fahren, um ein kleines, unberührtes Naturparadies zu erleben. Trotz angekündigter 36 Grad ließen sich die 26 Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren nicht davon abhalten, die von Hermann Gnahn geplante Tour zu starten. Ziel der Wanderung ist „Das malerische Rohrenstädter Tal – ein kleines Paradies im Bayerischen Jura“, so wird es im Volksmund genannt. Beim Vereinsheim in Deinschwang, einem Gemeindeteil des Ortes Lauterhofen, parken wir unsere Autos. An der Filialkirche St. Martin vorbei folgen wir der Markierung blaues Kreuz auf weißem Grund. Die Dorfstraße führt stetig bergab und am Ortsende verlassen wir die Teerstraße, biegen rechts ab und der Feldweg führt uns bald in den schattigen Wald. An den steinigen und quellreichen Hängen wachsen im Buchenwald die Edellaubhölzer Bergahorn, Esche, Eibe und Bergulme. Auch Orchideen wie die breitblättrige Stendelwurz, sind eine Besonderheit. Unser Waldweg wird nun zu einem schmalen Pfad. An einer knorrigen. alten Eiche ist unter anderem unsere Markierung angebracht und wir biegen links ab. Das Landschaftsbild wird abwechslungsreich und führt uns über Magerrasenhänge, Wiesen und Rinnsale. Der Wechsel von trockenen und feuchten Lebensräumen lässt sich hier auf kleinstem Raum bestaunen. Alte Hutanger werden durch Beweidung und Landschaftspflege wieder freigehalten und sind dadurch Lebensraum für vom aussterben bedrohte seltene Pflanzen. Die urtümlich naturbelassene Natur des Rohrenstädter Tales und die Stille lassen uns die Umgebung bewußter wahrnehmen und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Diese familienfreundliche Wanderung ist gut markiert und auch für Kinder geeignet. Wir kommen nun an eine Lichtung und verlassen den Weg um eine kurze Trinkpause an idyllisch gelegenen Weihern einzulegen. In einem tummelten sich Karpfen und der andere enthielt jede Menge Forellen. Nach kurzem Plausch mit einem Eigentümer der Teiche wanderten wir weiter und verließen bald den schattigen Wald. In der Ferne erschienen bald die ersten Häuser von Oberrohrenstadt. Dort angekommen wollten wir die römisch-katholische, denkmalgeschützte Filialkirche St. Coloman besichtigen, aber wie schon häufig war sie leider verschlossen. Die Saalkirche wurde erstmals 1350 urkundlich erwähnt, im 18. Jahrhundert errichtet und ist dem Dekanat Neumarkt/Opf. des Bistums Eichstätt zugeordnet. Auf verschiedenen Tafeln entdeckten wir Informationen über das Rohrenstädter Tal sowie die Wasseranlage, den sog. „Widder“. Auf den eigentümlichen Namen des Technikdenkmals ist es gekommen, weil die permanenten Druckstöße beim Verschließen des Stoßventils an die Rammstöße eines Widders erinnern. Der Erfinder des Widders war kein Geringerer als der ältere der beiden Luftfahrtpioniere Joseph Montgolfier im Jahr 1796. Auf der Hauptstraße führte unser Weg nach Mitterrohrenstadt in den Gasthof „Goldene Krone“ in dem wir bestens versorgt wurden. Die Wirtschaft ist tagsüber geschlossen und erst gegen Abend geöffnet. Bewirtung nur unter bestimmten Voraussetzungen und vorheriger Absprache möglich. Nach der Mittagspause verließen uns ein paar Mitwanderer wegen der doch sehr hochsommerlichen Temperaturen. Länge der Wanderung: 4,5 km.
