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Sonnwendfeier 2022

Nach zwei Jahren Coronapause war es wieder soweit. Die NaturFreunde Pommelsbrunn konnten ihre traditionelle Feier zu Sommersonnenwende veranstalten. Das Wetter passte zum Anlass, die fleißigen ehrenamtlichen Helfer waren motiviert und voller Tatendrang.

Vorstand Erich Enger begrüßte die in großer Zahl gekommenen Gäste aufs Herzlichste. Seine Ortsgruppe war gut vorbereitet und konnte ihre Gäste bei Gegrilltem und gekühlten Getränken bestens bewirten.

In der Dämmerung gingen es - der Tradition folgend - über den Steig zum aufgeschichteten Holzstoß auf die Wied. Zweiter Vorstand Kurt Habermann begrüßte die Anwesenden und dankte den mitwirkenden Männergesangverein und Feuerredner Jörg Fritsch für die Gestaltung der Feier. In seiner Feuerrede forderte Pommelsbrunns erster Bürgermeister die Zuhörer auf, sich zu engagieren, das Ehrenamt zu stützen und zu würdigen, friedvoll und freundlich mit allen Mitmenschen umzugehen, sich gegen Hass und Argwohn zu stellen. Er prangerte den schrecklichen Krieg in der Ukraine und die dessen Folgen an und rief auf, für ein friedliches Europa zum Wohle der nachfolgenden Generationen einzustehen. Auch mahnte er, mit der Natur sorgsam umzugehen, da wir als Mensch nur ein Teil davon sind. Er ermunterte aber auch, die Stunden am Sonnwendfeuer zu nutzen, um sich daran zu freuen, um guten Gedanken nachzugehen, die Seele baumeln zu lassen und den besonderen Moment zu genießen. Mit seinen Worten „Flamme empor“ wurde der Holzstoß angezündet.

Die Faszination des brennenden Holzstoßes inmitten der Natur und Kulturlandschaft fesselte die Besucher und zog sie in ihren Bann. Viele der Anwesenden verharrten an diesem magischen Ort auf der Wied bis der Holzstoß niedergebrannt war.

Am Naturfreundehaus feierten die NaturFreunde bis tief in die sommerliche Nacht unter den Klängen der Band Dingl-Dangl&Friends mit Ihren Gästen.

 

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Bild u. Text: Klaus Schmidt

Motorradtour 2022

Treffpunkt 9 Uhr am Feuerwehrhaus in Pommelsbrunn, so lautete die Ansage der Pommelsbrunner NaturFreunde. Pünktlich starteten sieben Motorräder mit 9 Personen besetzt zu ihrer diesjährigen Tour in den Süden. Unter Führung ihres langjährigen "Vorfahrers" Arthur ging es bei herrlichem Sonnenschein über die Autobahn nach Regensburg und weiter über die B15N nach Landshut bis zum Mittagessen in Halfing.

Da im Alpenvorland Gewitterwolken drohten, rüstete man sich mit Regenkleidung aus und als bei Reit im Winkel die Truppe doch ein stärkerer Regenguss erwischte, war man gut gewappnet. Nach dem Felbertauerntunnel war der Spuk vorbei und bei erneut strahlendem Sonnenschein ging es weiter über Lienz zum Gailbergsattel. Nach gefahrenen 474 Km erreichten man das Quartierhotel "Gailberghöhe", wo man beim üblichen Ankunftsbier 2 separat gestartete Freunde aus Gauting, die bereits wohlbehalten eingetroffen waren, herzlich begrüßte.

Am 2. Tag - wieder bei Traumwetter - führte die Tour über den Plöckenpaß und weiter über kleinste abenteuerliche Militärstraßen zum Zoncolanpaß, immer begleitet von herrlichen Ausblicken auf die Sextener Dolomiten. Ein Muss war der Fotostopp am Misurina See mit seiner grandiosen Aussicht auf die Bergwelt. Am liebsten wäre man zum Baden reingehüpft. Die Drei Zinnen im Rückspiegel führte die Route über Toblach, die Karnische Dolomitenstraße und Kötschach Mauthen zurück zum Quartier.

Am 3. Tag fuhr man in zwei Gruppen. Der eine Teil durchquerte nach Spittal das eng sich dahin schlängelnde Tal der Lieser zur Nockalmstraße. 52 toll zu fahrende Kehren waren der Höhepunkt der Tour, die über Hermagor, weiter immer der Gail entlang, "nach Hause" führte.

Der andere Teil der Gruppe hatte sich die "Sella Ronda" vorgenommen. Auch hier konnten fast ohne Verkehr die bekannten Pässe wie Grödner Joch, Sella Joch, Pordoi-Joch und Falzarego Pass - im Blick u.a. den Langkofel , die imposante Sella-Gruppe und die Marmolada - genussvoll befahren werden.

