Naturfreunde Deutschlands Logo

Aktuelles

Weinfahrt 2015

"Kultur und Genuss" - unter diesem Motto stand die diesjährige Weinfahrt der Pommelsbrunner NaturFreunde.

An einem strahlend schönen Oktobersamstag steuerten die zahlreichen Teilnehmer mit dem Bus ihr erstes Ziel, das Freilandmuseum in Bad Windsheim, an. Fachkundige Führer erklärten den Aufbau der weitläufigen Anlage, die nach Regionen und Themen angeordnet ist. Über 100 originalgetreu aufgebaute und eingerichtete Häuser zeigen, wie die ländliche Bevölkerung damals gelebt und gearbeitet hat. Besonders intensiv besichtigte die Gruppe ein Bauernhaus aus Eschenbach, das zur ersten Fremdenherberge in der Region ausgebaut war, allerdings noch ohne Strom und fließend Wasser. Neben vielem Wissenswerten über alte Lebensweisen und Handwerkstechniken wurden auch die noch immer funktionstüchtige Mühle und das Brauhaus, das die Windsbacher Brauerei zu besonderen Anlässen noch immer betreibt, erklärt. Beeindruckend auch, dass die weitläufigen Felder zwischen den Gebäuden noch heute mit Ochsen- und Pferdegespannen wie in "alten Zeiten" bewirtschaftet werden. Die kleinen liebevoll gepflegten Bauerngärten gehören ebenso zur Museumslandschaft wie auch die Haltung von Schweinen, Hühnern, Enten und Gänsen. Den Abschluss des Museumsbesuches bildete das gemeinsame Mittagessen in der alten Wirtschaft am Brauhaus.

Wein1  Wein2

Wein3 Wein4

Da bis zum "Tagespunkt Genuss" noch etwas Zeit war, nahm man die Gelegenheit war, den an diesem Wochenende stattfindenden Handwerkermarkt im nahegelegenen Uffenheim zu besuchen. Alte und neue Handwerkskunst reihten sich in den engen Gassen kunterbunt aneinander und gar mancher nahm ein Schnäppchen mit nach Hause.

Anschließend traf man sich in der gemütlichen Häckerstube der Familie Vicedom in Nordheim, wo man großzügig verköstigt wurde und die guten Weine von Federweiser über Müller-Thurgau, Silvaner, Spätburgunder, Domina bis Bacchus der Winzerfamilie in vollen Zügen genießen konnte. Ein Musikant trug zur weinseligen Stimmung bei, so dass der Abend mit Schunkeln, Singen und Tanzen wieder im Fluge verging. Der bewährte Busfahrer Rudi brachte zu später Stunde Alle wieder wohlbehalten nach Hause.

Wein5 Wein6Wein7

 

Wein8

 

Text und Bilder: Hermine Habermann

Wandertage im Königswinkel

Seit mehr als zwanzig Jahren treffen sich nun die Mitglieder der „alten Naturfreundejugendgruppe“ aus Pommelsbrunn zu einem gemeinsamen Wanderwochenende. Dieses Jahr hatte man als Ziel den sogenannten Königswinkel ausgesucht, benannt nach der landschaftlich einmaligen Region im Allgäu, die schon König Ludwig II. so sehr angezogen hat, dass er einige seiner bekanntesten Bauten dort errichten lies.

Unser Quartier lag daher auch standesgemäß am Ortsrand von Pfronten, zu Füßen des Falkensteins. Nur wenige wissen, dass einst auch auf diesem exponierten Felsgipfel hoch über dem Tal der Vils, das bizarrste und höchstgelegene Schloss Ludwigs entstehen sollte, mit einem traumhaften Blick auf Hohenschwangau und Neuschwanstein. Bilder mit Entwürfen des Schlosses können in der Gaststube des Hotels bewundert werden.

Bei herrlichem Spätsommerwetter waren wir am Morgen zu Hause aufgebrochen, über München und die Garmischer Autobahn nach Bad Kohlgrub. Als wir unseren kleinen Abstecher zur Wieskirche beenden, hatte es sich rasch eingetrübt und schon kurz hinter Füssen begann es leicht zu regnen. Nach dem Einchecken im Quartier regnete es bereits heftig. Hoffentlich kein schlechtes Omen für die nächsten zwei Tage.

Als wir am nächsten Morgen auf der Bergstation der Breitenbergbahn (1500m) stehen, breitet sich das komplette Panorama von Pfronten über Füssen, Forggensee, den imposanten Säuling, um nur einige zu nennen, vor uns aus. Weit im Norden erkennen einige sogar das Heizkraftwerk von München.

Köingswinkel

Wir brechen auf zu unserer heutigen Tour zunächst am Fuß des Aggenstein entlang, dann über den „Bösen Tritt“ hinauf auf den Sattel zum Brentenjoch. Bis hierher hat uns unser Wanderführer Herrmann schon einiges abverlangt. Aufgrund des nächtlichen Regens ist der steile, felsige Anstieg ziemlich rutschig und daher heißt es aufpassen und sich Zeit lassen. Nachdem wir diese etwas heikle Passage hinter uns haben, können wir den weiteren Weg über die Sebenalpe hinauf zum Füssener Jöchle mit der bestens bewirtschafteten Sonnenalm

 

(1818m) ohne weitere Probleme meistern.

 

 

Eine ordentliche Jause belohnt uns für die Mühen. Inzwischen zieht der Nebel um die Hütte. Da von hier direkt eine Seilbahn nach Grän im Tannheimer Tal führt, kann uns nichts mehr aus der Ruhe bringen. Der Linienbus bringt uns irgendwann zurück nach Pfronten.

Als wir beim Abendessen sitzen, beginnt es draußen wieder heftig zu regnen.

Der nächste Tag begrüßt uns zunächst mit trockenem Wetter, aber die Sonne will sich doch nicht so recht zeigen. Heute wollen wir von Tannheim aus mit der Gondelbahn auf das Neunerköpfle ( 1864 m). Von dort steigen wir mit einigem Auf und Ab entlang des Saalfelder Höhenweges hinauf auf den Sattel an der Schochenspitze. Immer wieder schweift unser Blick über die wirklich eindrucksvolle Allgäuer Bergwelt. Auch unsere gestrige Tour können wir aus der Distanz mit Stolz erkennen.

 

Saalfelder Höhenweg

Von jetzt ab geht es praktisch nur noch bergab. Zunächst auf einem schönen Bergpfad, der dann zusehends steiler wird. Bald sehen wir unser nächstes Ziel, die Landsberger Hütte auf 1810 m. Es ist Samstag und die Hütte ist natürlich gut besucht. Wir stärken uns für den noch vor uns liegenden Abstieg.

