Maiwanderung
Die Seniorenwandergruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn machte sich zu ihrer Maiwanderung auf ins schöne Püttlachtal. Unter Führung von Georg Lorenz aus Velden ging es vom Treffpunkt in Pommelsbrunn aus über Velden nach Pottenstein. Es war wieder eine stolze Gruppe von 35 Teilnehmer*innen, die erstmal auf der einen Seite auf die Burg hinauf und dann auf der anderen Seite wieder den alten Burgweg hinunter wanderte. Ein kleiner Teil machte die Abkürzung über die Finkenleite und an der Himmelsleiter kamen dann alle wieder zusammen. Die große Gruppe erklomm zuvor noch das große Hasenloch, das während er Eisenzeit als Schutzhöhle und Jägerstation diente. Geschichtliche Grabungen haben dies bewiesen. Es ist ein imposantes Felsentor vor das sich der Großteil der Wanderer zum Foto platzierte. Auf dem Weg nach Elbersberg ist die Himmelsleiter ein lohnendes Zwischenziel. Mit einer stolzen Höhe von 37 Metern bietet sie einen herrlichen Ausblick auf die schöne Landschaft rund um Pottenstein. Im Kapellenhof in Elbersberg konnte sich die Wandergruppe dann stärken. Der Rückweg ging dann abwärts ins malerische Püttlachtal. Keine Gefahr ging von den "Schwarzelfen"aus, die laut einer Sage so manchen Wanderer schon in die Irre geführt haben sollen. In Pottenstein wurde dann noch eine Eisdiele "gestürmt, bevor die Pommelsbrunner Naturfreunde wieder zufrieden ob der schönen Tour den Heimweg antraten.



Bilder & Text: Pauline Regler
Die Wegemarkierer der OG Pommelsbrunn
Seit bestehen der Ortsgruppe ist eine der Kernaufgaben die Markierung, Beschreibung und Pflege der Wanderwege in unserer schönen Heimat. Jahrzehntelang hat dies unser Gründungsmitglied Hans Meyer in unermüdlichem Einsatz gemacht. Seit dessen Tod widmet sich Theo Thür dieser Aufgabe. Inzwischen hat er noch drei Mitstreiter und zwar Torsten Angemeer, Hermann Gnahn und Hans Zimmermann.
Der nachstehende Jahresbericht gibt einen Eindruck davon, welcher Aufwand im Dienst der Allgemeinheit und für uns alle geleistet wird, damit man unsere Gegend unbeschwert durchwandern bzw. kennenlernen kann.
Die Zahlen zu dem betreuten Wegenetz sind bemerkenswert: Alle 22 Wanderwege aneinandergereit würde eine Gesamtstrecke von über 100 km ergeben. Im Jahr 2025 war man insgesamt fast 90 Stunden dafür im Einsatz.
In unserer Rubrik Freizeittipps könnt Ihr Euch für die meisten unserer Wanderwege Touenbeschreibungen herunterladen.
Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026 von Theo Thür:
Markierung und Pflege unserer Wanderwege
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Die Aufgabe der Wegemarkierung teilen sich Torsten Angemeer und Theo Thür. Wir beide werden sehr tatkräftig und sehr zuverlässig unterstützt von Johann Zimmermann und Hermann Gnahn.
Unser Markierungsgebiet erstreckt sich von Neutras im Norden bis Mittelburg im Süden und von Deinsdorf/Hartmannshof im Osten bis zur Straße Hohenstadt/Hubmersberg im Westen.
In diesem Gebiet befinden sich 37 markierte Wanderwege in unterschiedlicher Längenausprägung. 22 davon gehören der Naturfreunde, die restlichen 15 sind Wege des Fränkischen Alb Vereins. Das sind hauptsächlich Gemeinde- oder Landkreisgrenzen übergreifende Wanderwege, welche unser Markierungsgebiet durchqueren. Diese Wegstrecken werden ebenfalls von uns betreut. Dafür stellt der FAV die Markierungszeichen, das Befestigungsmaterial und bezahlt an die Naturfreunde eine geringe Aufwandsentschädigung. Beim FAV wird unser Markierungsgebiet unter der Bezeichnung„Revier Nord-Ost Pommelsbrunn 3.10“ geführt.