Schon ging die 4-tägige Motorradtour der Pommelsbrunner NaturFreunde wieder dem Ende entgegen. Über die Großglockner Hochalpenstraße, Zell am See, Saalfelden, entlang dem Steinernen Meer nach Traunstein trat man den Heimweg an. Bei einer gemessenen Temparatur von 38 Grad entwickelte sich die Rückfahrt in die heimischen Gefilde zu einer wahren Hitzeschlacht. Zum Abschluß der Tour trafen alle sich wohlbehalten zum obligatorischen Bratwurstessen in Fürnried, wo wieder schöne Motorradtage zu Ende gingen.

 

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Bild u. Text: Kurt Habermann

 

Wanderung Juni 2022

Es war wieder soweit und die Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren gingen auf Wanderschaft. Start war bei der Juni-Wanderung der Markt Königstein. In der Ortsmitte angekommen biegen wir rechts ab und laufen stets bergauf einen wildromantischen Graspfad, der mehrmals den Blick auf den Ort freigibt, hoch zum Kühberg. Das Kühloch war die älteste Wohnhöhle in dieser Gegend und diente nachweislich Steinzeitmenschen als Behausung. In den Kriegsjahren um 1800 versteckten die Bauern hier ihr Vieh, daher der Name Kühloch. Auf dem Gipfel des Kühberges angekommen marschieren wir zur mitten im Wald errichteten Johanniskapelle. Sie wurde im Jahre 1927 gebaut und nach Johannes dem Täufer benannt. In früheren Zeiten war der Johannistag ein Feiertag und um 9.00 Uhr fand in der Kapelle ein Gottesdienst statt. Im dichten, sonnendurchfluteten Mischwald um den Steinberg bestaunen wir verschiedene Orchideenarten und uns erwartet ein faszinierender Felsenweg mit bizarren Felsformationen die teilweise bis in die Baumkronen reichen. Die Wanderung hat uns hungrig gemacht und wir alle freuen uns auf das Mittagessen in Pruihausen. Besondere Attraktion am Ende der Tour ist die Doppelkapelle von Breitenstein. Die Burgkapelle Breitenstein ist der Heiligsten Dreifaltigkeit und St. Johannes Nepomuk geweiht und die einzige romanische zweigeschossige Doppelkapelle der Oberpfalz. Sie war Bestandteil der Burg Breitenstein die von 1266 - 1666 in den Händen der Herren von Breitenstein war. Dabei blieb der obere Teil "den Herren" und der schlichte untere Bereich dem "übrigen Volke" vorbehalten. Auf dem Plateau der Kapelle bietet sich uns ein grandioser Ausblick. Der Rückweg der Tour führt nun stetig bergab durch Wald und Flur und wir haben unseren obligatorischen Wandertag in vollen Zügen genossen.

Wanderung Juni22

Bild u.Text: Jutta Gnahn

Wanderung Mai 2022

Nach längerer Coronapause hieß es für die Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren endlich wieder "Berg frei". Los ging es mit den Autos vom Dorfplatz zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Waizenfeld. Die Hochfläche am Nordrand der mittleren Frankenalb lässt uns die Tour gemütlich beginnen. Am Ortsende überqueren wir die Kreisstraße LAU 27. Der Feldweg führt uns bald in den Wald und wir folgen der Markierung "Gelbkreuz". Den Anstieg auf den Lanzenberg lassen wir links liegen und marschieren gleich Richtung Guntersrieth. Die frischen Triebe des Laubwaldes lassen die Sonnenstrahlen durchscheinen und wir erblicken bald die ersten Hausdächer. Der neuen Markierung "Grünpunkt" folgend geht's bergauf und wir erreichen bald den höchsten Punkt. Eine kurze Wegstrecke noch und es geht wieder abwärts. Die Hochfläche gibt den Blick frei und wir sehen bereits die Turmspitze der Kirche Mariä Himmelfahrt. Durch den Wiesengrund marschieren wir zum Gasthaus "Schottental". Das schöne Wetter lädt zum Mittagessen auf die Terrasse ein. Langsam jedoch verdunkelt sich der Himmel und die ersten Regentropfen zwingen einen Teil der Gruppe, mit halbleeren Tellern in die Gaststube zu flüchten. Bevor wir den Heimweg antreten können folgt noch ein kräftiges Gewitter. Ein nachfahrender Senior kutschiert die Autofahrer zurück nach Waizenfeld welche die Wanderer in Heldmannsberg abholen.

Wanderung Mai

Bild u. Text: Jutta Gnahn