Dieser beginnt unmittelbar nach der Hütte mit einem versicherten steilen Steig, der zum Teil in den massiven Fels geschlagen wurde. Entlang des kleinen Traualpsees geht es etwas erholsamer weiter, bevor tief unter uns der Vilsapsee auftaucht und an dessen Ende unser heutiges Tagesziel, der Gasthof Vilsalpsee. Bis dort sind es noch mühsame fünfhundertfünfzig Höhenmeter bergab auf einem sehr steilen, meist grobsteinigen Steig. Die letzten Kraftreserven werden gefordert.

Heftiger Regen zwingt uns am Sonntagmorgen umzuplanen. Wir lassen uns etwas mehr Zeit zum Einpacken. Als der Regen nachlässt, machen wir uns auf zum nahegelegenen Hopfensee. Gemütlich umrunden wir diesen auf dem sieben Kilometer langen Weg. Unsere von gestern stark strapazierten Beine regenerieren sich langsam wieder. Zwischen den nebelverhangenen Bergen sehen wir nochmal das königliche Traum-schloss.

Am späten Vormittag brechen wir endgültig auf zur Heimreise. In der schönen Stadt Landsberg wird eine kurze Pause gemacht und wir bewundern dort die malerische Altstadt und den imposanten Lechfall. Die Sonne sorgt für einen schönen Spätsommertag.

Zügig geht es später über München zurück nach Hause.

Wieder konnten wir drei abwechslungsreiche Tage im Freundeskreis verbringen, dieses Mal geprägt von einem königlichen Umfeld, mit vielen schönen Ausblicken auf die Allgäuer und Tiroler Berge sowie zwei eindrucksvollen Bergtouren.

 

Gruppe am Hopfensee Gruppe am Pfrontener Hof

Bilder: Dieter, Hermine, Hans, Horst; Kurt   Text: Horst Schreyer

 

Kajakkurs auf der Pegnitz

Naturfreunde eröffneten das Ferienprogramm der Gemeinde Pommelsbrunn mit einem Kajakkurs für Kinder auf der Pegnitz.

In guter Tradition luden die Pommelsbrunner Naturfreunde die Kinder der Gemeinde Pommelsbrunn zu einem Kajakkurs auf der Pegnitz ein. 13 Kinder zwischen 8 und 15 Jahren sind im Rahmen des Pommelsbrunner Ferienprogramms dem Aufruf gefolgt und hatten zum Teil auch Ihre Eltern motivieren können ein Boot zu besteigen und mitzufahren.

Die Strecke zwischen Rupprechtstegen und Eschenbach wurde in Angriff genommen. Vor dem Einstieg wurden die Kinder mit dem Umgang mit Boot und Paddel von Herbert, dem Übungsleiter aus Erlangen, vertraut gemacht.

Mit viel Freude und begleitet von erfahrenen Bootsführern aus der Ortsgruppe konnten die Kinder die Theorie in die Praxis umsetzen. Die für viele neue Sportart wurde schnell erlernt und die sich einstellenden Erfolge konnten an den strahlenden Gesichter abgelesen werden.Wie alle Jahre wartete in Artelshofen das Service-Team um Waltraud und Erich Engerer mit Getränken und belegten Brötchen.

Trotz des schlechter werdenden Wetters sowie der fallenden Temperaturen ging es weiter Fluss abwärts. Auch der einsetzende Regen konnte die Paddler nicht aufhalten.Etwas durchgefroren wurde die Fahrt auf der Pegnitz an der Ausstiegsstelle Eschenbach beendet. Für die Teilnehmer und die Veranstalter war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass man sich im nächsten Jahr am ersten Augustwochenende wieder trifft um einen Tag auf dem Wasser der heimischen Bäche zu verbringen und um die (schöne und schützenswerte) Natur vor der Haustüre zu erleben.

20150801 kajak 1 20150801 kajak 2

Sonnwendfeier 2015

Besinnliche Sonnwendfeier der Pommelsbrunner NaturFreunde

Am Morgen hatte es noch geregnet, doch zum Glück klarte das Wetter auf und so fanden sich trotz der kühlen Witterung erstaunlich viele Besucher am Naturfreundehaus ein, um die Sonnenwende in traditioneller Weise zu feiern.

Bei Gegrilltem und etlichen "Halben" vertrieb man sich bei launiger Musik der "Bergwald Musikanten" die Zeit bis zur Dämmerung. Dann zog ein langer Fackelzug vom Naturfreundehaus zu dem darüber liegenden Plateau, das einen herrlichen Ausblick nach Pommelsbrunn und über die Höhen bis nach Lichtenegg ermöglicht. Hier hatten die NaturFreunde, wie seit über 60 Jahren, einen kompakten Holzstoß aus naturbelassenen Schwarten und Brettern aus dem Sägewerk errichtet.

Der 2. Vorsitzende, Kurt Habermann begrüßte alle recht herzlich, ganz besonders freute er sich, dass man den Gemeinderat Marcus Flemming als Feuerredner gewinnen konnte. Umrahmt wurde die Feier wie ebenfalls seit langer Zeit durch den Posaunenchor und den Männergesangverein aus Pommelsbrunn.

Markus Flemming skizzierte in seiner Feuerrede einen Menschen im Jahr 2082, der ein Bild in Händen hält, das seinen Großvater bei einer Sonnwendfeier im Jahr 2015 zeigt. Einen Brauch, den es in seiner sicher Zeit nicht mehr gibt. Und die Menschen auf dem Bild hatten auch noch einen glücklichen Gesichtsausdruck. Auch das kennt er aus seiner Zeit nicht mehr. Vergessen wir also nicht unsere Bräuche und Gepflogenheiten an zukünftige Generationen weiterzugeben, denn es lohnt sich, einer Vereinsamung unserer Gesellschaft entgegen zu wirken.

Nach Flemmings Aufruf "Flamme empor" musikalisch untermalt auch durch den Posaunenchor, entzündeten die anwesenden Kinder den Holzstoß, der ein gewaltig loderndes Feuer entfaltete. Dazu spielten die beiden Chöre noch verschiedene alte Volkslieder, die die Gäste zum kräftigen Mitsingen animierten.

Viele Besucher wärmten sich noch lange an dem niederbrennenden Gluten und verbrachten eine besinnliche, fast magische Stunde mit diesem alten, auf heidnische Zeiten zurückgehenden Brauch des Johannis- oder Sonnwendfeuers.

 Sonnwend2Sonnwend1Sonnwend4

Bilder: Klaus Schmidt   Text: Hermine Habermann

Motorradtour 2015 - Rheinpfalz

Eine wahrlich heiße Bikertour erlebten die 11 Teilnehmer der Pommelsbrunner NaturFreunde bei Ihrer diesjährigen 4-Tages-Ausfahrt bei Temperaturen von durchwegs über 30 Grad.

