Februar Wanderung

Montag und Dienstag zeigt das Wetter keine guten Voraussetzungen für die monatliche Wanderung am Mittwoch. Aber, es hat am Mittwoch ein Einsehen mit den Wanderern, die sich vom Treffpunkt aus zuerst nach Guntersrieth als Startpunkt begeben.

Von da aus hat Erika die Führung. Über Nacht hat es leicht geschneit, wie sich in dieser Höhenlage zeigt. Auf den freien Flächen bläst zwar ein kalter Wind, aber es scheint die Sonne. Vom Waldrand oberhalb von Guntersrieth bietet sich ein herrlicher Blick nach Nordwesten, Richtung Hunas. Durch den Wald weiter erreicht die Gruppe Lichtenegg mit seiner auf 620 m gelegenen, imposanten Burgruine. Diese bietet einen weiten Rundblick in den Oberpfälzer Jura, die Frankenalb und sogar bis in das Fichtelgebirge. Weiter führt der Weg unterhalb des bekannten „Orchideenweges“ über Ammerried und Wurmrausch nach Fürnried. Es ist Mittagszeit und im „Goldenen Stern“ der Familie Färber sind die fünfzehn Marschierer schon angemeldet. Hier gesellen sich die momentan nicht mehr so fitten Teilnehmer zur Gruppe, so dass sich letztendlich dreiundzwanzig Personen vom Wirt und seiner Mannschaft köstlich verpflegen lassen.

So gestärkt geht es auf den etwas kürzeren Rückweg. Auf der Südseite des Bergweges, westlich von Fürnried, zeigt die Sonne schon ihre Stärke. Es ist angenehm zu gehen. Der Wanderweg führt an einer alten Ruhestation, den „Ruah-Sta“ (Ruhestein) im Tandel Holz vorbei. Der Name leitet sich aus seiner Verwendung ab: Gelegen an einem alten Ortsverbindungsweg, auf dem die Bewohner des Birglandes und auch die Handwerker ihre Waren mit der Rückentrage vom und zum Bahnhof nach Hartmannshof und noch weiter trugen, waren sie froh, wenn sie an diesem Stein ihre Last absetzen konnten. Schon bald ist Guntersrieth wieder in Sicht und die gut geführte, ca. 12 km lange Wanderung, beendet.

Bilder u. Text: Hans Zimmermann

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