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August Wanderung

Der Wetterbericht hat für die Mittwochswanderung im August keine gute Vorhersage parat. So ist es ziemlich frisch und bewölkt, als sich die siebzehn Unentwegten am Startpunkt in Pommelsbrunn treffen. Aber, wie immer, ist man guter Hoffnung - und, es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung. Auf der Autobahn am Hienberg angekommen, zeigt das Wetter, wie es werden könnte: Es schüttet fast und es ist dichter Nebel, der die Sicht erheblich einschränkt. Aber, je näher wir nach Gößweinstein kommen, wird es heller und der Regen hat schon vorher aufgehört. Am Startpunkt der Tageswanderung in Waischenfeld angekommen, kommt die Sonne heraus und es wird warm. Vom Parkplatz in der Ortsmitte geht es östlich den Berg hoch auf die Hochfläche Hohes Kreuz nach Hannberg. Vorher zeigt sich im Nordosten das Walberl. Nach Hannberg geht es flott Richtung Süden bis zum Aussichtspunkt beim Parkplatz Schweinsberg oberhalb des Ailsbachtales. Von dort bietet sich ein wunderbarer Ausblick über das tief unten liegende Ailsbachtal und zur Burg Rabenstein. Über dem Wald, auf der rechten Seite, grüßt eine über der Sophienhöhle liegende Kapelle. Nach der Rast wird auf den Erlebniswanderweg eingeschwenkt, der als erstes zur Sophienhöhle führt. Sie wird als eine der schönsten, noch aktiven Tropfsteinhöhlen Deutschlands bezeichnet. Seit 8.8.2011 ist das Höhlenbärenskelett Benno wider in der Höhle zurück. Es ist eines der komplettesten Höhlenbärenskelette, bei dem selbst kleinste Knöchelchen erhalten sind. In dieser Höhle finden verschiedene Veranstaltungen, wie z.B. Höhlenkonzerte statt. Immer wieder über Steintreppen bergauf und bergab bietet sich vor Erreichen der Burg Rabenstein von einem Panoramaaussichtspunkt aus nochmals ein beeindruckender Ausblick. Die Burg Rabenstein ist heute in Privatbesitz. Sie kann aber mit einer Führung besichtigt werden. In der Gutsschenke hat Waltraud für das Mittagessen reserviert und vor dem Start in Pommelsbrunn bereits die Gerichte bestellt. So ist die Bewirtung schnell und unkompliziert. Aber was zeigt sich bei dem Blick aus dem Fenster: Es schüttet. Was hat die Wandergruppe für ein Glück! Beim Aufbruch zum Rückweg nieselt es nur noch wenig und hört nach kurzer Zeit ganz auf. An der Ortschaft Langenloh südlich vorbei führt der Weg immer abwärts zur Pulvermühle. Sie sieht sehr verlassen, schon fast vernachlässigt, aus. An der Wiesent entlang führt der Weg „brettleben“ nach Waischenfeld. Auf die letzen paar hundert Meter zeigt Petrus dann doch noch, dass er genügend Wasser von oben auf Lager hat. Es heißt schnellstmöglich in die Autos zu kommen und es geht heimwärts.

Eine empfehlenswerte Wanderung, die von Jutta und Hermann vorab ausgekundschaftet und abgewandert worden war! Leider kann dann Jutta nicht mit von der Partie sein.

August 2019 Wanderung1 August 2019 Wanderung2

Bilder u. Text: Hans Zimmermann