Als Ziel hatte man sich heuer den Pfälzer Wald ausgesucht. Autobahnen meidend, erreichte man über die romantischen Flusstäler der Tauber und des Neckars die Rheinebene und nach knapp 400 km das gemütliche Quartier in Gossersweiler, inmitten des südlichen Pfälzer Waldes.

Am nächsten Tag ging es nordwärts über Annweiler zum Johanniskreuz, einem vielbesuchten Bikertreff. Weiter fuhr man durch das wilde Elmsteiner Tal bis zum nördlichsten Punkt der Weinstraße in Bockenheim, fast immer auf schattigen bewaldeten kleinen Straßen mit schönen Aussichtspunkten. Der Heimweg über die ansonsten traumhafte Deutsche Weinstraße bis zum beeindruckenden Deutschen Weintor an der französischen Grenze erwies sich wegen der großen Hitze als Tortur für alle. Zurück im Quartier war man froh, den Flüssigkeitshaushalt - auch mit einigen Schoppen des köstlichen Pfälzer Weines - ausgleichen zu können.

Am dritten Tag blieb man weitgehend auf waldigen Strecken unterwegs, die zwar weniger Aussichtspunkte boten, dafür durch ihren Kurvenreichtum und Auf und Abs das Bikerherz höher schlagen ließen. Höhepunkt des Tages war die Besichtigung des geschichtsträchtigen Hambacher Schlosses, das man trotz der großen Hitze erklomm und die überwältigende Aussicht über das Rheintal bis zum Schwarzwald im Osten und den Odenwald im Norden genoss.

Schon stand wieder die Heimfahrt an. Das Rheintal entlang nutzte man aus Zeitgründen diesmal die Autobahn. Dafür erfreute man sich im Odenwald über die herrliche bergige Landschaft mit vielen hübschen Orten. Über den Spessart erreichte man bei Erlangen die schöne Fränkische Schweiz und weiter unsere heimische Hersbrucker Schweiz, wo man bei den Genuss von guten Bratwürsten nach über 1200 gefahrenen Kilometern einen schönen Abschluss fand.

am Hambacher Schlossbei Trifels

 

am Deutschen Weintor entlang der Deutschen Weinstraßewieder daheim beim Pechwirt

Bilder und Text: Hermine Habermann

 

 

Hoher Besuch auf dem Naturfreundehaus Pommelsbrunn

Aus der Presse (HZ vom 21.5.2015)

HZ Hofreiter

Mit freundlicher Genehmigung der Hersbrucker Zeitung

 

Wandern mit Toni Hofreiter

Pommelsbrunn, 14.05.2015

Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Dr. Toni Hofreiter, verschaffte sich vor Ort im Rahmen einer Wanderung auf dem Pommelsbrunner NaturaTrail „Die Wied und ihre Blockschutthalten“ einen Überblick über die Arbeit der Naturfreunde und informierte die Teilnehmer über die bevorstehenden negativen Veränderungen im Europäischen Naturschutz, die es zu verhindern gilt.

Hier Fotoimpressionen der Wanderung.

Der ausführliche Bericht darüber folgt.

 

20150514 P1080750

Begrüßung von Toni Hofreiter durch den 2. Vorsitzenden der Naturfreunde Ortsgruppe, Kurt Habermann

20150514 L8018559

Toni Hofreiter im Gespräch mit Hans Meier

 

Hofreiter1        Hofreiter2

Der promovierte Botaniker, Toni Hofreiter erklärt den Teilnehmern der Wanderung die Besonderheiten der Fauna der Pommelsbrunner Wied

Hofreiter & Schmidt

Zum Abschluss der Wanderung. Toni Hofreiter mit dem Umweltreferenten der Naturfreunde Pommelsbrunn, Klaus Schmidt

 Bilder und Text: Klaus Schmidt

Mittwochswanderungen 2015

Mai

Die traditionelle Mittwochswanderung anfang Mai führte unter der Leitung
von Vereinsmitglied Klaus Göttler nach Kalchreuth. Der Ort auf dem
Höhenrücken des Schwarzen Jura wurde erstmals
1298 urkundlich erwähnt. Vom Wanderparkplatz aus startete der
Rundwanderweg durch die bekannten Kirschgärten und bescherte uns
imposante Ausblicke bis nach Marloffstein, Uttenreuth,
Neunkirchen am Brand sowie Gräfenberg. Begleitet von leuchtendgelben
Rapsfeldern führte unsere Wanderung entlang der Bahnlinie
Nürnberg-Gräfenberg. Wiederum durften wir einen weitläufigen
Blick bis nach Heroldsberg sowie die Nürnberger Burg genießen. Im
Gasthaus "Drei Linden" in Kalchreuth wurden wir bereits erwartet wo wir
uns typisch fränkische Köstlichkeiten schmecken ließen.
Unseren Verdauungsspaziergang machten wir über den Promenadenweg
"Promenade de La Chapelle des Fougeretz" zur Albrecht-Dürer-Quelle
zurück zum Ausgangspunkt unserer Frühlingstour.

 

Mai_Kalchreuth Mai_Kalchreuth_2

Bilder und Text: Jutta Gnahn

 

November

Die Wanderung im November - traditionell am 1. Mittwoch - der Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren startete unter Leitung von Hermann in Nuschelberg. Das bekannte „Hallerschlößchen“ wurde 1534 von dem Nürnberger Patrizier Sebastian Cammerer errichtet. Richtung Neunhof marschierten wir bei sonnigem Spätherbstwetter über den „Tuchersteig“ nach Tauchersreuth. Das „Dorf auf dem Berg“ ist mit 436 m der höchstgelegene Ort der Stadt Lauf und noch ursprünglich geprägt von Bauernhäusern aus Sandstein und Fachwerk. Unser Weg führte uns nun zu dem Weiler Simmelberg. An einer großen Pferdekoppel vorbei marschierten wir über weite Wiesenflächen unserem Mittagsziel „Schloss Oedenberg“ entgegen. Es wurde erstmals 1166 als Schottenkloster urkundlich erwähnt und brannte 1553 im Markgräflichen Krieg völlig ab. Als Jagdschlösschen wurde es 1730 wieder aufgebaut und wird seit 1865 von der Familie Fensel in der 6. Generation weitergeführt. Nach einem deftigen Mittagsmahl mit Schlachtplatte, Knöchle, Haxn usw. wanderten wir über Günthersbühl - die letzten Sonnenstrahlen genießend - zurück zu unserem Ausgangspunkt Nuschelberg.

 Am Schlossgasthof Oedenberg

Text: Jutta Gnahn   Bild: Horst Schreyer

Besuch bei den Nürnberger Nachrichten

Die NaturFreunde Pommelsbrunn bekamen die Möglichkeit zu einer Betriebsbesichtigung bei den Nürnberger Nachrichten und so waren 20 Mitglieder interessiert, die Entstehung ihrer Zeitung kennenzulernen. Herr Wolfermann, von den Nürnberger Nachrichten, führte die Gruppe mit viel persönlichen Engagement durch die hochmoderne Produktionsstätte.