Zusätzlich gibt es noch Wanderwege der Wanderfreunde Hohenstadt und div. Wege anderer Träger wozu auch die 800 u. 1000 Höhenmeter-Wege gehören, welche aber nicht von uns betreut werden.
Es kommt auch immer mal vor, dass Wanderwege z. B. wegen Unbegehbarkeit durch umgefallene Bäume von der Gemeinde gesperrt werden. Z. Zt. betrifft dies einen Teilbereich des Gerestal-Rundweges.
Reiht man all die von uns markierten Wanderwege aneinander, ergibt sich eine Streckenlänge von ca. 102 km.
Unsere Markierungsarbeiten werden ausschließlich nach den Markierungsvorschriften des Fränkischen Alb-Vereins ausgeführt, was auch mit einer entsprechend umfangreichen Dokumentation verbunden ist.
Die Karte für unser Markierungsgebiet hat der FAV auf unser Drängen und dann mit unserer Unterstützung 2022/23 umfassend aktualisiert, was ca. 1 Jahr harter Arbeit in Anspruch genommen hat.
Befestigt werden unsere Markierungszeichen mit wasserfestem Holzleim oder einem sehr strapazier- fähigem Montagekleber oder sind selbstklebend. Nur noch in wenigen Fällen werden Markierungs- zeichen mit Alu-Nägel befestigt.
Die Markierungszeichen gibt es in 3 Varianten, als Kunststoffschild, als Nasskleber oder als Selbstklebezeichen.
Unser Markierungsfenster öffnet sich im Frühjahr kurz nach Beginn der Vegetationsperiode. Ab da kann man erkennen wie und ob das wachsende Blattwerk die Sichtbarbarkeit unserer Markierungen behindert und ob entsprechend zurückgeschnitten werden muss. Ab Oktober schließt sich das Fenster dann auch schon wieder, wenn es draußen zu feucht und zu kalt für die Kleber wird.
Zum 50jährigen Bestehen des Landkreises Nürnberger Land 2022 wurde die Projektidee des DAV- Altdorf „speziell markierte Wanderwege zu den Seven Summits (den 7 höchsten Gipfeln) des Nbg.-Landes“ in die Tat umgesetzt. In unserem Markierungsgebiet hat es den Leitenberg, den Dom und den Hochberg betroffen, welche mit der Seven Summit Markierung versehen werden mussten. Aufgrund der sehr geringen Zeitvorgabe hatte uns der FAV unseren Kollegen Werner Weidner vom Nachbarrevier Weigendorf, Haunritz, Högen für den Hochberg zur Unterstützung zugeteilt.
Im vergangenen Jahr haben wir den Hochberg-Weg, beginnend vom S-Bahnhof über Stallbaum zum Hochberg nach Arzlohe und zurück zum S-Bahnhof neu markiert und viele Reparaturen an bestehenden Wegemarkierungen vorgenommen. Dafür wurden 87 Arbeitsstunden aufgewendet und 51 km mit dem Auto zu den weiter entfernten Einsatzpunkten zurückgelegt.
Die vielen Kilometer, welche bei den Markierungsarbeiten zu Fuß, oder was den Torsten betrifft, auf dem Einrad durch Wald und Flur zurückgelegt wurden, sind nicht dokumentiert.
2016 haben wir damit begonnen unser gesamtes Wegenetz neu zu markieren, was wir 2024 weitestgehend abgeschlossen haben. Unsere Aufgabe für die nächsten Jahre wird sich deshalb vorwiegend auf den Erhalt der bestehenden Wegemarkierungen konzentrieren.
Wir besuchen auch regelmäßig die 1x jährlich stattfindende Wegemeistertagung des Fränkischen
Alb-Vereins, um auf den aktuellen Stand zu bleiben, was Markierungsrichtlinien, Abrechnungs-
system und Materialbestellung betrifft.
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Unsere Wegemarkierer (von links nach rechts): Torsten Angemeer, Theo Thür, Hans Zimmermann, Hermann Gnahn
1. Mai Familienwanderung
Fröhliche Schritte in den Mai: Familienwanderung begeistert Groß und Klein
Bei strahlendem Frühlingswetter zog es am vergangenen Freitag zahlreiche Familien hinaus in die Natur, um zusammen mit den Naturfreunden Pommelsbrunn seit langem wieder einmal eine Familienwanderung am 1. Mai zu unternehmen.
