Motorradtour 2020

Zum Glück für die Motorsportler der Pommelsbrunner NaturFreunde wurden die strengen CORONA-Auflagen rechtzeitig gelockert und die seit langem geplante und seit 2004 alljährlich durchgeführte Motorradtour konnte stattfinden.

Diesmal wollte man den Schwarzwald erkunden. Über das Fränkische Seenland erreichte man Baden-Württemberg, wo man in Ellwangen nach einem kleinen Spaziergang in der barocken Innenstadt Mittagsrast hielt. Die weitere Fahrt über die Schwäbische Alb gestaltete sich um Erstaunen mancher zu einer wahren Berg- und Talfahrt mit immer wieder imposanten Ausblicken auf romantische Städtchen und Burgen am Wegesrand. Der grandiose Blick auf den Hohenstaufen und die Weitsicht auf die umliegenden Hügel und Täler lud zum Verweilen ein.

Nach Sigmaringen, mit seinem prachtvollen Hohenzollern-Schloss, erreicht man die atemberaubende Kulisse des Oberen Donautals, wo sich die Straße entlang des noch jungen Flusses an schroffen Felsformationen und durch grob gesprengte Tunnels entlang schlängelt. Nach einer letzten kurvenreichen Bergfahrt war man am Zielort Stetten am kalten Markt angelangt. In einem schmucken kleinen Hotel-Gasthof fand man herzliche Aufnahme und verbrachte gemütliche Abende.

Der nächste Tag galt der Erkundung des südlichen Schwarzwaldes. Nach einem Stopp bei der bekannten Aachquelle, der größten Quelle Deutschlands, führte die Tour weiter durch die wildromantische Wutachschlucht und zum Schluchsee, wo man Mittagsrast mit Seeblick einlegte. Weiter ging es vorbei am Titisee ins wuchtige von Felsen umrandete Höllental. Über romantische Straßen, gesäumt von typischen Schwarzwaldhäusern, erreichte man über das Glottertal die Schwarzwaldhochstraße, eine der schönsten Panoramastraßen Deutschlands, die mit ihren weitläufigen Ausblicken bis in die französischen Vogesen überrascht. Über die Hochebenen um Furtwangen, Triberg und Rottweil erreichte man wieder das Quartier.

Leider prophezeite der Wetterbericht für den übernächsten Tag schwere Gewitter mit Dauerregen, so dass man sich entschloss, auf die Rundfahrt im nördlichen Schwarzwald zu verzichten und die Heimreise vorzeitig anzutreten.

Immer große Verkehrswege meidend, erreichte man über Biberach, Memmingen und Günzburg wieder bayerische Gefilde. Der Donau entlang bis Donauwörth und durchs „Ur- Donautal“ führte der Weg bei Dollnstein ins romantische Tal der Altmühl. Dieser ging es entlang bis Greding, von wo aus die Route sich über Freystadt und Neumarkt wieder durch heimatliche Umgebung bahnte.

Das traditionelle Abschiedsessen genoss man diesmal in Popperg, wo die Tour für alle pannenfrei und mit vielen neuen Eindrücken noch „trockenen Fußes“ ausklang.

Text u. Bilder: Hermine Habermann

Schlagwörter

Schreibe einen Kommentar