Die NaturFreunde erfuhren wie morgens um acht nur leere Spalten im Layout stehen, die sich im Laufe des Tages mit den Berichten der Journalisten füllen, bis sie dann in der Redaktionssitzung durchgewunken werden. Auch die Veränderungen der Berufsbilder in einer modernen Druckerei wurden erläutert. Wie früher die Schriftsetzer einzelne Buchstaben von Hand aneinanderreihten und nun Dank moderner Computertechnik alles innerhalb kürzester Zeit festgehalten wird. Wie der Sportreporter im Stadion am Freitagabend kurz nach Ende des Spiels bereits seinen fertigen Bericht mittels moderner Kommunikation an die entsprechende Stelle im Haus weiterleitet und dieser dann bereits eine Viertelstunde nach Spielschluss schon in gedruckter Form, perfekt gefaltet, aus der Druckmaschine fällt. Dass aktuellste Information teilweise noch beim Druckbetrieb mit eingefügt werden, um die Leser auch ständig auf dem Neuesten zu halten.

Aber auch die Veränderungen beim Zeitungslesen vom Papier zum i-Pad und die damit verbundenen Umstellungen wurden angesprochen. Beim anschließenden Rundgang konnten die Besucher den Druckprozess von Anfang an mit beobachten. Von den weißen Riesenrollen, die im Keller auf ihren Einsatz warteten bis zu den endlosen Transportbändern und den riesigen Druckmaschinen.

Am Ende der Besichtigung um 22.30 Uhr bekamen dann alle Teilnehmer ein kostenloses Exemplar der Samstagsausgabe ausgehändigt. Alle waren sich einig: Es war ein sehr interessanter und aufschlussreicher Abend.

Besuch Nürnberger Nachrichten Bild und Text: Gabi Grötsch

 

 

Kinderfasching

Die Naturfreunde Pommelsbrunn veranstalteten für die kleinsten Jecken auch heuer wieder den Kinderfasching am Naturfreundehaus. Es folgten dem Faschingsruf der Naturfreunde viele wunderschön verkleidete Prinzessinnen, Seeräuber, Clowns, Indianer, Cowboys und viele andere Masken. Alle tanzten gut gelaunt miteinander und  Carmen Meiler animierte die jungen Faschingsgäste zum Mittanzen und Mitspielen. So wurden Schokokussessen, Luftballon- und Ententanz und vieles mehr begeistert mitgemacht. Die Mamas und Papas konnten sich in der Zwischenzeit mit Kaffee und Kuchen stärken und erfreuten sich an dem bunten Treiben.

Höhepunkt des lustigen Faschingsnachmittages war der Auftritt der Nachwuchstruppe der Hersbrucker Faschingsgesellschaft. Die Mädels der Garde führten ihren sehr gut einstudierten Tanz vor und zeigten Spagat und Rad. Die Kleinsten der Garde tanzten als Pippi Langstrumpf durch den Raum. Die Truppe wurde für ihre tollen Darbietungen mit viel Applaus belohnt.

 

KinderFa Bild und Text: Gabi Grötsch

Jahreshauptversammlung 2015

Der Vorsitzende des Hausvereins, Hans Meier, konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen. Das zurückliegende Jahr 2014 war wieder ein arbeitsreiches Jahr. Hans Meier betonte, dass das Naturfreundehaus ein Anziehungspunkt für Jung und Alt, Schulklassen und Vereine sowie für Familien ist. 2317 Übernachtung konnten verbucht werden. Diese günstigen Übernachtungsmöglichkeiten können nur deshalb angeboten werden, weil auch im vergangenen Jahr eine stattliche Anzahl der Mitglieder sich freiwillig und unentgeltlich als Hausdienste oder in Form von Arbeitsdiensten rund um das Haus und des Spielplatzes zur Verfügung stellten. Es engagierten sich die Mitglieder bei 2508 Stunden für den Verein und der Unterhaltung des Hauses. Doch nicht nur das Naturfreundehaus mit seinem Kinderspielplatz wurde umsorgt. Für die Wied- und Heimatpflege wurden 212 Stunden und für die Betreuung der Wanderwege weitere 93 Stunden an freiwilliger ehrenamtlicher Arbeitsleistung erbracht. Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern für die geleistete Arbeit und warb bei den Anwesenden, sich doch als Hausdienste einteilen zu lassen, um so die Bewirtschaftung des Naturfreundehauses weiter in dieser Form durchführen zu können. Das Naturfreundehaus steht nicht nur den Mitgliedern zur Verfügung, es hat an Sonn- und Feiertagen regelmäßig nachmittags geöffnet und bietet von den Hausdiensten selbst gebackene Köstlichkeiten zum Verzehr an.

Anschließend berichtete Hans Meier noch über die neu erstellten Flyer „Der Schwarze Brand mit seinen Kletterfelsen“ und „Willkommen in unserem Naturfreundehaus – Das sind wir.“

Die Revision konnte der Kassiererin Petra Löhner für ihre umfangreiche gewissenhafte Arbeit ein Lob aussprechen und wurde mit dem Gesamtvorstand einstimmig entlastet.

Bei der Versammlung des Ortsvereins berichtete 1. Vorsitzender Erich Engerer über zahlreiche Veranstaltungen des Vereins: Die monatlich stattfindenden Seniorenwanderungen und Seniorennachmittage, Quartalsversammlungen mit Vorträgen, Grill- und Spieleabenden, Kinderfasching, Maiwanderung, Sonnwendfeier und Skigymnastik. Die Motorradgruppe war 4 Tage in Kötschach-Mauten, Österreich, unterwegs und eine Wandergruppe erkundete eine Woche die Umgebung Gautings.   Es wurde das Ferienprogramm der Gemeinde mit unterstützt und so befuhren die Kinder die Pegnitz mit Kajaks der Naturfreunde. Die Weinfahrt führte 2014 mit vorheriger Stadtführung durch Regensburg und Besuch der Walhalla in das kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands, nach Bach an der Donau.

Anschließend berichteten die jeweiligen Referenten von ihren Tätigkeiten. Alle Aktivitäten und das aktuelle Programm können auf der neu gestalteten Internetseite www.naturfreunde-pommelsbrunn.de nachgelesen werden. Ermöglicht wurde diese Änderung durch die finanzielle Unterstützung des Mitglieds Klaus Schmidt. Ein herzliches Dankeschön erging an alle Spender und Unterstützer des Vereins.

Der Kassiererin des Ortsvereins, Evelyn Herger, konnte die Revision beste Kassenführung bescheinigen. Die Entlastung der gesamten Verwaltung wurde von der Revision beantragt und durch die anwesenden Mitglieder bestätigt.