Der Rückweg führte uns durch den Ort und die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel als es stetig leicht bergauf ging. Doch das ließ uns keinesfalls die gute Laune verderben, denn der nahende Wald spendete bald wieder den ersehnten Schatten. Auf der Hochfläche genossen wir so manche leichte Brise und nach dem größten Teil des Anstiegs lag links vom Weg der Weiler Reicheltshofen. Wir bogen rechts in den Waldweg und mußten noch etliche Meter bewältigen bevor wir die Ortschaft Wünricht erreichten. In dem kleinen Ort hat man den Eindruck, daß es mehr Pferde als Einwohner gibt. Die sehenswerte, kleine neugotische Dorfkapelle St. Maria wurde im Jahr 1883 durch die Gemeinde an Stelle einer früheren „ruinösen“ Kapelle erbaut und der „Unbefleckten Empfängnis Maria“ gewidmet. Nach einer kurzen Verschnauf- und Trinkpause ging es gegenüber des Kinderspielplatzes zu unserer Freude wieder mal bergab. Wir gelangten bald auf den naturbelassenen Wanderweg vom Vormittag mit der Markierung blaues Kreuz auf weißem Grund. Der Rohrenstädter Bach hat sich im Lauf der Zeit tief in den Talgrund gegraben und eine Vielzahl an Sinterstufen und -terrassen gebildet über die er seinen Weg findet. Nun dauerte es nicht mehr lange und die Straße von Deinschwang sowie die ersten Häuser kamen zum Vorschein. Und noch einmal hieß es, die Dorfstraße in der Nachmittagssonne hochlaufen. Der Hubertusbrunnen in der Ortsmitte sorgte für die ersehnte Abkühlung bevor es nach einer für viele Mitwanderer unbekannten Wandertour nach Hause ging. Länge der Wanderung: ca. 5,5 km.



Bilder: Harry Huber Text: Jutta Gnahn
Sonnwendfeier 2025
Die Naturfreunde Pommelsbrunn veranstalteten auch heuer wieder ihre traditionelle Sonnwendfeier auf der Wied. Bei herrlichstem Sommerwetter pilgerten viele Besucher zum Naturfreundehaus, um das Traditionsfest mit den Naturfreunden zu feiern. Durch zahlreiche fleißige Helfer war es auch heuer wieder möglich, so eine Veranstaltung durchzuführen und die Gäste mit Leckereien vom Grill zu bewirten. Die, vom Spezialisten Erich Engerer zubereiteten Lachs- und Sardinenbrötchen waren der Geheimtipp. Auch die Vegetarier kamen nicht zu kurz. Das Küchenteam hielt dafür verschiedene Aufstriche und Kuchen bereit. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Alleinunterhalter Andy E.. Alt und Jung verbrachten miteinander fröhliche und friedliche Stunden. Die Jüngsten vergnügten sich auf dem Spielplatz.
Mit Einbruch der Dunkelheit spazierten die Gäste hoch auf die Wied. Der, von Arthur Pirner, professionell aufgebaute Holzstoß wartete bereits auf die Besucher. Doch bevor es Flamme empor hieß sprach der Feuerredner Landrat Armin Kroder nachdenkliche und besinnliche Worte, sorgte aber auch charmant für witzige Passagen. Der Posaunenchor Pommelsbrunn untermalte die Stimmung mit Musikstücken in Abwechslung mit dem Vogelhornduo Robert Vogel. Während der Holzstoß niederbrannte verweilten viele Besucher rund um das Feuer und genossen die besondere Stimmung dieser Feier. Die freiwillige Feuerwehr Pommelsbrunn sorgte für die nötige Sicherheit. Aufgrund der Waldbrandgefahr wurde im Vorfeld auf den Fackelzug verzichtet. Vorsorglich wurde ein Schlauchsystem bis nach oben ausgelegt. Großer Dank dafür der Freiwilligen Feuerwehr Pommelsbrunn.



Bilder: Horst Schreyer Text: Gabi Munker
Juni Wanderung
Wandertipp der Pommelsbrunner Naturfreunde : Im Herz der Fränkischen Schweiz
Diese Wanderung wurde am 4. Juli 2025 bei Regen von einer 24-köpfigen Gruppe der Naturfreunde unter der Führung von Gnahn Hermann begangen.
Start: Muggendorf/ Fränk. Schweiz. Parkmöglichkeiten: Am Bahnhof (gebührenpflichtig) oder auf dem Parkplatz einer Gastwirtschaft, die man bei der Rückkehr besucht. Gesamtlänge: Etwas über 7 km. Höhenmeter auf und ab: Jeweils 150 HM. Markierung: Grünstrich bis Trainmeusel, dann Grünkreuz. Einkehrmöglichkeiten: Gaststätten in Muggendorf (empfehlenswert die Gaststätte „Brückla“, Wiesentweg 18, Tel. +499196998100, direkt an der Wiesent mit schönem Garten, Montags geschlossen). Trainmeusel: Gasthaus Seybert, Trainmeusel 16, Tel. +499196275, Mittwoch Ruhetag.
Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Abstieg nach Trainmeusel des öfteren über Stufen - bei Nässe: Rutschgefahr!
Wegbeschreibung: Vor dem Start oder bei der Rückkehr unbedingt den zu einem Info-Zentrum Naturpark umgestalteten Bahnhof besuchen - absolut sehenswert und informativ . Nach der Überquerung der Bahnlinie rechts bergauf der Teerstraße folgen. Oberhalb der letzten Häuser rechts in den Waldweg, der auch Radweg ist, einbiegen. Diesen bis oberhalb der Ortschaft Haag gehen, um dann links, steil aufsteigend, auf den Forstweg einschwenken, der auch mit einer Schranke für den Fahrverkehr gesperrt sein kann. Nach diesem Aufstieg befindet man sich schon auf Höhe der Burgruine Neideck und es erscheinen auch bereits die ersten großen Mauerreste der ehemaligen Burgbefestigung. Auf dem Plateau ist ein Infopavillon mit Sitzmöglichkeit errichtet. Von dort gelangt man über eine Holzbrücke zum markantesten noch vorhandenen Bau, dem Wohnturm. Dieser ist für die Besteigung mit Lochblechrosten und -treppenstufen hervorragend ausgebaut. Von der obersten Plattform bietet sich ein fantastischer, weiter Rundblick.
Burggeschichte: Erbaut als Adelsburg 1150/60, ursprünglich als Sitz der Adelsfamilie der Herren von Schlüsselberg. Im Laufe der Jahrhunderte mehrfacher Wechsel der Besitzer sowie Umbau und Erweiterung. Während des Bauernkrieges wurde die Burg schwer beschädigt und bereits im 16. JJahrhundert aufgegeben.
Auf der Höhe bleibend, führt der Rückweg weiterhin im Wald nach Trainmeusel. Am Ende des Waldes, kurz vor der Ortschaft, liegt der Trainmeuseler Brunnen, der bis 1923 die Gegend mit Trinkwasser versorgte. Auch sollte die Burg Neideck mit einer 1300 m langen Leitung versorgt worden sein, was aber nicht belegt ist. Um die Ortschaft wird die Hochfläche stark landwirtschaftlich genutzt. Ab Trainmeusel beginnt der stetige Abstieg nach Muggendorf. Vom Frauenstein bietet sich ein direkter Blick von oben auf Muggendorf. Nach Überwindung der vielen Stufen merkt man erst, wie hoch man über dem Wiesenttal gewandert ist. Nach Überquerung der Bahnlinie, der B470 und der Wiesent, steht man direkt vor der Gaststätte “Brückla“. Als Tagesabschluss ist der Besuch der Bing Höhle in Streitberg ein Muss. Diese 1905 von dem Nürnberger Großindustriellen und Geheimen Kommerzienrat Ignaz Bing entdeckte und erschlossene Höhle ist eine der schönsten Tropfstein-Galerie-Höhlen Deutschlands. Am Höhlenausgang befindet sich ein Parkplatz, von dem man auf einem geteerten Fußweg zum Höhleneingang geht. Saison ist vom 1. April bis 2. November. Geöffnet: Die. bis So. 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Montags geschlossen, außer in den bayer. Ferien. Tel. +4915738400496 und +499196929931, www.binghoehle.de




Bilder & Text: Johann Zimmermann
Naturfreunde Ortsgruppe Pommelsbrunn freut sich über Nachwuchs
Neue Kindergruppe ist angelaufen
Im Mai wurde die neue Kindergruppe die „Waldwichtel“ gegründet, die sich seitdem viermal getroffen hat.
Bei den Treffen wurden vielfältige Erlebnisse in und um die Natur angeboten.
So wurden beispielsweise Naturmaterialien wie Zapfen, Moos oder Nüsse erfühlt, betrachtet und zum Malen verwendet sowie Schneckenhäuser mit Modelliermasse und Farbe in vollständige bunte Schnecken verwandelt.