Schon am Morgen trafen sich Eltern und Kinder an der S-Bahn-Station Pommelsbrunn, um gemeinsam mit dem Zug nach Happurg, dem Ausgangspunkt der Route, zu starten. Von dort aus ging es, ausgestattet mit Rucksäcken, Picknickdecken und viel guter Laune, zu Fuß zurück. Die Strecke führte durch schattige Waldwege, blühende Wiesen und vorbei an kleinen Bächen – ein echtes Abenteuer für die jüngsten Teilnehmer. Außerdem konnten auf dem Weg Lamas und Pferde beobachtet werden.
Für Abwechslung auf der 4,4 km langen Strecke sorgte unter anderem ein Natursuchspiel. Dabei ging es darum, vorgegebene Gegenstände wie Zapfen, Blätter oder Feder zu finden. Das Spiel schärft nicht nur den Blick für die Umwelt sondern sorgte auch für Spaß entlang des Weges.
Gegen Ende der Wanderung gab es für die Kinder noch einen Schatz zu finden bevor am Kneippbecken das Ziel des Weges erreicht war. Dort hatten alle genügend Zeit, sich abzukühlen und die Beine baumeln zu lassen. Zudem bestand für alle Interessierten noch die Möglichkeit, aus zuvor gesammelten Stöcken gemeinsam Floße zu bauen und diese im Högenbach gleich zu Wasser zu lassen.
Die Wanderung bot eine willkommene Abwechslung zum Alltag und förderte gleichzeitig die Gemeinschaft.



Bilder & Text: Anja Kohler
April Wanderung
Wandertipp: Wanderparkplatz Rinnenbrunn - Bismarckgrotte Südeingang - Biotopkomplex Bärnhof-Weiher - Zyprianstein - über Zenkelberg nach Grünreuth - unterhalb des Kolbenberges und des Brändelberges zurück zum Parkplatz.
Die Wanderung führt zu einem großen Teil durch den Staatsforst Rinnenbrunn mit seinem
riesigen Baumbestand. Inmitten der Waldlandschaft wurde das Weiherbiotop Bärnhof angelegt. Des weiteren ist der Zyprianstein ein lohnendes Ziel. Auf der zweiten Hälfte des Weges geht es durch offene Landschaft nach Grünreuth und so zurück zum Parkplatz.
Am Wanderparkplatz Rinnenbrunn trifft sich die Wandergruppe zum Start der Wanderung durch den Rinnenbrunner Forst. Gegenüber des Parkplatzes, wo jetzt ein paar Holzgebäude stehen, stand von 1857 bis 1976 das Forsthaus Rinnenbrunn. Es diente nicht nur als Forsthaus, sondern war ein gern und viel besuchtes Ausflugsziel, das bereits 1904 eine Genehmigung als „Bierwirtschaft“ erhielt. Ab ca. 1960 ist der bauliche Zustand so schlecht, dass es schließlich 1976 abgerissen wurde. Vom Parkplatz, nach Osten leicht ansteigend, erreicht die Gruppe nach ca. 300 m den Südeingang der 1890 entdeckten Bismarckgrotte. Sie ist eine der größten Durchgangshöhlen in der Fränkischen Schweiz. Nach einem kurzen Waldweg stößt man auf den Waldwirtschaftsweg, dem man ca einen Kilometer nach Süden folgt. Hier trifft man auf den Forstweg, der von Achtel kommt und nach Bärnhof führt. Auf dieser Straße, Richtung Bärnhof, erreicht man nach ca. ½ km auf der linken Straßenseite den Biotopkomplex Bärnhof-Weiher. Dieses Biotop wurde 2023 bis 2024 von den Bayerischen Staatsforsten in Zusammenarbeit mit der Firma Pfleiderer angelegt. Nach einem weiteren km auf der Straße weist rechter Hand ein Schild auf eine Sehenswürdigkeit in diesem Gebiet hin. Es handelt sich um den Zyprianstein, einem Kallmünzerblock in der Größe von 6 x 4 x 3 m und einem Gewicht von etwa 100 Tonnen, der in einer Ansammlung von etwa 80 kleineren Blöcken liegt. Kallmünzer sind verkieselte Sandsteine, die vor etwa 60 Millionen Jahren entstanden sind. Der ansteigende Hinweg ist dann auch wieder der Rückweg mit einer Wegstrecke von einem km. Noch ein kurzes Wegstück auf der Ortsverbindungsstraße und es geht links ab Richtung Westen auf einem ausgebauten Feldweg durch freies landw. Gelände. Als größte Erhebung zeigt sich der 536 m hohe Zenkelberg, der noch bestiegen werden muss, bevor Grünreuth zur Mittagsrast in der Gaststätte „Zum Grünreuther Schlössl“ der Fam. Übler erreicht ist. Nach bester Bewirtung wird der Rückweg angetreten. Nochmals Richtung Zenkelberg, dann vor den Feldscheunen nach Norden abgezweigt, geht es unterhalb des Kolbenberges durch lichten Wald und Wiesen, um nach ca. zwei km nach Osten durch den Rinnenbrunner Forst den Parkplatz zu erreichen.