Erich Engerer und Kurt Habermann, der 2. Vereinsvorsitzende, ehrten anschließend die anwesenden Vereinsjubiliare: Für 25 Jahre: Klaus Göttler, Karl Höcht, Ingeborg Höcht, Ernst Müller, Michael Neubauer und Ingrid Walther. Für 60 Jahre Bernhard Schmidt und Betty Pirner.

In der Ortsgruppe standen die Neuwahlen der Gesamtverwaltung an. Alle Mitglieder stellten sich wieder zur Verfügung und wurden einstimmig gewählt.

Die Vorsitzenden bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen und bei den Mitgliedern für den Kraft- und Zeiteinsatz für den Verein.

 

JHV Ehrung

Die geehrten Vereinsmitglieder von links nach rechts Klaus Göttler, Karl Höcht, Betty Pirner, Ingeborg Höcht, Ernst Müller, Bernhard Schmidt, Ingrid Walther, sitzend Michael Neubauer, sowie dem 1. Vorsitzenden Erich Engerer links außen  und 2. Vorsitzenden Kurt Habermann (rechts außen)

 

Bericht: Gabi Grötsch     Bild: Kurt Habermann

Vorstellung des neuen Flyers

POMMELSBRUNN (ma) – Vor zwei Jahren hat der Verein der NaturFreunde Pommelsbrunn den ersten Flyer „Die Wied mit ihren Blockschutthalden" vorgestellt, nun ist ein weiterer gefolgt. „Der Schwarze Brand mit seinen Kletterfelsen" bietet, reich bebildert, neben einer detaillierten Routenbeschreibung auch die Benennung geschichtlicher Punkte sowie Hinweise zur Gegend mit ihren Besonderheiten und der vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt.

Zur Vorstellung des Flyers waren am NaturFreunde-Haus auf der Wied nicht nur die Vereinsvorsitzenden Erich Engerer und sein Vize, Kurt Habermann gekommen, sondern auch die beiden Vorsitzenden des NaturFreunde-Hausvereins, Hans Meier und Helmut Herger, Bürgermeister Jörg Fritsch und der Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, Uli Vogel. In gemütlicher Runde lauschten sie den Ausführungen Kurt Habermanns, der den im Rahmen der Natura Trails erarbeiteten Flyer, die dritte derartige Broschüre im Landkreis Nürnberger Land (Auflage 10 000 Exemplare) vorstellte.

Die farbige Hochglanzbroschüre im vierfach quergefalteten zweimaligen DINA4-Format kann, nochmals gefaltet, in der Hemdbrusttasche verstaut werden und bietet eine weitere Ergänzung zur Home-Page der NaturFreunde (www.naturfreunde-pommelsbrunn.de), wo zusammen mit Freizeittipps 31 Wanderungen (auch einzeln ausdruckbar) rund um Pommelsbrunn und die nähere Umgebung mit detaillierten Wegbeschreibungen und Kilometer- bzw. Zeitangaben angegeben sind. Alle Routen sind durch Hans Meier, Träger der Alois-Rohrauer-Medaille erstellt, der auch mit viel Engagement die Kennzeichnung der Wanderwege pflegt.

Der Dank des Vereins für die Erstellung der Broschüre geht an die Sponsoren Bruno Schnell (Verlag Nürnberger Presse), die Gemeinde Pommelsbrunn, die Raiffeisenbank Hersbruck und die Bürgerbräu Hersbruck. Verteilt wird der Flyer bei Gemeinden und Verkehrsvereinen, im Heimatmuseum Pommelsbrunn und überörtlich bei den Landesverbänden der NaturFreunde-Organisation sowie der Bundesgruppe.

Außerdem haben die NaturFreunde auch eine weitere Info-Broschüre „Da(s) sind wir" erstellt, welche das NaturFreunde-Haus Pommelsbrunn mit seinen Übernachtungsmöglichkeiten samt Freizeitmöglichkeiten in und um Pommelsbrunn darstellt.

„Wir wissen, dass wir eine attraktive Gemeinde sind und das muss auch nach außen getragen werden. Diese Broschüren steuern einen großen Teil dazu bei. Die NaturFreunde sind ein Markenzeichen, wir wissen, was wir an euch haben" meinte Bürgermeister Jörg Fritsch abschließend, bevor sich alle zum Gemeinschaftsfoto stellten.

Vorstellung Flyer Text u. Bild H. Manderscheid

(v.li.) 2. und 1. Vorsitzender Kurt Habermann und Erich Engerer, Uli Vogel (Vorsitzender Heimat- und Museumsverein Pommelsbrunn), Bürgermeister Jörg Fritsch, 2. und 1. Vorsitzender des NaturFreunde Hausvereins, Helmut Herger und Hans Meier

Wandern + Kultur 2014

September 2014

Diese Woche stand unter diesem Motto. Barbara und Daniel luden diesmal für eine Woche in ihre Wahlheimat Starnberg ein. 23 Naturfreundemitglieder aus Pommelsbrunn folgten der Einladung.

Unser Quartier war das Gästehaus des Instituts für Jugendarbeit in Gauting. Von dort aus benutzten wir meist die S-Bahn zu unseren Zielen. Das Wetter war durchwachsen und kühl. Tag eins: Eine Wanderung entlang der Würm nach Starnberg. Die Würm, als Abfluß des Starnberger See, ist ein abwechslungsreicher Fluß und führte uns durch Wälder und Moore. Sonntag stand eine Schifffahrt zum Buchheim Museum auf dem Programm. Interessant war   am Montag eine Führung durch die Allianz-Arena, wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, ein Hightechwunder. anschließend besuchten wir den Englischen Garten. Dienstag: auf zur Wanderung um die   Osterseen. Bei Iffeldorf schließt sich im Süden des Starnberger Sees das Naturschutzgebiet Osterseen an, eine einmalige Hochmoorlandschaft, bestehen aus 19 kleinen Seen, geformt von demnm Würmtal-Gletschern der letzten Eiszeit. Bei einer Stadtführung am Mittwoch lernten wir das alte und neue Starnberg kennen. Von der Kirche St. Josef auf den Schloßberg erhofften wir eine Fernsicht zu den Alpen, aber leider war zu viel Dunst. Am späten Nachmittag fuhren wir mit der S-Bahn nach München ins Blutenburgtheater, einem gemütlichenTheater mit 100 Sitzplätzen um uns ein Kriminalstück anzusehen. Donnerstag gings in den Pfaffenwinkel zur Wieskirche. Nach einer Wanderung wurde in der Käsalm eingekehrt. Die Abende wurde mit Kartenspiel und Unterhaltung ausgefüllt. Es war eine schöne und erlebnisreiche Woche und dank Barbara und Daniel haben wir viel Neues kennen gelernt.

