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Mai Wanderung

Als "Naturgenuß mit Weitblick" wird der Kuppenalb-Wanderweg bezeichnet und war das Ziel der NaturFreunde-Senioren Pommelsbrunn im Mai. In Oberwiesenacker gestartet führte unser Weg durch die einzigartige Landschaft der Kuppenalb mit ihren flachgründigen Kalkscherbenäckern und Heckenriegeln. Die Kuppen sind ehemalige Schwammriffe des Jurameeres die vor ca. 150 Mio. Jahren entstanden sind. Sie bestehen aus Dolomitgesteinen, die zum weißen Jura (Malm) gehören. Die Route führte uns zuerst nach Hilzhofen, wo 2016 das erste Landschaftskino entstand. Vorbei am Pfaffenberg und zwischen Raben- und Eichelberg hindurch pilgerten wir auf dem Wallfahrtsweg zur markanten Bergkuppe des Habsbergs und mit 621 mNN die höchste Erhebung am 230 km langen Jurasteigs darstellt. Schon von weitem ist die Wallfahrtskirche "Maria Heil der Kranken" zu erkennen die mit ihrem rosaroten Kirchturm als Wahrzeichen der Gegend aus der bewaldeten Bergkuppe herausragt. Der ausschließlich aus handgeschmiedeten Kreuzen bestehende Waldfriedhof beeindruckte die NaturFreunde-Senioren und wurde vor dem Aufstieg zum Habsberg ausgiebig besichtigt. Der Ursprung des Wallfahrtsortes geht auf den ersten Kapellenbau (1680) zurück und wurde 1730 durch eine neuere, größere Kapelle ersetzt. Die Wallfahrt auf den Habsberg entstand aufgrund eines Heilungswunders. Das Gotteshaus zählt zu den schönsten Rokokokirchen der Oberpfalz und wurde von uns Wanderern andächtig bestaunt. Nach dem Mittagessen in der Wallfahrtsgaststätte auf dem Habsberg genossen wir die herrliche Rundumsicht um dann am Umweltbildungszentrum "Haus am Habsberg" vorbei am felsdurchsetzten und artenreichen Trockenhang des Schanzberges zurück nach Oberwiesenacker zu marschieren.

Mai 2

Bild u. Text: Jutta Gnahn