Von der Wandergruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn stammt dieser Wandertipp. Die Wanderung wurde am 1. April 2026 bei normalem Frühlingswetter unter der Führung von Adolf Klipsch mit 28 Teilnehmer/innen absolviert. Eine angenehme Tageswanderung, mit einer guten Einkehrmöglichkeit.
Parkmöglichkeit: Wanderparkplatz Rinnenbrunn.
Einkehrmöglichkeit: Gaststätte „Zum Grünreuther Schlössl“ (Öffnungstermine anfragen! Tel.Nr.: 09152-572)
Gesamtlänge: ca. 10 km bei nur 160 Höhenmeter Auf- und Abstieg.
Zusätzlicher Hinweis: Eine leicht zu begehende Strecke, die mit normaler Kondition zu bewältigen ist.


Bilder & Text: Hans Zimmermann
Jahreshauptversammlung
Die Vorsitzende des Naturfreundehausvereins Gabriele Munker konnte zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Das zurückliegende Jahr 2025 war ein erfolgreiches Jahr. An 48 Sonntagen war das Haus für Kaffeedurstige geöffnet und die freiwilligen 12 Hausdienste versorgten die Gäste mit selbstgebackenen Kuchen und Getränken. Erfreulicherweise konnte sogar ein neues Team dazugewonnen werden und kam nach der Erstunterweisung auch gleich zum Einsatz. Das Naturfreundehaus war sehr beliebt als Unterkunft für Klassenfahrten, Kindergärtenausflüge, Familien- und Freundesgruppen und Tagungen.
Für die Wied- und Heimatpflege und die Betreuung von 24 Wanderwegen war das vierköpfige Betreuungsteam im vergangenen Jahr viele Stunden in der Natur unterwegs. Um die Wanderwege begehbar zu halten werden immer wieder die Markierungen erneuert und Hindernisse aus dem Weg geräumt. Eine Übersicht von allen diesen Wegen liegt aus und ist auf der Internetseite gelistet.
Für den Spielplatz wurde ein Zirkuswagen mit Pferd angeschafft und Kinderwippe renoviert.
Die 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen Aktiven für die in 2025 vielfältig ehrenamtlich geleisteten Stunden um und im Naturfreundehaus. Was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Als Dankeschön dafür fand der Helferabend im Kainsbacher Gasthof zur Linde statt. Dabei wurde auch die jährliche Hygieneunterweisung der Hausdienste abgehalten.
Die Revision sprach der Kassiererin Petra Löhner für ihre umfangreiche, gewissenhafte Arbeit ein Lob aus und der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet.
Gemäß Satzung waren nach 2 Jahren Neuwahlen erforderlich. Alle Mitglieder der Verwaltung stellten sich für eine Wiederwahl zur Verfügung, wurden einstimmig von der Versammlung gewählt.
Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung des Ortsvereins berichtet der 1. Vorsitzende Peter Dreyer sowie die verschiedenen Referenten berichteten über die stattgefundenen Veranstaltungen des Vereins mit seinen über200 Mitgliedern. Monatliche Seniorenwanderungen und -nachmittage, ein Ausflug der Motorradgruppe, wöchentliche Skigymnastik in den Wintermonaten und eine Weinfahrt mit Führung durch das Wasserwerk in Sulzfeld, ein Kinderfasching wurden organisiert. Die Sonnwendfeier, der Tanz unterm Sternenhimmel, die Feier der Wintersonnenwende und ein Adventsaltennachmittag mit Musik erfreuten viele Besucher.
