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Georg-Schmiedl-Medaille für Erich Engerer

Georg-Schmiedl-Medaille für Erich Engerer

Höchste Auszeichnung der Bayerischen NaturFreunde

Anlässlich der Bezirkskonferenz der NaturFreunde Deutschlands, Bezirk Mittelfranken e.V. am 14 8.2021 in Nürnberg-Eibach wurde der 1. Vorsitzende der NaturFreunde Ortsgruppe Pommelsbrunn, Erich Engerer, mit dem Georg Schmiedl Abzeichen geehrt. Dies ist die höchste Auszeichnung der Bayerischen NaturFreunde für verdiente Mitglieder. Georg Schmiedl war Lehrer und 1895 der Initiator zur Gründung des Vereins Naturfreunde.

Der 1. Vorsitzende des NaturFreunde Bezirks Mittelfranken, Gerhard Teufel, hielt die Laudatio:

Die Ortsgruppe Pommelsbrunn ehrt heuer ihren 1. Vorsitzenden Erich Engerer für 70-jährige Mitgliedschaft. Er führt den Verein als 1. Vorsitzender seit 1980, also mehr als 40 Jahre und war davor in mehreren verantwortlichen Positionen tätig. Er hat den Verein maßgeblich geprägt. Sei es beim Hausbau, Anbau ober Umbau, er war immer handwerklich dabei.

Dank seiner guten Kontakte zu den örtlichen Bürgermeistern und Gemeinderäten besteht stets eine gute Zusammenarbeit auch zum Wohle des Vereins.

Seine jahrelang durchgeführten Skifreizeiten in Hinterglemm waren im Ort außerordentlich begehrt. Viele Pommelsbrunner haben dabei das Skifahren gelernt.

Die allerdings zurzeit noch Corona bedingt ausgesetzten Seniorenwanderungen gehen auf seine Initiative zurück.

Sein Bekanntheitsgrad in der Gemeinde bedeutet: Erich Engerer ist gleich NaturFreunde Pommelsbrunn.

 

Herzlicher Glückwunsch, Erich, im Namen der Ortsgruppe!

 

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Sonnenwende virtuell!

Liebe Besucher unserer Internetseite, liebe Naturfreunde*innen!

Wenn uns die Pandemie nicht so starke und strikte Regeln auferlegt hätte, wären wir heute am Naturfreundehaus in Pommelsbrunn um die Sommersonnenwende zu feiern und uns daran zu erinnern, dass wir Freunde der Natur sein müssen, wenn wir als Menschen eine Zukunft haben wollen. 

Damit Ihr sehen und vielleicht auch erahnen könnt, wie magisch dieser einzigartige Abend jedes Jahr ist, habe wir noch ein paar Bilder aus 2019 angefügt.

Wir wünschen einen schönen, friedvollen Sommer und bleibt gesund damit wir Euch 2022 in Pommelsbrunn am Naturfreundehaus zur Sonnenwende begrüße können!

Berg frei!

 

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Bilder und Text: Klaus Schmidt

Motorradtour 2021

Auch heuer hatten die Motorsportler der NaturFreunde Pommelsbrunn wieder Glück. Die Inzidenzwerte und Corona-Regeln ließen die seit langem geplante, alljährlich stattfindende Motorradausfahrt zu. Geimpft oder getestet startete man die Tour nach Lindenberg im Allgäu, dem diesjährigen Standort.

Die Anreise erfolgte über Neumarkt, Weißenburg, Harburg mit seiner trutzigen mittelalterlichen Burg, ins Nördlinger Ries, das durch seine hügelige felsige Heidelandschaft mit seinen Wacholderbewuchs nachhaltigen Eindruck hinterließ. Weidende Schafherden rundeten die Idylle ab.

Weiter ging es entlang der Romantischen Straße durch schmucke Dörfer, entlang endlos blühender Rapsfelder, die sich mit Acker- und Wiesenflächen abwechselten, Richtung Ulm und Blaubeuren. Je näher man sich dem Alpenvorland näherte, desto mehr ging es im stetigen Auf und Ab auf kurvenreichen kleinen Straßen dem Ziel entgegen. Fahrspaß pur!

Im schattigen Biergarten des Gasthofs in Lindenberg ließ man den Tag in geselliger Runde ausklingen.

Für die Ausfahrt am nächsten Tag war ein Abstecher in die Schweiz geplant. Über hügelige Höhenstraßen erreichte man bei Möggen bald Österreich und durch den Pfänder-Tunnel bei Bregenz war schon kurz danach die schweizerische Grenze erreicht, die man bei Lustenau-Au überquerte. Die weitere Fahrt entlang des Bodensees bot zwar schöne Ausblicke, jedoch erforderte der dort starke Verkehr und viele Baustellen die ganze Aufmerksamkeit der Fahrer.

Umso erbaulicher gestaltete sich die weitere Rundfahrt durch das wunderschöne Appenzeller Land. Bauerngehöfte in satt-grünen Wiesen mit weidendem Vieh vor sanften bis schroffen Hügeln wechselten sich ab mit kleinen hübschen Ortschaften. Und in der Ferne immer wieder grandiose Ausblicke auf das noch schneebedeckte Hochgebirge. Das Zentralmassiv des Appenzeller Landes - den Säntis - erklomm man bis zur Talstation der Gipfelbahn auf 1350 hm. Bei Kaffee und Kuchen genoss man die herrliche Rundumsicht, bevor man sich wieder auf den Heimweg zum Quartier machte.

An dritten Tag tourte man ins Nachbarland Österreich. Da es nachts geregnet hatte, erzeugten tiefliegende Nebelschwaden in den umliegenden Bergen eine besondere Atmosphäre. Über Oberreute erreichte man Vorarlberg mit seinen malerischen Hochtälern. Auf kaum befahrenen kurvenreichen Straßen genoss man viel Fahrspaß und die imposanten Ausblicke auf die 3-tausender des Gebietes. Über zahlreiche kleine Tunnels und Lawinenüberbauungen bahnte sich der Weg über den 1676 m hohen Hochtannbergpass, auf dessen Passhöhe noch zahlreiche Schneefelder den Weg säumten. Die letzte Rast legte man in Lech am Arlberg - ein Top- Wintersportort in Österreich, zu dieser Jahreszeit jedoch recht beschaulich - in einem gemütlichen Gartenlokal ein.

Leider waren für den Verlauf des Nachmittags schwere Gewitter angesagt, sodass man sich entschloss, auf eine weitere Rundfahrt zu verzichten und direkt den Rückweg anzutreten. Und das war gut so. Kaum im Quartier angekommen, begann es zu regnen und dieser hielt sich die ganze Nacht und auch am kommenden Tag, was eine weitere schöne Tour verhinderte und die Heimfahrt auf dem kürzesten Weg über die Autobahn angetreten werden musste.

Nichts desto trotz waren es wieder schöne Tage mit wieder vielen neuen Eindrücken unter Gleichgesinnten.

 

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Bilder und Text: Hermine Habermann