Weinfahrt 2022

Nach 2-jähriger Corona-Zwangspause konnten die Pommelsbrunner NaturFreunde ihre allseits beliebte Weinfahrt endlich wieder durchführen.

Da die Teilnehmer nicht nur Wein und Geselligkeit lieben, sondern auch kulturell interessiert sind, haben sich die Organisatoren diesmal den Besuch von Bamberg vorgenommen.

Die Anfahrt verlief problemlos und nach einer kleinen Vesper am Bus wurde man von zwei Stadtführerinnen abgeholt, um Näheres über die alte vom Dom überragte Bistumsstadt zu erfahren. Bamberg ist schon seit 1993 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Da die Stadt kaum Kriegsschäden aufweist, hat sich der frühmittelalterliche Charakter durch die Jahrhunderte weitgehend erhalten. Beim Altstadtspaziergang über den quirligen Marktplatz und durch die engen Gässchen hinauf zum Domplatz erfuhr man, dass sich hinter den barocken Fassaden aus dem 17. JH meist noch die alten Fachwerkbauten aus dem Mittelalter verstecken. Bewundert wurden die weitläufigen Trakte der „Alten Hofburg“ und die gegenüberliegende „Neue Residenz“ mit ihrem angrenzenden barocken Rosengarten, von wo aus man einen schönen Ausblick auf die Stadt genießen konnte.

Auf dem Rückweg gab es auf der überschäumenden Biermeile rund um das allseits bekannte „Schlenkerla“ kaum ein Durchkommen.

Der Rundgang endete an einem der bedeutendsten Bauwerke der Stadt, dem „Alten Rathaus“ mit seiner imposanten Fassadenmalerei. Erbaut in die Regnitz trennt es die sogenannte Berg- und die Inselstadt. Von seinen Brücken bot sich ein hübsches Bild auf die alte Fischersiedlung „Klein Venedig“.

Laufmüde vom 2-stündigen Erkunden der Stadt war man dankbar, noch für eine Einkehr zu Kaffee und Kuchen Zeit zu haben, bevor es weiterging ins Weingebiet nach Zeil a.M..

Hier war eine gemütliche kleine Häckerstube, die gerade noch ausreichend Platz für die zahlreichen Gäste bot, für die Gruppe reserviert. Die liebevoll angebotenen Speisen schmeckten allen und die hauseigenen Weinsorten mundeten vorzüglich, so dass es nicht bei einem Schoppen blieb. Die Stimmung hob sich und dank eines engagierten Musikers wurde ausgelassen gesungen, geschunkelt und getanzt, bis, die Zeit verging leider wieder viel zu schnell, die Heimfahrt angetreten werden musste.

Bilder u. Text: Hermine Habermann

Schlagwörter

Schreibe einen Kommentar