Anja Kohler, die Leiterin der Mitte 2025 neu gegründeten Kindergruppe „Die Waldwichtel“ konnte von 14 Treffen berichten. 12 Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren nahmen an den Nachmittagen teil. Alle 14 Tage, am ersten und dritten Freitag des Monats, treffen sie sich für Unternehmungen im und ums Naturfreundehaus.
Der Kassiererin des Ortsvereins, Evelyn Herger, konnte die Revision beste Kassenführung bescheinigen. Die Entlastung der gesamten Verwaltung wurde von der Revision beantragt und durch die anwesenden Mitglieder bestätigt.
Vorstand Peter Dreyer und Harry Huber, der 2. Vereinsvorsitzende ehrten die langjährigen, treuen Vereinsmitglieder:
für 25 Jahre Mitgliedschaft: Johanna Balk, Wolfgang Friedrich, Markus Radl
für 40 Jahre Mitgliedschaft: Jörg Habermann, Waltraud Radomsky, Konrad Schmidt, Philipp Vogel
für 50 Jahre Mitgliedschaft: Rainer Engerer, Thomas Haas, Gudrun Kneisl, Hildegard Wacker, Evelyn Herger, Gerlinde Weber
für 60 Jahre Mitgliedschaft: Johann Zimmermann
für 75 Jahre Mitgliedschaft: Erich Engerer, der Ehrenvorsitzende des Vereins.
Der Vorstand dankte den Mitgliedern für Ihr Engagement. Ein herzliches Dankeschön erging an alle Spender und Unterstützer des Vereins.

Die anwesenden, geehrten Vereinsmitglieder von links nach rechts.
1.Reihe Gerlinde Weber, Erich Engerer, Waltraud Radomsky, Evelyn Herger, Johann Zimmermann
2. Reihe Rainer Engerer, Konrad Schmidt, 1. Vorsitzender Peter Dreyer, Jörg Habermann, 2. Vorsitzender Harald Huber
Bild: Kurt Habermann Text: Gabi Munker
März Wanderung
Wandertipp: Start Piratenspielplatz Henfenfeld - auf dem Geh- und Radweg Richtung Engelthal - Hutanger Eichenweide - Richtung Peuerling - Sportgelände Engelthal - durch den Wald nach Engelthal - Wanderweg entlang Kruppach und Hammerbach zurück zum Startpunkt.
Auf dieser Wanderung sind die großen Eichenbestände auf dem früheren Hutanger sehr beeindruckend. Des weiteren bieten sich auf der Höhe von Peuerling und weiter Richtung Engelthal weite freie Blicke in die herrliche Landschaft. Wunderbar auch der Weg entlang des Hammerbachs.
Die Wandergruppe der Pommelsbrunner Naturfreunde trifft sich am Piratenspielplatz am südlichen Ortsende von Henfenfeld. Auf einem kleinen Steg wird der Hammerbach und dann gleich die Hauptstraße überquert. Weiter führt der Weg auf dem Geh- und Radweg Richtung Engelthal , der nach ca. 450 m durch Überqueren der Hauptstraße auf den Feldweg Richtung Hutanger Eichenweide verlassen wird. Nach leichtem Anstieg ist man im Eichenwald des früheren Hutangers angekommen. Ein herrlicher Bestand mit beeindruckenden, alten Baumriesen! Der Gesang von Lerchen begleitet die weitere Strecke am Krönhof vorbei. Danach ist man auf der Hochfläche Richtung Peuerling. Links und rechts ist der Blick frei über die Wiesen- und Ackerflächen. Nach Erreichen der Straße von Peuerling nach Engelthal folgt man dieser links ein kurzes Stück bis zu einem, an der linken Böschung stehenden, steinernen Wegkreuz, um dann rechts in die Zufahrtsstraße zum Sportgelände des FC Engelthal einzuschwenken. Ein schöner Waldwirtschaftsweg führt weiter nach Engelthal. Immer wieder sieht man links des Weges größere und kleinere Weiher. Nach kurzem Abstieg befindet man sich im Ort und der für die Mittagsrast ausgewählte Landgasthof „Weißes Lamm“ der Fam. Schwab ist nicht zu übersehen. Nach schneller und hervorragender Bewirtung führt der Rückweg durch das Nordtor und der Straße „An der Klostermauer“, „Reschenbergstraße“ und „Henfenfelder Weg“ aus dem Ort. Begleitet wird die Strecke vom Pruppach, der gerade ziemlich viel Wasser führt. Kurz danach mündet der Pruppach in den Hammerbach, der die Wandergruppe bis zum Ausgangspunkt auf der linken Seite begleitet. Diese Strecke ist Teil des Mühlenweges, teilweise mit schönem, sehenswertem Auwald.
