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Aktuelles

Jahreshauptversammlung des Hausvereins und der Ortsgruppe der NaturFreunde Pommelsbrunn

Die Vorsitzende des Naturfreundehausvereins Gabriele Munker konnte zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Das zurückliegende Jahr 2020 war ein Jahr im Coronamodus. Seit März 2020 ist das Naturfreundehaus an Sonntagen nicht mehr geöffnet. Die Coronaauflagen machen es den freiwilligen Hausdiensten nicht leicht. Ab Herbst 2020 konnten zum Glück wieder Übernachtungsgäste das Haus besuchen. Ein umfangreiches Konzept wurde dafür von Hermine Habermann erstellt. Die beliebte Sonnwendfeier und die Altennachmittage mussten leider abgesagt werden. Trotzdem konnten 397 Übernachtungen verbucht werden. Während der Schließung wurde aber weiter rund um das Naturfreundehaus mit seinem Kinderspielplatz und im Haus gearbeitet. Der Aufenthaltsraum wurde frisch gestrichen und der Jugendraum von Mitglied Walter Vogel rundum erneuert. Für die Wied- und Heimatpflege und für die Betreuung von Wanderwegen wurden viele Stunden an freiwilliger ehrenamtlicher Arbeitsleistung erbracht.

Die 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit und warb bei den Anwesenden, sich auch weiter zu engagieren, um so die Bewirtschaftung des Naturfreundehauses   zu sichern. Die Revision konnte der Kassiererin Petra Löhner für ihre umfangreiche gewissenhafte Arbeit ein Lob aussprechen und wurde mit dem Gesamtvorstand einstimmig entlastet.

Bei der anschließenden Versammlung des Ortsvereins berichtete 1. Vorsitzender Erich Engerer und die verschiedenen Referenten über die im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten stattfindenden Veranstaltungen des Vereins mit seinen 206 Mitgliedern: 3 Seniorenwanderungen, 2 Seniorennachmittage, 1 Quartalsversammlungen mit einem Vortrag von Walter Wärthl,   der zu Fuß von Velden nach Rom wanderte, Kinderfasching mit Auftritt der Hersbrucker Kinderfaschingsgarde, diverse Tageswanderungen, Wochenfahrt, Ausflug der Motorradgruppe und Skigymnastik. Viele geplante Veranstaltungen wie die traditionelle Weinfahrt, die Sonnwendfeier, das Ferienprogramm der Gemeinde Pommelsbrunn, fielen aber leider aufgrund des Virus aus.

Alle Aktivitäten, das aktuelle Programm und die Besetzung der Hausdienste können auf der Internetseite www.naturfreunde-pommelsbrunn.de nachgelesen werden.

Der Kassiererin des Ortsvereins, Evelyn Herger, konnte die Revision beste Kassenführung bescheinigen. Die Entlastung der gesamten Verwaltung wurde von der Revision beantragt und durch die anwesenden Mitglieder bestätigt.

Erich Engerer und Kurt Habermann, der 2. Vereinsvorsitzende, ehrten anschließend folgende Vereinsmitglieder:

für 25 Jahre Mitgliedschaft, Johanna Unger-Eisenbarth, Renate Scharrer, Bärbel Rückriem, Thomas Rückriem, für 40 Jahre, Herbert Böhm, Heike Pazdyka, Armin Herger, Edeltraud Herger, Siegfried Huber, für 50 Jahre, Dagmar Pickel, Joachim Meier, Ulrich Vogel  und für 70 Jahre Erich Engerer.

Über eine weitere Ehrung konnte der 2. Vorsitzende Kurt Habermann berichten. Anlässlich der Bezirkskonferenz der NaturFreunde Deutschland, Bezirk Mittelfranken e.V. erhielt Erich Engerer das Georg Schmiedl Abzeichen verliehen. Dies ist die höchste Auszeichnung der Bayerischen NaturFreunde für verdiente Mitglieder. Georg Schmiedl war 1895 Initiator zur Gründung des Vereins Naturfreunde. Erich Engerer führt den Verein als 1. Vorsitzender seit 1980 und hat den Verein maßgeblich geprägt. Seine jahrelang durchgeführten Skifreizeiten nach Hinterglemm waren begehrt und viele Pommelsbrunner haben dabei das Skifahren gelernt. Auch die Seniorenwanderungen gehen auf seine Initiative zurück.