DSC00057DSC00080DSC00139

Bericht und Bilder: Irmgard Löhner

Weinfahrt der NaturFreunde 2014

Kultur und Geselligkeit – das ist das Motto der traditionellen Weinfahrten der NaturFreunde Pommelsbrunn, deren Ziel heuer das kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands mit Bach an der Donau war.
Mit dem Bus erreichte man die alte Domstadt Regensburg mit ihrer nahezu 2000-jährigen Geschichte, die in der Hauptsache durch die Römer beeinflusst und durch sachkundige Führerinnen nahegebracht wurde. So erfuhr man, dass die Stadt einst die erste Hauptstadt Bayerns war.
Über die Steinerne Brücke, der ältesten Brücke Deutschlands aus dem Jahre 1146 und ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst, begann der Rundgang durch die quirlige Stadt. Da die Brücke über 800 Jahre lang der einzige Donauübergang zwischen Ulm und Wien war, erlebte Regensburg eine lange Blütezeit bedingt durch den regen Handel zwischen Nord und Süd. Zeugen hierfür sind die prächtigen Bürgerhäuser verschiedener Stilepochen, die sich im alten Stadtkern nahezu unversehrt zwischen engen Gassen und um diverse Marktplätze drängen.
Das Wahrzeichen der Stadt – neben der Steinernen Brücke - bildet der mächtige gotische Dom St. Peter, dessen Neubau anno 1273 in Angriff genommen wurde. Besonders beeindruckend erscheinen die originalen Glasmalereien, die sich in fast allen Fenstern erhalten haben.

In der Altstadt  Am Dom


In der Kultgaststätte „Kneitinger", wo man mit bayerischen Schmankerln und süffigem Bier verwöhnt wurde, beschloss man den Aufenthalt in der Stadt.
Mit der „MS Regensburg" schipperte man flussabwärts – über die Bordlautsprecher erhielt man manch interessante Information über die Besonderheiten der Gegend – bis Bach a.d. Donau, dem kleinsten Weinanbaugebiet Deutschlands, wo der Weinanbau bereits im 8. Jahrhundert begann und bis heute durch zähe Baierwein-Winzer erhalten werden konnte.
Bevor man sich in der gemütlichen Weinstube Eibl niederließ, besuchte man noch die mächtige Ruhmes- und Ehrenhalle Walhalla, die als das Hauptwerk aller Kunstschöpfungen des bayerischen Königs Ludwig I. gilt. Seit 1842 werden dort bedeutende Persönlichkeiten „teutscher Zunge" durch Marmorbüsten und Gedenktafeln, bislang 195 an der Zahl, geehrt.
Leider trübte hartnäckiger Hochnebel die grandiose Aussicht über das Donautal.
Dies trübte die Laune der Reisenden jedoch keineswegs und so verbrachte man noch einige launige Stunden bei manch gutem Tröpfchen und fröhlicher Musik in geselliger Runde.

                                       An der Walhalla

Bilder und Bericht: Hermine Habermann

NaturFreunde unterwegs im sonnigen Südtirol

Zu ihrem diesjährigen Treffen zog es die „alte Naturfreundejugendgruppe" der Pommelsbrunner NaturFreunde wieder einmal in die schöne Südtiroler Bergwelt. Ihr Ziel war Jenesien, das ruhig gelegen und eingebettet in einer bezaubernden Landschaft am Hochplateau des Salten liegt und einen wunderbaren Rundblick auf die Stadt Bozen und die Gebirgsketten der Dolomiten ermöglicht.

Jenesien Ort Rosengarten

Das Hochplateau des Salten mit seinen ausgedehnten Almen- und Wiesenland, dunklen Nadelwäldern und lichten Lärchenhainen vermittelt dieser Landschaft einen ungewöhnlichen Reiz mit unzähligen Wandermöglichkeiten.
Und wohin man auch schaut, hier sind die Haflinger, einst Arbeitstier der Bauern, heute vielseitiges Freizeitpferd für Alt und Jung, zu Hause. Aufgrund des anhaltend warmen Herbstes waren auch fast alle Almen noch mit Schafen und Kühen beweidet.
Die erste Tour führte nach längerem Aufstieg in die Sagenwelt des Salten. Grundschüler Jenesiens haben hier 12 Sagen niedergeschrieben und auf kreativste Weise mit Stoffresten, Wurzeln und anderen Naturmaterialien die faszinierenden Überlieferungen des Volksmundes veranschaulicht. Weiter ging es dann nach Langfenn, wo nach ausgiebiger Mittagsrast der Rückweg über den Gschnofer Stall führte.
Tags darauf wanderte man übers Möltner Joch zum Möltner Kaser weiter zum Jenesier Jöchl. Einige aus der Gruppe nahmen noch einen Aufstieg zum wahrlich mystischen Hexenort, den Stoanernen Mandln, in Angriff. Auf dem Rückweg über den Stegerhof konnte man an verschiedenen Wasserläufen die durch einen geschickten Bastler installierten wasserbetriebenen Objekte bewundern.
Am nächsten Tag nutzten ein paar die Möglichkeit zu einem Besuch der schönen Tiroler Landeshauptstadt Bozen mit seinen bedeutsamen Sehenswürdigkeiten aus jahrhundertealter Tradition. Besonders beeindruckte der Besuch des berühmten „Oetzi-Museums, das über drei Stockwerke die Geschichte der Region seit der Eiszeit beleuchtet.
Die Anderen wanderten wieder übers Jenesier Jöchl weiter zur Hauser Bergalm, wo sie einen traditionellen Südtiroler Kirchtag , stimmungsvoll umrahmt von 5 Mann der Oberkrainer Musikanten, miterleben konnten. Leider spielte das Wetter am Berg nicht mehr mit, so dass man gerne vom kühlen Bier auf Tee mit Rum umstieg.
Leider verging die Zeit wieder viel zu schnell, jedoch wird man sich gerne an die schönen Wanderungen, die begeisternden Sonnenuntergänge, die den „Rosengarten" in glühendes Rot hüllen, und die launigen Abende im Kreise alter Freunde zurückerinnern.

 Gruppe großGruppeIIHeuhütteHaflinger

Hexen Bericht: Hermine  Bilder: Hans, Hermine, Horst

 

Kinderferienprogramm Kajakfahren 2014

Im Rahmen des Kinderferienprogrammes lud die Ortsgruppe auch dieses Jahr wieder eine bunte Schar von Kindern bei herrlichem Sommerwetter zur mehrstündigen Kajak-Fahrt auf der Pegnitz.

Zunächst stärkte man sich am Startpunkt in Rupprechtstegen noch mit der vom Verein gespendeten Limo und den belegten Brötchen, die Waltraut Engerer und Ursula Huber vorbereitet hatten. Dann wurden die einzelnen Boote mit ihrer Besatzung unter der erfahrenen Führung von Übungsleiter Dirk Hanisch zu Wasser gelassen und es begann die spannende Paddelfahrt vorbei an Artelshofen und Vorra bis hinunter nach Eschenbach.