Der Wandertipp stammt von der Wandergruppe der Naturfreunde Pommelsbrunn. Die Wanderung wurde am 4. März 2026 bei herrlichem Frühlingswetter unter der Führung von Marlies und Harald Fischer mit 35 Teilnehmer/innen absolviert. Es ist eine wunderschöne, kurze Tageswanderung, die jederzeit auch ausgedehnt werden kann.
Parkmöglichkeit: Piratenspielplatz in Henfenfeld.
Einkehrmöglichkeit: Gasthäuser in Engelthal (Öffnungstermine anfragen!)
Gesamtlänge: ca. 9,5 km bei nur 90 Höhenmeter Auf- und Abstieg.
Zusätzlicher Hinweis: Eine leicht zu begehende Strecke, die mit normaler Kondition zu bewältigen ist.


Bilder & Text: Johann Zimmermann
Kinderfasching
Beim Kinderfasching im NaturFreundehaus Pommelsbrunn hieß es auch dieses Jahr wieder „Hersbruck Ruck zuck“.
Da wurde erst einmal Platz gemacht für die kleinen und großen Gardetänzerinnen. Mit ihren Vorführungen begeisterten sie Alt und Jung und ernteten dafür für viel Applaus.
Danach hatte Carmen ein buntes Programm für die vielen bunten Jecken vorbereitet. Da tanzten Käfer mit Prinzessinnen, Polizisten mit Feen um die Wette und hatten viel Spaß dabei.
Zur Stärkung boten die NaturFreunde Krapfen, Muffins, Butterbrezen und Getränke an.
So nahm das bunte Faschingstreiben mit guter Laune und lachenden Kindergesichtern seinen Lauf.


Bilder & Text: Ursi Huber
Januar Wanderung
Einen herrlichen Wintertag erlebten 25 Mitwanderer der Senioren Wandergruppe von den Pommelsbrunner Naturfreunden bei ihrer ersten Wanderung im neuen Jahr. Unter Führung von Hans Bürger ging es von Etzelwang aus in Richtung Neukirchen über die obere Ziegelhütte, durch Neukirchen und dann in Richtung Neidstein, das auch schon unterwegs herüber grüßte.
Unterhalb von Schloß Neidstein stellte man sich zum Gruppenfoto. Schloß Neidstein erlangte in jüngerer Zeit seinen Bekanntheitsgrad durch den Kauf des Hollywoodstars Nicolas Cage, der allerdings nicht sehr oft hier weilte. Die Besonderheit von Neidstein ist auch, dass die Familie von Brand seit dem Jahre 1466 ununterbrochen Besitzer des Schlosses war bis zum Verkauf 2006. Über Tabernakel ging es weiter nach Kirchenreinbach in den Gasthof Goldene Krone zum herzhaften Mittagessen. Nach gemütlicher Einkehr und kräftiger Stärkung fiel der Weg zurück nach Etzelwang über Rupprechtstein nicht schwer.

Bild & Text: Pauline Regler
Wintersonnenwende
Obwohl der Winter grade erst anfängt, ist die Aussicht auf längere, hellere Tage ein Lichtblick für Mensch und Natur.
Der mit viel Liebe und Herzblut gepflegte Ort der NaturFreunde Pommelsbrunn unterhalb des Lichtensteins bietet das ganze Jahr über Platz zur Einkehr.
Dieses Mal aber folgten zahlreiche Besucher der Einladung der NaturFreunde zur Wintersonnwendfeier. Stimmungsvoll gestaltet, mit wärmenden Feuerschalen, mit Lichtern und Kerzen, empfing 1. Vorstand Peter Dreyer die zahlreichen Gäste. Zur Stärkung waren heiße Suppen und Getränke vorbereitet und wurden von allen gerne angenommen. Anschließend entzündeten die Kinder freudig mit Fackeln das Feuer. Rund um das knisternde Feuer wurde gemeinsam gesungen und entspannt gefeiert.
Möge es diesen Ort in herrlicher Natur und das Engagement der NaturFreunde noch lange geben.



Bilder & Text: Harry Huber