Aber auch die Bewegung kam nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Auflockerungstanz und verschiedenen Spielen konnte die Gemeinschaft der neu zusammengesetzten Kindergruppe gestärkt werden. Besonders Freude bereitete auch die spielerische Erkundung der Umgebung um das Naturfreundehaus, bei der verschiedene Gegenstände gesammelt und auch mal ein paar frische Fichtennadeln genascht wurden.
Gemeinsam wollen die Waldwichtel noch viele weitere tolle Erfahrungen machen. Dabei stehen spielerische Naturerfahrung und kreative Spiele in der Gruppe im Vordergrund. Basteln und Experimente mit Naturmaterialien werden nach Jahreszeit und wetterabhängig im Freien oder im Jugendraum des Naturfreundehauses angeboten.
Die Waldwichtel treffen sich wieder ab dem 20.06.2025 jeden ersten und dritten Freitag im Monat von 15 bis 17 Uhr am Naturfreundehaus Pommelsbrunn.
Interessierte Kinder zwischen 5 und 8 Jahren sind herzlich willkommen, die Waldwichtel unverbindlich kennen zu lernen. Es gibt noch freie Plätze! Meldet euch hierfür bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Diese Gruppe ist nicht nur für Mitglieder offen, sondern wir freuen uns über alle, an der Natur interessierten Kindern. Spätere Mitgliedschaft in der Ortgruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn wäre natürlich prima.


Bilder & Text : Gabi Munker
Mai Wanderung
Herrlicher Sonnenschein, aber kühler Ostwind, empfängt die zweiunddreißig Köpfe zählende Wandergruppe der Pommelsbrunner Naturfreunde zu ihrer Maiwanderung. Start ist in Lehendorf gegenüber des „Peterhofs“. Die Gruppe wird von Schmidt Gerda geführt.
Nach Überquerung der “Ostbahnlinie“, die gerade saniert wird, geht es in den Wald Richtung Ernhüll. Immer leicht ansteigend, durch Wald und Flur, ist bald der Ortsrand von Ernhüll erreicht. Nach einer kurzen Wegstrecke auf der Verbindungsstraße nach Neukirchen geht es wieder auf den Wanderweg Richtung Erkelsdorf durch den Wald. Am Wegesrand, sogar mitten auf dem Weg, zeigen sich viele Orchideen verschiedener Arten. Nach einer kurzen Wegstrecke durch Erkelsdorf erfolgt der Aufstieg auf den Kammweg nach Knappenberg. Die Route führt direkt zum Jugendhaus. Das Gebäude, das für die Beherbergung von 20 bis 40 Jugendlichen ausgelegt ist, wurde 1990 als ökologisches Modellprojekt, in Holzbauweise gebaut. 2017 erstellten Jugendliche in Eigenregie auf dem Fundament des 1947 erbauten alten Jugendhauses eine wunderbare Kapelle, ebenfalls in Holzbauweise. Für ihre Arbeit erhielten sie den Ehrenamtspreis der bayerischen Landeskirche. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es ein Stück steil bergab um dann wieder bequem, Richtung Osten, Etzelwang anzusteuern. Hier hat das Dorfcafé und Bäckerei Brunner, trotz Betriebsurlaub, extra für die Gruppe geöffnet. Absolut schnell und freundlich werden alle mit Trinken und dem vorbestellten, besten Essen versorgt. Ein ehrliches Lob gilt der Bedienung und der Küche.
Gestärkt geht es auf die restliche Wegstrecke oberhalb des neuen Siedlungsgebietes Keltenhöhe über den Hügel zur Straße nach Neutras und zum Startpunkt beim Peterhof. Eine empfehlenswerte Wegstrecke!