Anschließend fanden die Neuwahlen der gesamten Verwaltung statt. Ohne Gegenstimmen wurde fast der alte Gesamtvorstand wiedergewählt. Leider konnte für die Kinder- und Jugendgruppenleitung niemand gefunden werden und so ist es um die Nachwuchsarbeit im Verein schlecht bestellt. Als neue Revisorin wurde Jutta Gnahn gewählt.

Die im Amt bestätigten Vorsitzenden bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen und bei den Mitgliedern für den Kraft- und Zeiteinsatz für den Verein. Ein herzliches Dankeschön erging an alle Spender und Unterstützer des Vereins.

Für das Jahr 2021 sind noch folgende Veranstaltungen geplant: ab Oktober findet wieder die Skigymnastik in der Schulturnhalle mit max. 20 erlaubten Teilnehmern statt, 23.10.21 Arbeitsdienst, Beginn um 9 Uhr, 4.11.21 Quartalsversammlung mit Spieleabend ab 19 Uhr am Naturfreundhaus, Seniorenwanderungen jeden ersten Mittwoch im Monat (Treffpunkte werden im Vereinskalender bekanntgegeben), 18.12.21 Feier derWintersonnenwende ab 18 Uhr.

 

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Die anwesenden, geehrten Vereinsmitglieder von links nach rechts:

2. Vorsitzender Kurt Habermann , Renate Scharrer, Bärbel und Thomas Rückriem, 1. Vorsitzender Erich Engerer, Edeltraud Herger, Dagmar Pickel

Bild: Hans Zimmermann Text: Gabi Munker

 

Oktober Wanderung

Seit März 2020 gab es für die aktive Wandergruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn wegen der Corona-Pandemie keine Wanderung mehr. Endlich, wie immer am ersten Mittwoch im Monat, ist es dann wieder so weit: Die Gruppe trifft sich bei der Raiffeisenbank in Pommelsbrunn, um dann gemeinsam zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Badparkplatz in Etzelwang, zu fahren. Die Wanderstrecke hat Bürger Hans ausgewählt und übernimmt die Führung. Sechzehn Teilnehmer*innen verlassen Etzelwang Richtung Neukirchen, um gleich nach dem letzten Anwesen den leichten Anstieg anzugehen, der im weiteren Verlauf nach Neidstein führt. Nach dem Überqueren der Teerstraße geht es steiler bergauf zu der den meisten nicht bekannten Neidstein-, oder auch Ottilien-Grotte oder -Höhle. Welch eine Überraschung, als die Gruppe von Anna, der „leibhaftigen“ Freundin und Hilfe von der Freifrau Ottilie von Brand von Neidstein empfangen wird. Nach einer Stärkung mit Hochprotzentigem, Sekt und kleinen Bissen, kredenzt von Anna, erzählt sie die etwas traurige Geschichte der Freifrau. Sie selbst sei im gleichen Jahr (1877) wie die Freifrau in Nürnberg geboren, wo sie sich auch kennen lernten und anfreundeten. Da die Freifrau sich von ihrem ersten Ehemann, Graf Alexander Friedrich Lothar Graf zu Castell-Rüdenhausen, scheiden ließ, wurde sie enterbt und heiratete mittellos den Freiherrn Philipp Paul von Brand zu Neidstein, mit dem sie doch noch glücklich wurde. So mit Wissen und leiblich gestärkt, wird Abschied von Anna genommen, die sich als Vereinsmitglied Dagmar Pickel entpuppt, und der Anstieg zum Schloss Neidstein angegangen. Das Schloss ist nicht zu besichtigen und so ist nur ein Blick durch das verschlossene Tor möglich. Weiter führt der Weg über Tabernackel und Rittmannshof noch Kirchenreinbach zum Gasthaus „Goldener Stern“ der Familie Glöckner. Nach der Mittagspause und dem Gruppenfoto vor dem Gasthaus, führt der Weg nach Etzelwang zurück unterhalb Gerhardsberg vorbei über den Bergrücken zum Badparkplatz. Der Anfang der monatlichen Wanderungen ist wieder erfolgreich gemacht.