Alle insgesamt 25 Teilnehmer inklusive der erwachsenen Begleiter meisterten die Strecke ohne Kenterung und erreichten begeistert und stolz das Ziel. An der Anlegestelle warteten bereits die Fotografen für das Gruppenfoto. Der Vorsitzende Erich Engerer freute sich über die zahlreiche Teilnahme und den reibungslosen Ablauf. Er richtete seinen Dank an alle, die zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben und stellte zufrieden fest: "Nächstes Jahr machen wir das wieder".

nf-kajak-2014 1 nf-kajak-2014 2nf-kajak-2014 3

Bericht: Horst Schreyer Bilder: Klaus Schmidt

Wanderungen der Senioren 2014

Die Juli-Wanderung führte die Pommelsbrunner NaturFreunde-Senioren ins Traunfelder Tal. Gestartet wurde an der Kirche in Eismannsberg, weiter ging es den Hangweg mit der Gelbpunktmarkierung entlang des Traunfelder Baches. Der sogenannte Hochlandsteig von Hersbruck nach Altdorf gilt als einer der schönsten Wanderwege unserer Heimat. Durch Wald und Flur vorbei an reifen Getreidefeldern führte der Weg zur Papiermühle. Hinter einer kleinen Kuppe wurde auch bald die Kirchturmspitze der Marienkirche "Santa Maria Dolorosa" sichtbar, die leider geschlossen war. Anschließend wanderte man gemütlich bergauf und auf der Hochfläche erblickte die Gruppe in der Ferne Altdorf. Weiter durch den Wald ging es dann nach Hagenhausen, wo der Biergarten im Gasthaus "Zur Linde" zur Rast einlud. Nach einem üpppigen Mittagsmahl wanderte man am Ökohof "Zum Beck'n" vorbei und weiter oberhalb des Traunfelder Baches auf herrlichem Waldweg zurück zum Ausgangspunkt.

Wanderun bei Altdorf

Bericht und Bild: Jutta Gnahn

Sonnwendfeier 2014

Dank des zweiten Vorrundenspieles unserer Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien gegen Ghana, brach man bereits kurz vor 21.30 Uhr zum Feuerplatz auf der Wied auf. In Brasilien stand es inzwischen 1:0 für Deutschland.

Wie jedes Jahr hatten fleißige Hände wieder einen stattlichen Holzstoß errichtet. Der zweite Vorsitzende, Kurt Habermann, begrüßte die Anwesenden, insbesondere den 1.Bürgermeister, Herrn Jörg Fritsch als Feuerredner, den Posaunenchor unter Phillip Wild sowie den MGV 1863 Pommelsbrunn.

Bürgermeister Fritsch ging in seiner Rede auf den alten Brauch der Menschen ein, am Tag mit der kürzesten Nacht ein großes Feuer zu entzünden. So wie unsere Vorfahren sich der lebenserhaltenden als auch der zerstörenden Kraft der Natur bewusst waren, sollten auch wir den Elementen mit Respekt gegenübertreten und unsere Verantwortung für Natur und Umwelt tragen. Während Posaunenchor und Männergesangverein anschließend im Wechsel mit ihren Beiträgen die unvergleichliche Kulisse auf der Wied musikalisch ausgestalteten, schafften im fernen Brasilien die Fussballer aus Ghana den Ausgleich.

Das herrlich lodernde Feuer konnte dann aber doch nicht verhindern, dass mancher sich vielleicht schneller als üblich nach Hause begab, um den Rest des Spieles zu verfolgen.

Als das bekannte Bergland - Trio auf der Terasse des Naturfeunde-Hauses wieder in bewährter Weise mit seiner flotten Musik für Stimmung sorgte, hatten sich die Reihen schon deutlich gelichtet. Die Dagebliebenen genossen nichts desto Trotz in geselliger Runde den Rest des schönen Sommerabends.

Das Spiel endete nach einer dramatischen 2. Halbzeit schließlich unentschieden 2:2.

sonnenwende 2014 1 sonnenwende2014 2 sonnenwende 2014 3

Bericht: Horst Schreyer Bilder: Klaus Schmidt

Motorradtour 2014 - Kärnten

Unsere diesjährige Motorradtour, an der durch notwendige Terminverschiebung leider nur 5 Personen mit drei Maschinen teilnehmen konnten, führte uns nach Kärnten.
Nachdem wir wochentags losfuhren, gestaltete sich die Anfahrt über Amberg, Straubing, Landau, Burghausen, Bad Reichenhall, Lofer, Kitzbühel, über den Pass Thurn nach Mittersill, durch das Felbertauern-Tunnel nach Lienz und über den Gailbergsattel nach Kötschach-Mauthen recht zäh, aber nach 10 Stunden Anfahrt - unterbrochen durch entsprechende Ruhepausen - erreichten alle wohlbehalten das Ziel, einem super Motorrad-Hotel, den gemütlichen Gailtaler Hof.

Die erste Tagestour führte uns in die Dolomitenregion.
Von Kötschach-Mauthen aus fuhren wir durch die wildromantischen Täler der Lesach und der Gail nach Bruneck. Weiter ging es durch das Gadertal nach Corvara, am Fuße des Sella-Stockes, wo wir uns eine ausgiebige Mittagsrast bei guter italienischer Küche gönnten. Die weitere Route führte uns über den Passo di Campolongo nach Arraba und über den Passo di Falzareggo nach Cortina, immer die gigantische Dolomitenbergwelt ringsum im Blick. Über den Passo Tre Croci machten wir noch einen lohnenden Abstecher zum Misurinasee, der mit seiner imposanten Bergkulisse um den Monte Cristallo und den Drei Zinnen beeindruckte. Über Toblach und Lienz erreichten wir wieder unser Quartier.

In weitaus unbekanntere Regionen brachte uns die nächste Tour am darauffolgenden Tag in den Karnischen Alpen.
Über den Plöckenpass erreichten wir die Provinz Udine in der italienischen Region Friaul-Julisch-Venetien. Über kleine, oft auch recht holprige Passstraßen erkundeten wir die wilden Bergregionen um die schon typisch italienischen Orte wie Paluzza, Paularo, Zuglio, Tolmezzo und Pontebba. Über den Naßfeldpass, neben dem Plöckenpass die einzige Verbindung über die Karnischen Alpen, erreichten wir mit Hermagor wieder Kärnten. Eine kleine Schleife führte uns noch an den idyllisch gelegenen Weißensee am Fuße der Gailtaler Alpen, der mit 930 hm der höchstgelegene Kärtner Alpensee ist.