Bild & Text: Johann Zimmermann
April Wanderung
Pommelsbrunn/Velden (rrd). Eine stattliche Anzahl der Naturfreunde Pommelsbrunn traf sich zur Aprilwanderung am Wanderparkplatz an direkt an der Pegnitz. Durch die Straßensperre unterhalb von Güntersthal mussten einige Anreisende einen Umweg in Kauf nehmen. Die Sonne lachte zwar vom Himmel, aber der Wind war immer noch sehr eisig. Wanderführer Harald Fischer führte die Wandergruppe über die Pegnitz an den überhängenden Felsen entlang und durch den malerischen Ort Velden hinauf auf den Höhen in Richtung Neuhaus a.d.Pegnitz. Die ersten Frühlingsboten, wie die Küchenschelle grüßten am Wegesrand. An der Karlskapelle konnten die Wanderfreunde kurz innehalten. Bei einem herrlichen Ausblick auf die Pegnitz und den Ort stellten sich die Wanderer zum Gruppenfoto um danach sich im Gasthaus „Frankenalb“ zu stärken. Der Rückweg führte erst auf der linken Seite der Pegnitz und bei Neusorg wurde auf rechts der Pegnitz gewechselt bis man auf schmalen Pfaden wieder Velden erreichte. Mit einem Dank an den Wanderführer für die gelungene Tour konnte wieder jeder den Heimweg antreten.

Bild und Text: Pauline Regler
Märzwanderung
Von Deckersberg startet die vierundzwanzigköpfige Wandergruppe mit dem Ziel und Wendepunkt Kucha. Die Tour hat Göttler Klaus ausgesucht und führt sie auch. Ebenso hat er die Autoabstellplätze in Deckersberg organisiert.
Die Nacht war wieder kalt gewesen und der Boden gefroren. Da aber die Sonne ihr Bestes gibt, weichen die besonnten Stellen auf den Feldwegen sehr schnell auf und unter den Sohlen wird der Belag augenblicklich immer dicker. So bleibt die Strecke bis Prosberg, da das Gebiet stark landwirtschaftlich genutzt ist. Von Prosberg geht es auf der Teerstraße durch den lichten Buchenwald steil nach Offenhausen hinab, um im Ort auf der gegenüberliegenden Hangseite wieder zum Neuen Friedhof aufzusteigen. Den von da aus ebenen Weg begleitet im Tal der Hammerbach, der in die Gegenrichtung fließt. Bald ist Kucha erreicht und und damit das Gasthaus “Grüner Baum“ der Familie Niebler, die an diesem Tag, nach einer kurzen Auszeit, wieder geöffnet hat. Schnell und freundlich werden wir mit besten Gerichten und mit Getränken versorgt.
Nach der Mittagspause bricht die Gruppe bei fast sommerlicher Temperatur Richtung Breitenbrunn auf. Oberhalb von Kucha, am Asselberg, steht die imposante Friedenseiche 1816. Der gewaltige Baum vermittelt ein Gefühl von Schutz und Zuversicht. Es ist ein idealer Punkt für das Gruppenbild und für eine kurze Stärkungsrast und einen Blick in das Hammerbachtal. Auf halbem Weg nach Breitenbrunn bietet sich ein wunderbarer Blick nach Offenhausen und darüber hinweg. Steil führt der gepflasterte Weg von Breitenbrunn in ein paar Serpentinen und an Kellern vorbei, die in die Doggerschichten eingebaut wurden, nach oben Richtung Hinterhaslach.
Bald ist auf der Hochebene wieder der Ausgangspunkt Deckersberg erreicht.

Bild & Text: Johann Zimmermann
Seniorennachmittag
Der letzte Seniorennachmittag steht noch im Zeichen des Faschings. Zur Unterhaltung tragen altbewährte Stimmungsmacher gekonnt bei. Das heißt, als Musikant spielt der Klaus zünftig auf und „Vinzens“ trägt gekonnt Gedichte über und für den Fasching vor. Ebenso Geschichten und Geschichtchen über verstorbene Unikate und vergangene Ereignisse, die alle stattgefunden haben.
Leider findet sich an diesem Nachmittag nicht die ganz große Anhängerschaft der Seniorennachmittage ein. So ist am Ende ein großer reiner Damentisch dicht gedrängt besetzt sowie ein separater Herrentisch und ein locker besetztes Tischchen.
Das bewährte Bewirtungsteam, diesmal Waltraud, Margit und Jutta, lässt, wie immer an Kuchen und Bewirtung keine Wünsche offen.