 

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Bild und Text: Hans Zimmermann

 

Naturfreunde unterwegs im Harz

Bezaubernd, wildromantisch und mystisch, so präsentierte sich das diesjährige Reiseziel - der Harz - zu dem sich auch heuer wieder die "Ehemaligen der Pommelsbrunner Jungnaturfreunde" zu einem 4-tägigen Ausflug trafen.

Quartier bezog man in Quedlinburg im altehrwürdigem Gasthaus "Brauhaus Lüdde", in dessen gemütlichem Biergarten man die lauen Abende ausklingen ließ. Noch am Anreisetag erkundete man die bezaubernde historische Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen, kleinen Plätzen und unzähligen Fachwerkbauten. Besonders beeindruckte das prächtige Renaissance-Rathaus mit der Roland Statue. Den Aufstieg zum Schlossberg mit der romanischen Stiftskirche St. Servatius belohnte ein herrlicher Rundblick ins Tal und in die umliegende Harzer Bergwelt sowie die Einkehr in Quedlinburgs berühmtesten Käsekuchen-Cafe.

Am nächsten Tag stand der "Brocken" auf dem Programm. Während ein Teil der Gruppe den Aufstieg zu Fuß bewältigte, erklommen die Anderen mit der historischen Dampflokbahn gemächlich den 1.141m hohen Gipfel. Der Blick unterwegs auf den "Nationalpark Harz", der sich vom Wirtschaftswald zum wilden Naturwald wandelt, ergab ein bizarres Bild auf graue Holzgerippe abgestorbener alter Fichten, die die Landschaft dominieren. Seinem Ruf entsprechend präsentierte sich die baumlose Kuppe des Berges als wahrhaft mystisch. Nahezu im Minutentakt änderten sich die Verhältnisse. Gerade noch im dichten Nebel eingehüllt, sorgten starke Winde im nächsten Moment für Wolkenlücken und Sonnenschein und ließen die Sendeanlagen, die Wetterstation und das Brockenhaus, in dessen Kuppel sich früher eine Abhöreinrichtung des DDR-Regimes befand, auftauchen. Auch der immer wiederkehrende grandiose Weitblick in die Ferne begeisterte.

Den Ausklang des Tages bildete eine sehr launige Abendführung mit einer "Nachtwächterin", deren Ausführungen auch interessante Informationen über die Verhältnisse der Stadt von der Nachkriegszeit bis zur Wende darlegten.

Am dritten Tag durchwanderte man den "Grand Canyon Norddeutschlands" bei einer ca. 10 km langen Tour durch das enge Bodetal von Treseburg nach Thale. In ursprünglicher Landschaft entlang des wilden eingeengten Flusses ging es im Zickzack über felsige Stufen, passiert steile Hänge mit Blockschutt und genießt dabei immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Felsspitzen, die in der engen Schlucht zwischen den Bäumen in den Himmel ragen. Die Rast im Biergarten am Ende der Schluchtenwanderung war wohlverdient.

Neugierig war man auch auf den berühmten "Hexentanzplatz", den man mit der Kabinenbahn und einer kurzen Wanderung auf einem Plateau oberhalb des Bodetals erreichte.

Zahlreiche Hexen- und Teufelsfiguren säumten die Wege und den Platz, der jedoch durch zahlreiche Andenkenbuden, Restaurants und einen Tierpark für Kinder stark kommerzialisiert ist.

Auch am "Heimkehrtag" stand noch einiges auf dem Programm. So unternahm man noch einen kurzen Stadtspaziergang zum Marktplatz im schönen Wernigerode mit seinem dominierend im Mittelpunkt stehenden prachtvollen Fachwerkrathaus.

