Weinfahrt 2024

„Schee war`s“ – so die einhellige Meinung der zahlreichen Teilnehmer an der diesjährigen Kultur- und Weinfahrt der Pommelsbrunner NaturFreunde.

Erster Tagespunkt war die Besichtigung des Bunkermuseums in Schweinfurt. Nach einer zünftigen Stärkung durch eine „Bunkerkartoffelsuppe“ führte der Besitzer mit interessanten Erläuterungen durch das mit zahlreichen Exponaten und Erinnerungsstücken von Zeitzeugen ausgestattete Museum. Der A8 – im Volksmund Fichtel- und Sachs-Bunker genannt – beheimatet die größte Ausstellung zu dem Thema Luft- und Zivilschutz in einem Bunker in Deutschland. Im Jahr 1941 erbaut war er mit 3 Meter dicken Außenmauern und einem 1,40 Meter dickem Bunkerdeckel für 1800 schutzsuchende Personen ausgelegt.

Danach ging es zur Kaffeepause in ein nahegelegenes Bauernhofcafe, wo man sich außer dem Genuss von feinem Gebäck noch mit selbstproduzierten Köstlichkeiten eindecken konnte.

Nächste Station war Dettelbach, das die Gruppe durch eine kundige Führerin beim Rundgang durch die verwinkelten Gassen des mittelalterlichen Städtchens kennenlernte. Das spätgotische Rathaus aus der Zeit um 1500, eine rundum erhaltene Stadtmauer mit zwei Stadttoren, uralte Fachwerkbauten und barocke Bauformen sind markante Kennzeichen von einer langen und bewegten Geschichte des Ortes. Beeindruckend war die Besichtigung der Stadtpfarrkirche „St. Augustinus“ mit ihrem 3-teiligen Altarbild des Heiligen sowie der farbige Windfang im barocken Hauptportal. Mit den zwei hochaufragenden ungleichen Türmen ist sie das Wahrzeichen der Stadt.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch einer gemütlichen Häckerwirtschaft, wo man sich eine leckere Brotzeit und gar manch guten Schoppen des hauseigenen Weines schmecken ließ. Ein grandios aufspielender Musikant brachte im Nu eine ausgelassene Stimmung in die Runde, die den Abend mit Singen, Schunkeln und Tanzbeinschwingen ausgiebig genoss. Viel zu früh hieß es dann wieder „Heimreise antreten!“

Bild u. Text: Hermine Habermann

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