Ein Paar, Betty und Margit, wird durch die gute Musik sogar auf die Tanzfläche gelockt. Nach ein paar schönen, unterhaltsamen und erheiternden Stunden, klingt dieser Nachmittag aus.


Bilder:Jutta Gnahn, Johann Zimmermann Text: Johann Zimmermann
Jahreshauptversammlung 2025
Die Vorsitzende des Naturfreundehausvereins Gabriele Munker konnte zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Das zurückliegende Jahr 2024 war ein erfolgreiches Jahr. An 48 Sonntagen war das Haus für Kaffeedurstige geöffnet und die freiwilligen 12 Hausdienste versorgten die Gäste mit selbstgebackenen Kuchen und Getränken. Das Naturfreundehaus war auch sehr beliebt als Unterkunft für Gruppen und Tagungen. Für die Wied- und Heimatpflege und die Betreuung von 17 Wanderwegen war das vierköpfige Betreuungsteam im vergangenen Jahr viele Stunden in der Natur unterwegs. Theo Thür gab den Anwesenden in seinem Bericht Einblicke in diese vielfältige Arbeit. Um die Wanderwege begehbar zu halten müssen immer wieder die Markierungen erneuert und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Eine Übersicht von allen diesen Wegen liegt aus.
Die 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die in 2024 vielfältig, geleisteten Stunden um und im Naturfreundehaus. Denn die Helfer spendeten im letzten Jahr wieder ihre Freizeit dem Verein. Was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Als Dankeschön dafür fand der Hausdienstabend im Peterhof in Lehendorf statt und dabei wurde auch die jährliche Hygieneunterweisung der Hausdienste abgehalten.
Die Revision sprach der Kassiererin Petra Löhner für ihre umfangreiche, gewissenhafte Arbeit ein Lob aus und der Gesamtvorstand einstimmig entlastet.
Bei der anschließenden Versammlung des Ortsvereins berichtete, der letztes Jahr neu gewählte 1. Vorsitzender Peter Dreyer und die verschiedenen Referenten über die stattgefundenen Veranstaltungen des Vereins mit seinen 210 Mitgliedern: Seniorenwanderungen, Ausflug der Motorradgruppe, Sonnwendfeier, Skigymnastik und Weinfahrt mit Führung durch das Bunkermuseum in Schweinfurt und einer Stadtbesichtigung in Dettelbach wurden organisiert. Der Tanz unterm Sternenhimmel, Feier der Wintersonnenwende, ein Adventsaltennachmittag mit Musik fanden mit vielen Besuchern statt. Alle Aktivitäten, das aktuelle Programm und die Besetzung der Hausdienste können auf der Internetseite www.naturfreunde-pommelsbrunn.de nachgelesen werden.
Der Kassiererin des Ortsvereins, Evelyn Herger, konnte die Revision beste Kassenführung bescheinigen. Die Entlastung der gesamten Verwaltung wurde von der Revision beantragt und durch die anwesenden Mitglieder bestätigt.
Eine Premiere für Peter Dreyer und Harry Huber, der 2. Vereinsvorsitzende war die Ehrung der langjährigen treuen Vereinsmitglieder:
für 25 Jahre Mitgliedschaft: Ruth Schneider, Max Schwicker-Schneider
für 40 Jahre Mitgliedschaft: Alfons und Susanne Ferstl, Harald Fischer, Harald Huber, Cornelia Renner
für 70 Jahre Mitgliedschaft: Betty Pirner, Bernhard Schmidt
Der Vorstand dankte den Mitgliedern für den Kraft- und Zeiteinsatz für den Verein. Ein herzliches Dankeschön erging an alle Spender und Unterstützer des Vereins.
Eine Neuigkeit sorgte für große Freunde der versammelten Mitglieder. Es wird sich eine neue Kindergruppe unter der Leitung von Anja Kohler und Barbara Dietsch gründen. Jeden Freitag ab 25.4.2025 wollen sie sich mit Kindern zwischen 5 und 7 Jahren wöchentlich am Naturfreundehaus treffen um miteinander zu basteln, spielen, die Natur erkunden und fröhlich sein.