Im Anschluss besuchte man noch die Höhlenwohnungen im nahen Langenstein. Zahlreiche in Sandstein hineingeschlagene Wohnhöhlen, die teilweise noch zu Beginn des 20.sten Jahrhunderts bewohnt waren, wurden von einem Verein original restauriert und liebevoll eingerichtet. Der Besucher kann erahnen, wie die Menschen einst in ihren ungewöhnlichen Behausungen gelebt haben.

Ein kleiner Teil der Gruppe unternahm auf der Heimfahrt noch einen Abstecher zur Rappbodetalsperre. Das gigantische Bauwerk mit seiner 106m hohen Staumauer gilt als die größte Trinkwassertalsperre Norddeutschlands.

Nichts für Menschen mit Höhenangst ist die als Touristenattraktion erbaute Hängebrücke, die sich parallel zur Staumauer hoch über das Tal spannt. Die schwankende, rund 1,20 m breite Konstruktion aus Stahlseilen und Gitterrosten gilt mit seinen 458 m als längste Seilbrücke Deutschlands. Auf eine Begehung wurde verzichtet, jedoch an die vier erlebnisreichen Tage mit vielen neuen Eindrücken werden sich alle gerne erinnern.

 

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Bilder u. Text: Hermine Habermann

Georg-Schmiedl-Medaille für Erich Engerer

Georg-Schmiedl-Medaille für Erich Engerer

Höchste Auszeichnung der Bayerischen NaturFreunde

Anlässlich der Bezirkskonferenz der NaturFreunde Deutschlands, Bezirk Mittelfranken e.V. am 14 8.2021 in Nürnberg-Eibach wurde der 1. Vorsitzende der NaturFreunde Ortsgruppe Pommelsbrunn, Erich Engerer, mit dem Georg Schmiedl Abzeichen geehrt. Dies ist die höchste Auszeichnung der Bayerischen NaturFreunde für verdiente Mitglieder. Georg Schmiedl war Lehrer und 1895 der Initiator zur Gründung des Vereins Naturfreunde.

Der 1. Vorsitzende des NaturFreunde Bezirks Mittelfranken, Gerhard Teufel, hielt die Laudatio:

Die Ortsgruppe Pommelsbrunn ehrt heuer ihren 1. Vorsitzenden Erich Engerer für 70-jährige Mitgliedschaft. Er führt den Verein als 1. Vorsitzender seit 1980, also mehr als 40 Jahre und war davor in mehreren verantwortlichen Positionen tätig. Er hat den Verein maßgeblich geprägt. Sei es beim Hausbau, Anbau ober Umbau, er war immer handwerklich dabei.

Dank seiner guten Kontakte zu den örtlichen Bürgermeistern und Gemeinderäten besteht stets eine gute Zusammenarbeit auch zum Wohle des Vereins.

Seine jahrelang durchgeführten Skifreizeiten in Hinterglemm waren im Ort außerordentlich begehrt. Viele Pommelsbrunner haben dabei das Skifahren gelernt.

Die allerdings zurzeit noch Corona bedingt ausgesetzten Seniorenwanderungen gehen auf seine Initiative zurück.

Sein Bekanntheitsgrad in der Gemeinde bedeutet: Erich Engerer ist gleich NaturFreunde Pommelsbrunn.

 

Herzlicher Glückwunsch, Erich, im Namen der Ortsgruppe!

 

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Sonnenwende virtuell!

Liebe Besucher unserer Internetseite, liebe Naturfreunde*innen!

Wenn uns die Pandemie nicht so starke und strikte Regeln auferlegt hätte, wären wir heute am Naturfreundehaus in Pommelsbrunn um die Sommersonnenwende zu feiern und uns daran zu erinnern, dass wir Freunde der Natur sein müssen, wenn wir als Menschen eine Zukunft haben wollen. 

Damit Ihr sehen und vielleicht auch erahnen könnt, wie magisch dieser einzigartige Abend jedes Jahr ist, habe wir noch ein paar Bilder aus 2019 angefügt.

Wir wünschen einen schönen, friedvollen Sommer und bleibt gesund damit wir Euch 2022 in Pommelsbrunn am Naturfreundehaus zur Sonnenwende begrüße können!

Berg frei!

