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Juni-Wanderung: Zum Mausberg

Trotz wechselhafter Wettervorhersage machten sich 25 Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren auf den Weg in den Landkreis Amberg-Sulzbach. In Mausberg wartete unsere in Mimbach wohnende Wanderführerin. Durch Felder und Wiesen mit einer Rundumsicht in das Gebenbacher Tal führte der anschließende Wallfahrtsweg Richtung Höhengau. Aus dem Wald kommend erblickten wir den Monte Kaolino in Hirschau. Ein kurzer Regenschauer begleitete uns bevor farn- bzw. moosbedeckte Felsen - aus denen stattliche Bäume wachsen – die Wanderer beeindruckt verweilen lassen. Kurz darauf sehen wir die aus einem pyramidenförmigen Sandsteinblock herausgemeißelte „Kehlkapelle“ mit gut 2 ½ m Höhe aus dem Jahr 1749. Nach dem Fotostop marschieren wir Richtung Mausdorf und müssen nochmal kurz die Regenschirme auspacken. Sonnenschein und blauer Himmel durchdringen jedoch gleich darauf wieder die Baumwipfel und Punkt 12,00 Uhr werden wir Wanderer mit Glockengeläut von der Marienwallfahrtskirche auf dem Mausberg empfangen. Mit dem Bau des Gotteshauses wurde 1752 begonnen, vorher stand an gleicher Stelle 50 Jahre eine Holzkapelle. Durch eine Allee führt der Weg hinab zu den Autos und nach einer kurzen Fahrt erreicht der Konvoi den südlich von Hahnbach auf einem Bergplateau liegenden Frohnberg. Hungrig geworden nach der 3-stündigen Wanderung genießen wir das reichhaltige Mittagessen. Die um 1750 erbaute Klause und deren Geschichte ist eng mit der Wallfahrt verbunden. Vor der Heimfahrt besichtigen wir noch die Wallfahrtskirche „Unserer lieben Frau“ und freuen uns schon auf die nächste Tour im Juli.

Mausberg1 Mausberg2

Mausberg3 Mausberg4

Mausberg5

Text: Jutta Gnahn   Bilder: J. Gnahn / E. Engerer