Seit bestehen der Ortsgruppe ist eine der Kernaufgaben die Markierung, Beschreibung und Pflege der Wanderwege in unserer schönen Heimat. Jahrzehntelang hat dies unser Gründungsmitglied Hans Meyer in unermüdlichem Einsatz gemacht. Seit dessen Tod widmet sich Theo Thür dieser Aufgabe. Inzwischen hat er noch drei Mitstreiter und zwar Torsten Angemeer, Hermann Gnahn und Hans Zimmermann.
Der nachstehende Jahresbericht gibt einen Eindruck davon, welcher Aufwand im Dienst der Allgemeinheit und für uns alle geleistet wird, damit man unsere Gegend unbeschwert durchwandern bzw. kennenlernen kann.
Die Zahlen zu dem betreuten Wegenetz sind bemerkenswert: Alle 22 Wanderwege aneinandergereit würde eine Gesamtstrecke von über 100 km ergeben. Im Jahr 2025 war man insgesamt fast 90 Stunden dafür im Einsatz.
In unserer Rubrik Freizeittipps könnt Ihr Euch für die meisten unserer Wanderwege Touenbeschreibungen herunterladen.
Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026 von Theo Thür:
Markierung und Pflege unserer Wanderwege
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Die Aufgabe der Wegemarkierung teilen sich Torsten Angemeer und Theo Thür. Wir beide werden sehr tatkräftig und sehr zuverlässig unterstützt von Johann Zimmermann und Hermann Gnahn.
Unser Markierungsgebiet erstreckt sich von Neutras im Norden bis Mittelburg im Süden und von Deinsdorf/Hartmannshof im Osten bis zur Straße Hohenstadt/Hubmersberg im Westen.
In diesem Gebiet befinden sich 37 markierte Wanderwege in unterschiedlicher Längenausprägung. 22 davon gehören der Naturfreunde, die restlichen 15 sind Wege des Fränkischen Alb Vereins. Das sind hauptsächlich Gemeinde- oder Landkreisgrenzen übergreifende Wanderwege, welche unser Markierungsgebiet durchqueren. Diese Wegstrecken werden ebenfalls von uns betreut. Dafür stellt der FAV die Markierungszeichen, das Befestigungsmaterial und bezahlt an die Naturfreunde eine geringe Aufwandsentschädigung. Beim FAV wird unser Markierungsgebiet unter der Bezeichnung„Revier Nord-Ost Pommelsbrunn 3.10“ geführt.
Zusätzlich gibt es noch Wanderwege der Wanderfreunde Hohenstadt und div. Wege anderer Träger wozu auch die 800 u. 1000 Höhenmeter-Wege gehören, welche aber nicht von uns betreut werden.
Es kommt auch immer mal vor, dass Wanderwege z. B. wegen Unbegehbarkeit durch umgefallene Bäume von der Gemeinde gesperrt werden. Z. Zt. betrifft dies einen Teilbereich des Gerestal-Rundweges.
Reiht man all die von uns markierten Wanderwege aneinander, ergibt sich eine Streckenlänge von ca. 102 km.
Unsere Markierungsarbeiten werden ausschließlich nach den Markierungsvorschriften des Fränkischen Alb-Vereins ausgeführt, was auch mit einer entsprechend umfangreichen Dokumentation verbunden ist.
Die Karte für unser Markierungsgebiet hat der FAV auf unser Drängen und dann mit unserer Unterstützung 2022/23 umfassend aktualisiert, was ca. 1 Jahr harter Arbeit in Anspruch genommen hat.
Befestigt werden unsere Markierungszeichen mit wasserfestem Holzleim oder einem sehr strapazier- fähigem Montagekleber oder sind selbstklebend. Nur noch in wenigen Fällen werden Markierungs- zeichen mit Alu-Nägel befestigt.
Die Markierungszeichen gibt es in 3 Varianten, als Kunststoffschild, als Nasskleber oder als Selbstklebezeichen.
Unser Markierungsfenster öffnet sich im Frühjahr kurz nach Beginn der Vegetationsperiode. Ab da kann man erkennen wie und ob das wachsende Blattwerk die Sichtbarbarkeit unserer Markierungen behindert und ob entsprechend zurückgeschnitten werden muss. Ab Oktober schließt sich das Fenster dann auch schon wieder, wenn es draußen zu feucht und zu kalt für die Kleber wird.
Zum 50jährigen Bestehen des Landkreises Nürnberger Land 2022 wurde die Projektidee des DAV- Altdorf „speziell markierte Wanderwege zu den Seven Summits (den 7 höchsten Gipfeln) des Nbg.-Landes“ in die Tat umgesetzt. In unserem Markierungsgebiet hat es den Leitenberg, den Dom und den Hochberg betroffen, welche mit der Seven Summit Markierung versehen werden mussten. Aufgrund der sehr geringen Zeitvorgabe hatte uns der FAV unseren Kollegen Werner Weidner vom Nachbarrevier Weigendorf, Haunritz, Högen für den Hochberg zur Unterstützung zugeteilt.
Im vergangenen Jahr haben wir den Hochberg-Weg, beginnend vom S-Bahnhof über Stallbaum zum Hochberg nach Arzlohe und zurück zum S-Bahnhof neu markiert und viele Reparaturen an bestehenden Wegemarkierungen vorgenommen. Dafür wurden 87 Arbeitsstunden aufgewendet und 51 km mit dem Auto zu den weiter entfernten Einsatzpunkten zurückgelegt.
Die vielen Kilometer, welche bei den Markierungsarbeiten zu Fuß, oder was den Torsten betrifft, auf dem Einrad durch Wald und Flur zurückgelegt wurden, sind nicht dokumentiert.
2016 haben wir damit begonnen unser gesamtes Wegenetz neu zu markieren, was wir 2024 weitestgehend abgeschlossen haben. Unsere Aufgabe für die nächsten Jahre wird sich deshalb vorwiegend auf den Erhalt der bestehenden Wegemarkierungen konzentrieren.
Wir besuchen auch regelmäßig die 1x jährlich stattfindende Wegemeistertagung des Fränkischen
Alb-Vereins, um auf den aktuellen Stand zu bleiben, was Markierungsrichtlinien, Abrechnungs-
system und Materialbestellung betrifft.


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