 

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Bilder und Text: Klaus Schmidt

Motorradtour 2021

Auch heuer hatten die Motorsportler der NaturFreunde Pommelsbrunn wieder Glück. Die Inzidenzwerte und Corona-Regeln ließen die seit langem geplante, alljährlich stattfindende Motorradausfahrt zu. Geimpft oder getestet startete man die Tour nach Lindenberg im Allgäu, dem diesjährigen Standort.

Die Anreise erfolgte über Neumarkt, Weißenburg, Harburg mit seiner trutzigen mittelalterlichen Burg, ins Nördlinger Ries, das durch seine hügelige felsige Heidelandschaft mit seinen Wacholderbewuchs nachhaltigen Eindruck hinterließ. Weidende Schafherden rundeten die Idylle ab.

Weiter ging es entlang der Romantischen Straße durch schmucke Dörfer, entlang endlos blühender Rapsfelder, die sich mit Acker- und Wiesenflächen abwechselten, Richtung Ulm und Blaubeuren. Je näher man sich dem Alpenvorland näherte, desto mehr ging es im stetigen Auf und Ab auf kurvenreichen kleinen Straßen dem Ziel entgegen. Fahrspaß pur!

Im schattigen Biergarten des Gasthofs in Lindenberg ließ man den Tag in geselliger Runde ausklingen.

Für die Ausfahrt am nächsten Tag war ein Abstecher in die Schweiz geplant. Über hügelige Höhenstraßen erreichte man bei Möggen bald Österreich und durch den Pfänder-Tunnel bei Bregenz war schon kurz danach die schweizerische Grenze erreicht, die man bei Lustenau-Au überquerte. Die weitere Fahrt entlang des Bodensees bot zwar schöne Ausblicke, jedoch erforderte der dort starke Verkehr und viele Baustellen die ganze Aufmerksamkeit der Fahrer.

Umso erbaulicher gestaltete sich die weitere Rundfahrt durch das wunderschöne Appenzeller Land. Bauerngehöfte in satt-grünen Wiesen mit weidendem Vieh vor sanften bis schroffen Hügeln wechselten sich ab mit kleinen hübschen Ortschaften. Und in der Ferne immer wieder grandiose Ausblicke auf das noch schneebedeckte Hochgebirge. Das Zentralmassiv des Appenzeller Landes - den Säntis - erklomm man bis zur Talstation der Gipfelbahn auf 1350 hm. Bei Kaffee und Kuchen genoss man die herrliche Rundumsicht, bevor man sich wieder auf den Heimweg zum Quartier machte.

An dritten Tag tourte man ins Nachbarland Österreich. Da es nachts geregnet hatte, erzeugten tiefliegende Nebelschwaden in den umliegenden Bergen eine besondere Atmosphäre. Über Oberreute erreichte man Vorarlberg mit seinen malerischen Hochtälern. Auf kaum befahrenen kurvenreichen Straßen genoss man viel Fahrspaß und die imposanten Ausblicke auf die 3-tausender des Gebietes. Über zahlreiche kleine Tunnels und Lawinenüberbauungen bahnte sich der Weg über den 1676 m hohen Hochtannbergpass, auf dessen Passhöhe noch zahlreiche Schneefelder den Weg säumten. Die letzte Rast legte man in Lech am Arlberg - ein Top- Wintersportort in Österreich, zu dieser Jahreszeit jedoch recht beschaulich - in einem gemütlichen Gartenlokal ein.

Leider waren für den Verlauf des Nachmittags schwere Gewitter angesagt, sodass man sich entschloss, auf eine weitere Rundfahrt zu verzichten und direkt den Rückweg anzutreten. Und das war gut so. Kaum im Quartier angekommen, begann es zu regnen und dieser hielt sich die ganze Nacht und auch am kommenden Tag, was eine weitere schöne Tour verhinderte und die Heimfahrt auf dem kürzesten Weg über die Autobahn angetreten werden musste.

Nichts desto trotz waren es wieder schöne Tage mit wieder vielen neuen Eindrücken unter Gleichgesinnten.

 

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Bilder und Text: Hermine Habermann