Für das Jahr 2025 sind folgende Veranstaltungen geplant:
Tanz unterm Sternenhimmel, 22.03. Stöbertag, 21.06. Sonnwendfeier, ab Oktober Skigymnastik in der Schulturnhalle, 25.10. Stöbertag mit Helferessen am Abend und 20.12. Feier der Wintersonnenwende. Der Termin für die Weinfahrt steht noch nicht fest.
Seniorenwanderungen finden jeden ersten Mittwoch im Monat. Die Treffpunkte werden im Vereinskalender bekanntgegeben.

Die anwesenden, geehrten Vereinsmitglieder von links nach rechts:
Max Schneider-Schwicker, Harald Fischer, Ruth Schneider, Betty Pirner, Bernhard Schmidt, Ursula Huber, Alfons Ferstl, Harald Huber (2. Vorsitzender), Susanne Ferstl, Peter Dreyer (1. Vorsitzender)
Bild: Kurt Habermann Text: Gabriele Munker
Kinderfasching
Im bunt geschmückten Haus auf der Wied begrüßten die Pommelsbrunner Naturfreunde die vielen kleinen Gäste mit Ihren Eltern, die der Einladung zum Kinderfasching gefolgt waren. Fantasievoll verkleidete Käfer, Prinzessinnen, Ritter und noch viele andere bunte Jecken tanzten mit Freude durch Haus und Garten. Begeistert machten die Kinder bei Carmens abwechslungsreichem Spiel und Tanzangebot mit und hatten sichtlich viel Spaß dabei. Zwischendurch gabs natürlich Krapfen, Muffins, Brezen und Getränke zur Stärkung.
Der Auftritt der Hersbrucker Faschingsgarde war wieder der Höhepunkt des Nachmittags. Mit peppiger Musik nahmen uns die jungen Tänzerinnen gekonnt mit auf Weltreise, bevor die klassische Garde auftrat. Mit dem Schlachtruf Hersbruck Ruck Zuck, Naturfreunde Pommelsbrunn Helau und kräftigem Applaus wurden die Gardetänzerinnen verabschiedet. So nahm dieser fröhliche bunte Nachmittag seinen Lauf.

Bilder u. Text: Ursula Huber
Februar Wanderung
Vom Treffpunkt am Pommelsbrunner Dorfplatz, ging es mit Fahrgemeinschaften nach Waller, zum Ausgangspunkt der Februarwanderung der NaturFreunde Pommelsbrunn.
26 wanderfreudige Frauen und Männer folgten vom Parkplatz in Waller aus, geführt von Harry, den Wanderweg Nr. 1 Richtung Wettersberg.
Leider verwehrte der Hochnebel den Ausblick auf die Schupfer Hochebene und den Hohlen Fels. Dafür konnte sich die Gruppe an der durch den Raureif verzauberten Natur erfreuen.
Der weitere Weg führte dann um Seiboldstetten herum Richtung Lieritzhofen zu den Weideschweinen des Schwabhofes.
Durch Zufall fiel das zeitliche Ankommen der Gruppe bei der Weide und die Fütterung der Schweine an diesem Tag zusammen.
Nach einem freundlichen Plausch mit Herrn Schwab über die Weideschweine ging es weiter in den Ort zur Mittagsrast in den Landgasthof zur Schmiede der Familie Sebald.
Nach einer guten, ausgiebigen Stärkung wurde noch rege in der hauseigenen Metzgerei eingekauft, bevor es wieder weiter auf dem Wanderweg Nr. 1 zurück nach Waller zu den Autos und der Heimfahrt ging.



