Oktober Wanderung

Trotz des vorhergesagten Regens brechen dreiundzwanzig Unentwegte zur Oktoberwanderung der Pommelsbrunner Naturfreunde auf. Die Route, wiederum von Waltraud und Klaus ausgesucht, geführt und vorher abgegangen, verläuft zum großen Teil auf einem Abschnitt des Dünenwegs bei Weissenbrunn.

Von der Parkmöglichkeit bei der Autobahnausfahrt Leinburg sind Richtung Westen schon bald die ersten Dünen erreicht, über deren Mächtigkeit viele der Teilnehmer erstaunt sind. Ohne Regen führt der Weg weiter durch den „Steckerlaswald“. So wird der Nürnberger Reichswald wegen seines mageren Bewuchses mit Kiefern bezeichnet. Aus dem lichten Wald heraus bietet sich plötzlich ein Anblick, fast wie an der Ostsee. Die Gruppe steht am Rande einer ehemaligen großen Sandgrube, die teilweise wieder bewachsen ist. Ein imposanter An- und Ausblick für die Wanderer! Die weitere Strecke verläuft bis zum Austritt aus dem Wald größtenteils auf einem Sandkamm. Immer wieder zeigen Pilze aller Arten ihre Köpfe zwischen dem Heidelbeer-, bzw. Schwarzbeerenbewuchs. Nun hat auch der vorhergesagte Regen eingesetzt, aber es ist nicht mehr weit bis zur Pizzeria Olimpia in Weissenbrunn, wo die Mittagsrast eingelegt wird. Dieses Haus kann nur empfohlen werden. Sehr schnelle und freundliche Bedienung. Die Speisen sind hervorragend und kommen superschnell auf den Tisch. So gut bedient und gestärkt geht es danach hinaus in den Regen. Der Waldweg bis zum Autoabstellplatz zeigt einen ganz anderen Bewuchs als der vorherige Dünenweg. Hier säumen riesige Eichen und Nadelbäume den schmalen Pfad, der früher der Totenweg von Weissenbrunn nach Altdorf zum Friedhof war. Im Wald liegen auch die beiden tief eingeschnittenen Seen, der Obere und Untere Egelsee. Bei den Autos angekommen, hört auch der Regen wieder auf und im Westen hellt es auf.

Waltraud und Klaus ist es zu verdanken, dass der größte Teil der Teilnehmer, diese ihnen unbekannte Dünenlandschaft kennen gelernt hat, die doch im näheren Umkreis liegt.

Bilder u. Text: Johann Zimmermann

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