Schon hieß es wieder die Heimreise anzutreten, die sonntags wegen des fehlenden LKW-Verkehrs trotz der weiten Strecke wesentlich entspannter ausfiel. Mit einer schon obligatorischen Abschlußeinkehr, diesmal in Poppberg zum Bratwurstessen, beendeten wir die diesjährige Motorradausfahrt mit vielen neuen Eindrücken.

Motorradtour 2014 Gruppe Motorradtour PasstrasseMotorradtour Kuh

Bericht und Bilder: Hermine Habermann

 

Jahreshauptversammlung 2014

Die Ortsgruppe TV die Naturfreunde Pommelsbrunn hatte zu ihrer 61. Jahreshauptversammlung eingeladen.
Hans Meier, Vorsitzender des Hausvereins, konnte wieder zahlreiche Mitglieder begrüßen.Er lobte die harmonische Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe und bedankte sich bei 50 Hausdiensten, die das ganze Jahr über im Wechsel, jetzt meist nur am Sonntag, auf freiwilliger Basis das Naturfreundehaus bewirtschaften. 77 Einsätze bei 2436 Std. erbrachten sie dafür. Außerdem darf der enorme Zeitaufwand für die Belegung und Instandhaltung des Hauses nicht vergessen werden, der in Stunden kaum zu erfassen ist. Als kleiner Dank hierfür waren traditionell im November alle Hausdienste zu einem Arbeitsessen nach Kirchenreinbach eingeladen
Es gab auch noch viele andere Arbeiten auf der Wied, wie das dreimal jährliche Großreinemachen im und um das Haus einschließlich des Spiel- platzes sowie die Pflege der „Wied" und das Markieren von Wanderwegen. An größeren Anschaffungen erfolgten im vergangenen Jahr neben einem neuen Wok-Brenner und einer Gefrierbox für die Selbstkocherküche auch eine wetterfeste Außentischtennisplatte.
Die Revision bescheinigte Petra Löhner beste Kassenführung und stellte Antrag auf Entlastung. Es standen dieses Jahr Neuwahlen der gesamten Verwaltung an. Wie nicht anders zu erwarten, wurde dem bisherigen Vorstand wieder das Vertrauen geschenkt. Hans Meier zum ersten und Helmut Herger zum zweiten Vorsitzenden sowie die ganze Mannschaft wurden einstimmig wiedergewählt.

Jahreshauptversammlung 2014

Die geehrten Mitglieder v.l.n.r.:
2. Vorsitzender Kurt Habermann, Horst Schreyer, Irmgard Löhner,Hermann Herger, Margarete Schmidt,Armin Horn, Hildegard Mertel,Konrad Pickel,Hildegard Schmidt, Werner Scholz, Dieter Schreyer mit 1. Vorsitzendem Erich Engerer

Bei der nachfolgenden Versammlung der Ortsgruppe begrüßte der 1. und 2. Vorsitzende, Erich Engerer und Kurt Habermann, die Anwesenden.
Zunächst wurde mit einer Schweigeminute an die verstorbenen Mitglieder gedacht. Anschließend berichtete Erich Engerer, unterstützt von den jeweiligen Referenten, von den zahlreichen Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr. An regelmäßigen Unternehmungen sind zu nennen die monatlich stattfindenden Tageswanderungen und die Seniorennachmittage am Naturfreundehaus bei Kaffee und Kuchen. In der Wintersaison findet die wöchentliche Skigymnastik mit der bewährten Trainerin Ute Danzer statt.
Die traditionelle 1.Mai-Wanderung mit Artur Pirner wurde ergänzt durch eine Oktober-Wanderung, die guten Zuspruch fand. Auch am bekannten Prellstein-Rennen waren die Naturfreunde vertreten. Auf einer 2-wöchigen Tour und einer 4-Tagesfahrt wurde jeweils das sonnige Südtirol erkundet. Die geplante 4-Tages-Motorradtour fiel leider dem miserablen Regenwetter im Juni zum Opfer.
Auch kulturell stand Einiges wieder auf dem Programm, beginnend mit dem Kinderfasching am Naturfreundehaus, der wieder großen Zuspruch fand. Dem folgten eine Fahrt nach Abensberg zur Besichtigung der Kuchlbauer-Brauerei mit seinem Hundertwasserturm, eine Stadtführung in Nürnberg zum Thema „Seucheneck Hallerwiese", die traditionelle Sonnwendfeier auf der „Wied", eine launige Weinfahrt nach Volkach und Umgebung sowie ein Weihnachtsnachmittag, umrahmt mit Gedichten und Geschichten von „Vinzenz" Dorn sowie dem Hersbrucker Tisch- harfenquintett.
An die Berichte anschließend bescheinigte die Revision der Kassiererin Evelyn Herger sauberste Arbeit in der Führung der Kassen und Bücher.
Auch diesmal konnten wieder viele langjährige Mitglieder geehrt werden: Für 25 Jahre waren dies Armin Horn, Jörg Häusler, Konrad Pickel, Hildegard Schmidt, Manfred Schmidt, Jörg Vogel, Karoline Späth, Jutta Wild, Gerd Haumberger und Hildegard Mertel, für 40 Jahre Hermann Herger, für 50 Jahre Werner Scholz, Dieter Schreyer und Horst Schreyer und für 60 Jahre Margarete Schmidt, Georg Herger und Irmgard Löhner.
Erich Engerer bedankte sich am Ende der Versammlung bei allen Mitgliedern, die sich aktiv im Verein engagieren.

Bericht:Irmgard Löhner
Bild: Daniel Prischmann

 

Berichte der vergangenen Jahre

2013

Herbstwanderung
Viertages-Tour Südtirol
Hundertwasserturm Abensberg
Weinfahrt

2012

Weinfahrt
Wied-Flyer-Vorstellung

Tag der Vereine
Kajaktour
Motorradtour
Mühlviertelfahrt

2011

Jahreshauptversammlungen
Maiwanderung
Röhnfahrt
Weinfahrt

2010

Jahreshauptversammlungen
Johannisburg-Dom
Kinderfasching
Motorradtour
Familienwanderung
Baumwipfelpfad

2009

Jahreshauptversammlungen
Motorradtour
Maria Alm
Weinfahrt

2008

Jahreshauptversammlungen
Baumpflanzaktion
Motorradtour
neuer Spielplatz
Sonnwendfeier
Wandertour Meransen Südtirol
Hausdienstabend

2007

Kinderfasching am Naturfreundehaus
Mai-Wanderung
Motorradtour in den Harz und die Kasseler Berge
Sonnwendfeier
Weinwanderung zum Res´n

2006

Motorradausflug Schwarzwald und Vogesen
HZ Bericht "Löscht Naturschutz das Johannisfeuer für immer?"
HZ Bericht " Ein Häuschen steht am Walde" aus der Serie "Mein Verein"
Ausflug Müritzsee
Weinfahrt ins Taubertal
Silvesterparty 2006/2007 am Naturfreundehaus