Bilder: Jutta Gnahn Text: Harry Huber
Januar Wanderung
Zur ersten Wanderung 2025 starteten 23 wettererprobte NaturFreunde-Senioren zur geführten Tour von Waltraud und Klaus. Der Ziegenweg ist ein Rundweg und teilt sich in zwei Teile, einem unschwierigen und zuweilen steileren, im Gemeindegebiet Hirschbach. Auf 7 Thementafeln wird unterhaltsam und informativ erläutert, warum Ziegen früher zum Bild unserer Kulturlandschaft gehörten, sie als Landschaftspfleger eingesetzt wurden und ähnliche Fragen. Aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse liefen wir in einem Stück den Ziegenrundweg, was sich im Nachhinein als absolut richtig erwies. Ausgangspunkt war der Parkplatz des Gasthauses Goldener Hirsch. Zu Beginn unserer Wanderung hieß es aufpassen, denn der Grünweg ins Reichental war teilweise recht eisig. Bald erreichten wir die Ziegelhütte, wo früher handgeformte Ziegel gebrannt wurden. Weiter führte der Weg bergan auf den "Locher Kirchenweg" und unweit einer Felskante genossen wir bald den Blick auf Hirschbach. Trutzig und wehrhaft trohnt der Prinz-Ludwig-Turm knapp 100 m über der Talsohle und ist das Wahrzeichen des Ortes. Der einheimische Bronzefabrikant Harry Cohn ließ den Turm auf der Hammerleite errichten. Er ist in Privatbesitz und kann leider nicht besichtigt werden. Wir folgten nun Grünkreuz und bergab in den Ort. Durch das Tor führte unser Weg direkt an den Hirschbach und das Plätschern begleitete uns Richtung Stoffelmühle, die Wasserpumpstation für die Orte Groß-/Kleinmeinfeld und Grünreuth. Nach dem Überqueren der Hauptstraße ging es rechts ein Steilstück zur Ruhebank "Gänseck". Ein kurzer Querweg lenkte vorbei an einer weiteren Thementafel bevor es stetig bergauf ging. Nun hielten wir uns wieder rechts und wanderten zwischen den Feldern der Kitzenried und auf der Flurstraße in den Lehwinkel. Entlang des Schwarzen Brandes mit dem Höhenglücksteig liefen wir nur noch abwärts und kamen an beeindruckenden Dolomitfelsen vorbei. Pünktlich um 12 Uhr waren wir am Gasthaus Goldener Hirsch und nach einer ausgiebigen Mittagsrast fuhren wir zurück nach Pommelsbrunn.

Bild & Text: Jutta Gnahn
Wintersonnenwende der NaturFreunde
Liebevoll vorbereitet, mit Feuerschalen und Kerzen, mit leckeren Suppen und warmen Getränken fürs leibliche Wohl bestens gesorgt, freuten sich die Naturfreunde Pommelsbrunn über zahlreiche Gäste. Sie alle trotzten dem nasskalten Wetter um gemeinsam die Wintersonnwende zu feiern.
Seit Jahrtausenden ist der Wendepunkt am Jahresende, ab dem die Tage wieder länger werden, ein wichtiges Ereignis. Es symbolisiert die Wiedergeburt des Lichtes und erinnert daran, dass auch die dunkelste Nacht einmal endet.
Mit diesen Worten, und einer Schweigeminute für die betroffenen Menschen in Magdeburg, begrüsste 1.Vorstand Peter Dreyer die Gäste. Nach einem besinnlichen Gedicht, mit dem Wunsch nach Frieden und Zuversicht, durften die Kinder mit Ihren Fackeln das Feuer entfachen. Mit weihnachtlichen Liedern am lodernden Feuer konnte jeder seinen Gedanken nachgehen und den Abend in Erwartung auf das nahende Licht ausklingen lassen


Bilder u. Text: Harry Huber
Wintersonnwende
Unser Naturfreundehaus hinter Bäumen versteckt,
Der Himmel grau und von Wolken verdeckt,
Die Äcker sind brach und leicht verschneit,
Es ist 4.Advent und Weihnachten nicht weit.
Jede Pflanze hat jetzt Ihren winterlichen Charme,
Wenn wir das erkennen, dann wird’s in uns warm.
Die Natur ruhet sanft und schöpft neue Kraft,
Steht hoffentlich bald wieder in frischem Saft.
Die Tage sind kurz und die Nächte sehr lang,
Eine Zeit, wos in manchen Herzen wird bang.
Wir wünschen uns Frieden und Zuversicht,
Doch dazu brauchen wir Wärme und neues Licht.
Mit Fackeln und Feuer wolln wir nun gehen,
Zur Feuerstelle, und Ihr werdet sehn,
Neues Licht wird unsre Welt erhellen
Und Glück und Freude sich dazu gesellen.
Ein alter Brauch, der die Menschheit begleitet
Und uns in eine neue Jahreszeit leitet.
Ursula Huber